Max Resource startet LiDAR-Offensive: Mora-Gold-Silber-Projekt vor erstem Bohrprogramm

Die Gold - Silber -Mine El Oso befindet sich innerhalb des Mora-Title von Max Resource

Max Resource Corp. (TSXV: MAX; OTC: MXROF; FSE: M1D2) treibt die Exploration seines Mora-Gold-Silber-Projekts in Kolumbien voran. Das Unternehmen kündigte an, eine hochauflösende, luftgestützte LiDAR-Vermessung über der gesamten 700 Hektar großen Bergbaukonzession KK6-08031 durchzuführen. Das Areal liegt im produktiven Middle Cauca Gold Belt rund 85 Kilometer südlich von Medellín, einer Region mit mehreren weltbekannten Goldlagerstätten. Max Resource besitzt über seine kolumbianische Tochtergesellschaft ein exklusives Kaufrecht auf 100 Prozent der Mora-Konzession und bereitet zugleich das erste Bohrprogramm auf dem Projekt vor.

Mit der LiDAR-Kampagne will Max Resource hochprioritäre Ziele innerhalb der Zielgebiete BQ, BX und NAN genauer definieren und mögliche zusätzliche Strukturen identifizieren. Parallel dazu fließen die Arbeiten in ein dreidimensionales geologisches Modell ein, das als Grundlage für die Bohrplanung dienen soll. Es wäre die erste bekannte Bohrung auf der Konzession KK6-08031.

Max Resource nutzt LiDAR zur Vorbereitung des ersten Bohrprogramms

Im Umfeld des Mora-Projekts sind zahlreiche handwerkliche Untertagebetriebe dokumentiert. Historische technische Berichte verweisen auf insgesamt 33 kleine Gruben, von denen das Team von Max Resource bislang neun inaktive Stollen im Detail kartiert hat. Die bisher bekannten Arbeiten reichen von wenigen Metern bis hin zu rund 90 Metern Tiefe. Nach Unternehmensangaben kann die LiDAR-Technologie dabei helfen, zusätzliche alte Abbaue zu erkennen, die heute durch dichte Vegetation verdeckt sind.

Für Max Resource haben die von Hand betriebenen Gruben nicht nur historischen Charakter. Die systematische Entnahme von Kanalproben in diesen Untertageanlagen liefert wertvolle Informationen aus frischem Gestein – vergleichbar mit punktuellen Bohrungen. Dabei lassen sich unter anderem Lithologien, hydrothermale Alterationen, Sulfidtypen, Vererzungszonen, Störungen sowie Adern und feine Aderchen erkennen. Chefgeologe Sergio Cocunubo verweist darauf, dass ähnliche Ansätze bereits bei den Projekten Guayabales von Collective Mining und Buriticá von Continental Gold angewandt wurden, um den geologischen Aufbau und aktive Förderbereiche besser zu verstehen.

LiDAR (Light Detection and Ranging) ist eine moderne Fernerkundungstechnologie, bei der von einer Drohne oder einem Flugzeug aus Laserimpulse zur Erdoberfläche gesendet und deren Reflexion exakt vermessen werden. Auf diese Weise lassen sich hochauflösende digitale Geländemodelle (DTM) und Oberflächenmodelle (DSM) erstellen, in denen zusätzlich Orthofotos eingebunden werden. Die Kombination erlaubt es, Strukturen wie Geländekanten, Störungen, Aufbrüche, Quarzadern oder widerständige, hydrothermal alterierte Gesteinskörper in Zentimeterauflösung zu erkennen – selbst unter dichter Baum- und Buschbedeckung. Für Max Resource ist dies ein Schlüssel, um ein präzises 3D-Modell zu entwickeln und die Bohrziele auf Mora optimal zu positionieren.

Mora-Projekt von Max Resource im Schatten großer Nachbarn

Das Mora-Gold-Silber-Projekt von Max Resource liegt in unmittelbarer Nähe etablierter Lagerstätten im Middle Cauca Belt. Die nicht erbohrte Konzession umfasst mehr als 40 historische Abbaustellen und fünf aktive Kleinbetriebe sowie eine Reihe freiliegender polymetallischer Strukturen über eine Ausdehnung von etwa 2.500 mal 1.000 Metern. Östlich grenzt das Gebiet über rund 2,8 Kilometer an die Marmato-Liegenschaft von Aris Mining (TSX: ARIS; NYSE: AIMN) mit einer großen Untertage-Goldoperation. Im Norden, Westen, Süden und vertikal zur Ostgrenze schließen Projektflächen von Collective Mining (TSX/NYSE: CNL) an, darunter das Apollo-Porphyrsystem des Guayabales-Projekts.

Max Resource betont ausdrücklich, dass die Goldmineralisierung auf Marmato und im Apollo-Porphyrsystem nicht zwangsläufig Rückschlüsse auf den Erzgehalt und die Geometrie der Mineralisierung auf dem Mora-Projekt zulässt. Die unabhängige qualifizierte Person des Unternehmens konnte die veröffentlichten Daten der Nachbarprojekte nicht verifizieren. Gleichwohl unterstreicht die Nähe zu produzierenden und fortgeschrittenen Projekten die geologische Relevanz des Middle Cauca Gold Belt als Umfeld für das Mora-Projekt von Max Resource.

