Investment Highlights
- Diversifiziertes Projektportfolio in Kolumbien und Brasilien mit Fokus auf Gold, Silber, Kupfer und Eisenerz
- Zwei potenzielle Tier-One-Entdeckungen in Kolumbien: Mora Gold-Silver und Sierra Azul Copper-Silver
- Earn-In-Partnerschaft mit Freeport-McMoRan über bis zu 80 % Beteiligung am Sierra Azul-Projekt
- Florália DSO-Projekt in Brasilien mit geologisch bestätigtem Ziel von bis zu 70 Mio. Tonnen hochgradigem Hämatit (55–61 % Fe)
- Erfahrenes Managementteam mit nachgewiesener Erfolgsbilanz in Exploration, Entwicklung und Börsengängen
- Starke Standortvorteile durch Nähe zu aktiven Minen, bestehender Infrastruktur und stabilen Bergbauregionen
Unternehmen & Strategie
Max Resource Corp. (TSX.V: MAX | OTC: MXROF | Frankfurt: M1D2) ist ein kanadisches Explorationsunternehmen, das auf die Entdeckung und Entwicklung von Tier-One-Metallvorkommen in Südamerika spezialisiert ist. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Ausbau von drei Kernprojekten:
- Mora Gold-Silver Project – ein hochgradiges Edelmetallprojekt im Middle Cauca Gold Belt, Kolumbien
- Sierra Azul Copper-Silver Project – ein großflächiges Kupfer-Silber-Projekt entlang des andinen Kupfergürtels
- Florália Hematite DSO Project – ein Direktversand-Eisenerzprojekt (DSO) im Herzen des brasilianischen Stahlindustrie-Hubs Minas Gerais
Die Unternehmensstrategie basiert auf einer Kombination aus partnerschaftsgetriebenem Wachstum und technisch fokussierter Exploration. Max Resource verfolgt einen klaren Ansatz: hochwertige Projekte akquirieren, geologisch bestätigen und mit erfahrenen Industriepartnern zur Entwicklungsreife bringen.
Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Earn-In-Vereinbarung mit Freeport-McMoRan, die Max ermöglicht, das Explorationsrisiko zu minimieren und gleichzeitig von der Expertise eines globalen Bergbaukonzerns zu profitieren.
Marktumfeld
Edelmetalle in Kolumbien
Kolumbien zählt zu den aufstrebenden Bergbauregionen Lateinamerikas. Der Middle Cauca Gold Belt, in dem Max Resource aktiv ist, beherbergt einige der größten Goldfunde des Landes, darunter die Minen Marmato (Aris Mining) und Buriticá (Zijin Mining, ehemals Continental Gold). Geologisch ist die Region bekannt für ihre porphyrischen Goldsysteme mit hohem Silberanteil und ein günstiges regulatorisches Umfeld für moderne Exploration.
Kupfermarkt & Andenregion
Kupfer bleibt ein Schlüsselmetall der Energiewende. Die andine Kupferprovinz, die sich von Chile bis Kolumbien erstreckt, gilt als weltgrößtes Produktionsgebiet für Kupfer. Projekte mit Zugang zu Infrastruktur, wie Sierra Azul, profitieren von niedrigen Erschließungskosten und Nähe zu globalen Produzenten wie Glencore oder Chevron.
Eisenerz in Brasilien
Das brasilianische Bundesland Minas Gerais ist das Herz der südamerikanischen Stahlindustrie. Hochgradiges Hämatit-Eisenerz (DSO) wird hier aufgrund seiner geringen Umweltbelastung und kurzen Verarbeitungszeiten geschätzt. Projekte wie Florália liegen strategisch günstig nahe bestehender Minen, Bahnlinien und Abnehmermärkte.
Projektportfolio
Mora Gold-Silver Project (Kolumbien)
Das Mora Gold-Silver-Projekt erstreckt sich über 713 Hektar im Middle Cauca Gold Belt, etwa 85 Kilometer südlich von Medellín. Es grenzt unmittelbar an die Marmato-Mine von Aris Mining sowie an das Guayabales-Projekt von Collective Mining mit der bedeutenden Apollo-Porphyr-Entdeckung.

