Heritage Mining trifft bis zu 21,74 g/t Gold in Ontario

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Es gibt Momente in der Welt des Bergbaus, da hält selbst der erfahrenste Geologe kurz den Atem an. Das ist dieser eine Moment, wenn die Diamantkrone des Bohrers nach oben gezogen wird, der graue Schlamm abgespült ist und plötzlich – mitten im spröden Gestein – etwas Sanftes, Gelbes dem Sonnenlicht entgegenfunkelt. Sichtbares Gold. Genau diesen „Heureka“-Moment feiert das Team von Heritage Mining Ltd. (CSE: HML, FSE: Y66, WKN: A3DTM6) aktuell auf seinem Melba-Projekt im Nordosten Ontarios. Die neuesten Ergebnisse aus dem Bohrloch ML3855-001 lesen sich nicht wie eine trockene Tabelle, sondern wie der Stoff, aus dem Träume, Legenden und Gewinne gemacht sind.

Die nackten Zahlen sind an dieser Stelle eindeutig: Heritage Mining landet auf dem Melba-Projekt in diesen Tagen einen Volltreffer nach dem anderen. Etwa 22 Kilometer nordöstlich des legendären Kirkland Lake arbeitet sich der Bohrturm Meter um Meter in die Tiefe. In 67 Metern Tiefe stößt das Team auf eine Zone, die es in sich hat: 9,34 Gramm Gold pro Tonne über zwei Meter. Doch das ist nur der Anfang. Inmitten dieses Abschnitts verbirgt sich ein „Filetstück“ von satten 18,25 g/t Gold.

Doch der Bohrer stoppte an dieser Stelle nicht. Er drang tiefer in die Erde ein und in 92,5 Metern Tiefe folgte der nächste Paukenschlag: 6,07 g/t Gold über zwei Meter, inklusive eines extrem hochgradigen Ausreißers von 21,74 g/t Gold über 0,5 Meter. In einer Branche, in der oft schon ein oder zwei Gramm pro Tonne als rentabel gelten, sind diese zweistelligen Werte ein echtes Ausrufezeichen – selbst über nur kurze Intervalle.

Hertiage Mining ist dem Geheimnis der „Blue Vein“ auf der Spur

Was Heritage Mining hier entdeckt hat, ist kein Zufall, sondern geologische Präzisionsarbeit. Das Gold versteckt sich in einem sogenannten Rhyolith-Tuff – einem Gestein, das durch vulkanische Aktivität entstanden ist. Besonders spannend ist die Entdeckung der sogenannten „Blue Vein“, die Blaue Ader.

Diese Ader ist eine komplexe Struktur aus gequetschtem Quarz und feinem Gesteinsmehl. Geologen nennen dies ein „orogenes Goldsystem“. Das bedeutet, dass hier vor Millionen von Jahren gewaltige Erdkräfte Flüssigkeiten mit gelöstem Gold durch das Gestein pressten. Wie bei einem geflochtenen Zopf ziehen sich diese Adern durch das Areal.

„Wir glauben fest daran, dass diese Zonen aus Quarzadern zu einem viel größeren mineralisierten System konvergieren“, erklärt Peter Schloo, der CEO von Heritage Mining. Das Ziel seines Unternehmens ist nun, zu beweisen, dass diese „Zöpfe“ tiefer in der Erde zu einem massiven Goldkörper verschmelzen – einem sogenannten „Stacked Vein System“.

Location ist alles: In der Nachbarschaft der Millionen-Unzen-Clubs

Im Immobilienmarkt heißt es: Lage, Lage, Lage. Im Bergbau ist es nicht anders. Das Melba-Projekt liegt strategisch perfekt an der Ross-Verwerfung, einer Abzweigung der bekannten Porcupine-Destor-Störungszone. Wer hier bohrt, befindet sich in bester Gesellschaft, denn nur 16 Kilometer entfernt liegt die historische Ross Mine. Sie hat bereits über eine Million Unzen Gold produziert. Lediglich 22 km entfernt befindet sich die Grey-Fox-Mine von McEwen Mining. Sie hat inzwischen die magische Grenze von einer Million Unzen überschritten.

Heritage Mining ist also nicht auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen, sondern bohrt in einem Heuhaufen, von dem man weiß, dass er voller goldener Nadeln steckt. Mit 3.886 Hektar Land verfügt das Unternehmen zudem über genug Platz, um noch viele weitere Schätze zu heben.

High-Tech im Busch: Photonen statt Feuer

Interessant ist auch der technische Ansatz. Heritage überlässt nichts dem Zufall. Statt auf klassische Schmelzverfahren zu vertrauen, setzt das Unternehmen auf die moderne PhotonAssay-Methode im Labor von Paragon Geochemical in Timmins.

Hierbei werden die Proben (NQ-Kerne, fachmännisch halbiert mit einer Diamantsäge) mit hochenergetischen Röntgenstrahlen beschossen. Der Vorteil: Die Methode ist zerstörungsfrei, extrem präzise und erkennt Goldgehalte von winzigen 0,015 ppm bis hin zu massiven 350 ppm. Für ein Projekt mit „sichtbarem Gold“ ist das die Goldstandard-Analyse, um sicherzustellen, dass kein einziges Nugget übersehen wird.

Sicherheit geht vor: Chain of Custody

Bevor die Proben das Labor erreichen, durchlaufen sie einen Prozess, der ein wenig an ein Hochsicherheitsgefängnis erinnert. Die Kerne werden direkt am Bohrturm versiegelt, mit Barcodes versehen und unter strenger Aufsicht transportiert. Jedes Gramm Gold muss lückenlos dokumentiert sein. Qualitätssicherung ist hier kein Modewort, sondern die harte Währung, mit der das Vertrauen der Investoren gekauft wird.

Was kommt als Nächstes?

Der Hunger des Bohrers ist noch lange nicht gestillt. Während die Welt noch über die Ergebnisse von ML3855-001 staunt, ist das nächste Bohrloch (M3800-001) bereits fertig gebohrt. Die Kerne liegen im Labor und werden gerade „gegrillt“. Als Nächstes steht M3800-002 auf dem Plan, das noch tiefer in die geheimnisvollen Adern vordringen soll.

Zusätzlich wird das Team orientierte Kernmessungen durchführen. Das klingt technisch, ist aber der Schlüssel zum Erfolg: Man will genau wissen, in welchem Winkel und in welche Richtung die Goldadern verlaufen, um die nächsten Bohrungen wie chirurgische Eingriffe platzieren zu können.

Ein kurzes Fazit für alle Gold-Fans und jene, die es werden wollen: Heritage Mining hat mit dieser Meldung bewiesen, dass auf Melba „etwas Großes“ im Gange ist. Sichtbares Gold ist der Treibstoff, der jeden Aktienkurs und jedes Geologenherz höherschlagen lässt. Falls die kommenden Analysen bestätigen sollten, dass sich die Adern in der Tiefe tatsächlich zu einem riesigen System vereinen, könnte der Sommer in Ontario für Heritage Mining sehr, sehr glänzend werden.

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