Kanalproben aus den Jahren 2012 und 2025, die auf der Mora-Liegenschaft entnommen wurden, zeigen lokal hohe Gehalte an Gold und Silber. Hervorgehoben werden unter anderem Proben mit 45 Gramm Gold und 7.110 Gramm Silber pro Tonne auf einem Meter sowie weitere Intervalle im Bereich von mehreren Dutzend Gramm Gold und mehreren Hundert Gramm Silber pro Tonne. Das Unternehmen weist jedoch darauf hin, dass es sich um selektive Proben aus handwerklichen Untertagebetrieben handelt, die nicht zwangsläufig repräsentativ für die gesamte Mineralisierung sind. Genau hier setzt das aktuelle Explorationsprogramm von Max Resource an, das die bislang punktuellen Daten in ein flächendeckendes geologisches und strukturelles Modell überführen soll.

Max Resource: Explorationsfortschritte und finanzielle Maßnahmen

Max Resource hat die Mora-Konzession im August 2025 über einen Kaufvertrag erworben, bei dem die hundertprozentige kolumbianische Tochtergesellschaft Maximum Company Colombia S.A.S. sämtliche Anteile der Inversiones Villamora S.A.S. übernimmt. Diese Gesellschaft hält die Bergbaukonzession KK6-08031 („Mora Property“). Bislang wurden im Rahmen der Vereinbarung Optionszahlungen in Höhe von 250.000 US-Dollar geleistet. Das Explorationsprogramm 2025 von Max Resource umfasst neben der LiDAR-Befliegung die systematische geologische Kartierung, geophysikalische Arbeiten, die Entnahme von Kanalproben aus aktiven und historischen Gruben sowie die Integration aller Daten in ein 3D-Modell zur Ableitung konkreter Bohrziele. Ein detailliertes Update der Arbeiten hat das Unternehmen für die nächste Zeit angekündigt.

Begleitend zur technischen Entwicklung meldet Max Resource mehrere Corporate-Maßnahmen. Zur Stärkung der Bilanzstruktur wurde eine Schuldenregelung mit einem unabhängigen Gläubiger vereinbart, bei der eine Verbindlichkeit von 60.000 kanadischen Dollar durch die Ausgabe von 500.000 Stammaktien zu einem angenommenen Preis von 0,12 CAD pro Aktie beglichen werden soll. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der TSX Venture Exchange, die ausgegebenen Aktien unterliegen einer Haltefrist. Zudem hat Max Resource insgesamt 11,5 Millionen Performance Share Units an bestimmte Berater vergeben. Diese Einheiten, die unter dem Omnibus Equity Incentive Compensation Plan des Unternehmens ausgegeben werden, sollen nach einem Jahr Dienstzeit vollständig unverfallbar werden und ebenfalls einer Haltefrist unterliegen.

Max Resource auch mit spannendem Eisenerzprojekt im Portfolio

Neben Mora verfolgt Max Resource eine Reihe weiterer Projekte in Südamerika. Das zu 100 Prozent gehaltene Kupfer-Silber-Projekt Sierra Azul liegt im kolumbianischen Abschnitt des Anden-Gürtels, der größten Kupferproduktionszone der Welt. Für Sierra Azul besteht ein Earn-In-Abkommen mit Freeport-McMoRan Exploration Corporation, einer Tochter von Freeport-McMoRan Inc. Demnach wird ein vollständig finanziertes Explorationsprogramm im Umfang von 4,8 Millionen US-Dollar für das Jahr 2025 umgesetzt. Neue Ergebnisse sollen ebenfalls zeitnah veröffentlicht werden.

In Brasilien ist Max Resource über die Mehrheitsbeteiligung an Max Iron Brazil Ltd. am Florália-Eisenerzprojekt in Minas Gerais engagiert. Das Gebiet verfügt über Straßenanbindung zu Bahn und Stahlwerken sowie zu großen Abnehmern wie Vale und ArcelorMittal. Das technische Team von Max Resource hat das geologische Ziel für Florália von ursprünglich 8 bis 12 Millionen Tonnen bei 58 Prozent Eisen auf 50 bis 70 Millionen Tonnen mit Gehalten zwischen 55 und 61 Prozent Eisen erweitert. Das Unternehmen betont zugleich, dass es sich dabei um ein konzeptionelles Ziel handelt, das bislang keine definierte Mineralressource darstellt. Eine verbindliche Optionsvereinbarung mit Bolt Metals Corp. sieht vor, dass Bolt die Möglichkeit erhält, 100 Prozent an den Mineralrechten zu erwerben, vorbehaltlich weiterer Prüfungen, Vertragsverhandlungen und behördlicher Genehmigungen.

Mit der Kombination aus einem fortgeschrittenen Gold-Silber-Projekt im Middle Cauca Belt, einem strategisch gelegenen Kupfer-Silber-Projekt in Kolumbien und einem Eisenerz-Ziel in Brasilien positioniert sich Max Resource als Rohstoffunternehmen mit mehreren Hebeln. Im Mittelpunkt der aktuellen Nachrichtenlage steht jedoch erst einmal die LiDAR-Offensive und die Vorbereitung des ersten Bohrprogramms auf dem Mora-Projekt, das für Max Resource einen wichtigen nächsten Schritt im kolumbianischen Gold-Silber-Geschäft markiert.

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