Abb. 1: Lage des Mora-Projekts in Kolumbien
Das Konzessionsgebiet umfasst über 40 historische Stollen und fünf aktive Kleinminen, die ein weitverzweigtes polymetallisches Gangsystem über 2,5 Kilometer Länge und 1,5 Kilometer Breite aufschließen. Frühere Probenahmen belegen hohe Gehalte mit bis zu 45,0 g/t Gold und 7.110 g/t Silber über 1 Meter. Weitere Ergebnisse umfassen:
- 32,0 g/t Au & 53 g/t Ag über 1 m
- 27,0 g/t Au & 732 g/t Ag über 1 m
- 8,9 g/t Au & 75 g/t Ag über 1,5 m
Die geologischen Strukturen zeigen deutliche Parallelen zur Marmato-Lagerstätte, insbesondere in Bezug auf Wirtsgestein, Alterationstypen und Mineralisierung. Jüngste Kartierungen bestätigten subparallele, NW–SE-streichende polymetallische Strukturen, die in Richtung Marmato und Guayabales fortsetzen.
Die Rekrutierung des ehemaligen Collective-Mining-Geologen Sergio Cocunubo als Head Geologist – gemeinsam mit Dr. Chris Grainger und Logistikexperte John Henao – stärkt die lokale Kompetenz und unterstreicht das Vertrauen in das Explorationspotenzial.
Nächste Schritte:
Die erste Explorationsphase umfasst die Erfassung historischer Daten, geologische Kartierungen, Probenahmen sowie die Vorbereitung auf Bohrungen. Ziel ist es, das Doppelkombinationspotenzial von hochgradigen epithermalen Gängen und porphyrischer Großmineralisierung zu evaluieren.
Sierra Azul Copper-Silver Project (Kolumbien)
Das Sierra Azul-Projekt (vormals CESAR) ist ein distriktweites Kupfer-Silber-System entlang eines 120 Kilometer langen Abschnitts des Cesar-Beckens in Nordost-Kolumbien. Das Gebiet ist Teil des 200 Kilometer langen Anden-Kupfergürtels, der sich bis nach Ecuador und Chile fortsetzt.

Abb. 2: Übersicht des Sierra-Azul-Kupfer-Silber-Beckens
Mit einer Fläche von über 180 km² besitzt Max Resource ein aussichtsreiches Explorationsgebiet, das durch eine Earn-In-Vereinbarung mit Freeport-McMoRan (NYSE: FCX) erheblich aufgewertet wird. Freeport kann bis zu 80 % Beteiligung erwerben, indem es C$ 50 Mio. Explorationsausgaben finanziert und C$ 1,55 Mio. in bar an Max zahlt. Das aktuelle USD 4,2 Mio. Explorationsprogramm 2024 wird vollständig von Freeport getragen.
Explorationsschwerpunkte:
- Hochauflösende geophysikalische Untersuchungen (10.000 Linienkilometer)
- Geochemie- und Kartierungsprogramme zur Definition von Bohrzielen
- Drei vorrangige Distrikte: AM, Conejo und URU
AM-Distrikt
Hier wurde eine 20 km lange „Red-Bed“-Kupferstruktur identifiziert. Proben ergaben Gehalte bis 34,4 % Cu und 305 g/t Ag. Der AM-13-Abschnitt im Cedro-Tal zeigte 1,8 % Cu & 7,2 g/t Ag über 48 Meter, inklusive 3,4 % Cu über 15 Meter. Die Mineralisierung erinnert an Manto-Systeme der chilenischen Taltal-Region, etwa Mantos Blancos (500 Mio. t @ 1,18 % Cu).
Conejo-Distrikt
40 Kilometer südlich gelegen, zeigt dieser Bereich eine oberflächennahe, hochgradige Kupfer-Silber-Mineralisierung mit Durchschnittsgehalten von 4,9 % Cu über 3,7 km. Proben mit bis zu 1,1 % Cu über 6 Meter bestätigen das Potenzial für strukturell kontrollierte Adern mit Bornit, Chalkosin und Chalkopyrit.
URU-Distrikt
Bohrungen über 2.244 Meter in zwölf Löchern ergaben sechs signifikante Abschnitte. Hervorzuheben sind:
- 3,4 % Cu & 48 g/t Ag über 10,6 m (URU-12)
- 18,5 % Cu & 292 g/t Ag über 0,8 m
- 0,5 % Cu über 16,5 m in oxidischer Kupferzone (URU-9)
Diese Ergebnisse deuten auf ein mögliches bulk-tonnage-fähiges System hin.
Florália Hematite DSO Project (Brasilien)
Das Florália-Projekt liegt im Bundesstaat Minas Gerais, rund 67 km östlich von Belo Horizonte, im Zentrum der brasilianischen Eisen- und Stahlindustrie.

Abb. 3: Lage des Florália-Eisenerzprojekts in Minas Gerais
Florália zielt auf die Produktion von hochgradigem Hämatit-Eisenerz (>60 % Fe) ab, das als Direct Shipping Ore (DSO) klassifiziert wird – ein Produkt, das ohne aufwendige Aufbereitung direkt in die Stahlproduktion exportiert werden kann.
Das Gebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe zu sieben aktiven Eisenerzminen und zwei Eisenbahnanschlüssen, die einen effizienten Abtransport ermöglichen.
Explorationsfortschritte 2024/25:
- Hochauflösende MAG/LiDAR-Drohnenvermessung (140 Linienkilometer)
- Identifizierung einer neuen 1.000 m × 1.500 m großen Hochgehaltzone
- Erweiterung des geologischen Ziels von 8–12 Mio. t @ 58 % Fe auf 50–70 Mio. t @ 55–61 % Fe
- Beginn von Bohr- und Bulk-Sampling-Programmen zur Ressourcenschätzung
- Geplante JORC-konforme Machbarkeitsstudie (1,5 Mtpa Produktion) und Offtake-Qualifikation
Das Projekt zeichnet sich durch geringe Phosphorgehalte, eine flach liegende Lagerung und das Fehlen komplexer Genehmigungshürden aus. Weder Wasserrechte, noch Tailings-Dämme oder Unterkünfte für den Bergbaubetrieb sind erforderlich – ein klarer ESG-Vorteil.
Ausblick
Für 2025–2026 liegt der Fokus von Max Resource auf der systematischen Weiterentwicklung aller drei Kernprojekte:
- Abschluss der ersten Explorationsphase bei Mora und Definition von Bohrzielen
- Bohrprogramm bei Sierra Azul in Kooperation mit Freeport
- Ressourcenschätzung, Machbarkeitsstudie und potenzielle Abspaltung (Spin-out) des Florália-Projekts über die Tochtergesellschaft Max Iron Brazil Ltd., deren Börsenzulassung an der ASX vorbereitet wird
Diese Maßnahmen sollen den inneren Wert des Portfolios steigern und mittelfristig die Basis für mehrere eigenständige Entwicklungs- und Produktionsgesellschaften schaffen.
Management
Brett Matich – CEO, President & Director
Maschinenbauingenieur mit über 25 Jahren Erfahrung im internationalen Bergbau. Als CEO von Aztec Resources führte er das Koolan Island Hematite-Projekt von der Überflutung bis zur Übernahme durch Mt Gibson Iron (Übernahmewert 350 Mio. AUD). Weitere Stationen: Fox Resources, Cap-Ex Ventures.
Paul John – Director
Unternehmerischer Hintergrund, spezialisiert auf Unternehmensführung und Geschäftsentwicklung in Kanada.
Alex Helmel – CFO
Experte für Corporate Governance und Kapitalmarktzugänge junger Wachstumsunternehmen; Erfahrung mit TSXV- und CSE-notierten Gesellschaften.
Henrique De Sales – Head of Operations (Florália, Brasilien)
Geologe mit über 12 Jahren Erfahrung in der brasilianischen Eisenerzindustrie; zuvor für Vale und Ferro Puro tätig.
Advisory Board:
- Bruce Counts, Senior Technical Consultant
- Tim Henneberry, Qualified Person (P.Geo., BC)
- Rahim Kassim-Lakha, Strategischer Berater, über 28 Jahre M&A- und Kapitalmarkterfahrung
- Dr. Chris Grainger, Geologie-Experte für Kolumbien, ehemaliger VP Exploration bei Continental Gold
Fazit
Max Resource Corp. verfolgt einen klaren Kurs: hochwertige Metallprojekte in etablierten, aber unterexplorierten Regionen Südamerikas identifizieren, entwickeln und partnerschaftlich zur Wertschöpfung führen.
Mit der Kombination aus hochgradigem Gold-Silber-Potenzial in Kolumbien, einem strategischen Kupfer-Silber-Projekt unter Beteiligung eines globalen Majors und einem nahezu produktionsreifen DSO-Eisenerzprojekt in Brasilien bietet das Unternehmen ein außergewöhnlich ausgewogenes Chancen-Risiko-Profil.Die starke technische Kompetenz, das erfahrene Management und die soliden Projektfortschritte machen Max Resource Corp. zu einem vielversprechenden Explorationswert im Rohstoffsektor – insbesondere vor dem Hintergrund steigender Nachfrage nach Edel- und Industriemetallen für Energie, Infrastruktur und Industrieproduktion.