Kolumbiens Goldsektor gewinnt rasant an Dynamik. Mit Collective Mining, Aris Mining und nun auch Max Resource (TSXV: MAX; OTC Pink: MXROF; FSE: M1D2) kristallisieren sich drei Unternehmen heraus, die gemeinsam eines der spannendsten Golddistrikte Südamerikas formen könnten.
Collective Mining: Explorationskraft mit Milliardenpotenzial
Collective Mining zeigt seine Stärke vor allem in der Exploration. Unter der Führung von Ari Sussman, der bereits mit Continental Gold Milliardenwerte geschaffen hat, konzentriert sich das Unternehmen auf sein Guayabales-Projekt. Dort lieferten jüngste Bohrergebnisse – etwa am Apollo- und Trap-Ziel – außergewöhnlich hochgradige Gold– und Silberabschnitte über Hunderte von Metern. Diese Entdeckungen haben das Vertrauen der Investoren gestärkt und Collective eine Marktkapitalisierung von rund 820 Millionen US-Dollar eingebracht. Parallel dazu setzt das Unternehmen auf nachhaltige Entwicklung und intensive Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor Ort – ein Erfolgsfaktor, der in Kolumbien nicht zu unterschätzen ist.
Aris Mining: Vom Newcomer zum Produzenten im großen Stil
Aris Mining etabliert sich hingegen über die Produktion. Das 2022 gegründete Unternehmen ist sowohl an der TSX als auch an der NYSE gelistet und hat sich mit den Untertage-Minen Segovia und Marmato bereits als ernstzunehmender Produzent positioniert. Allein 2024 wurden über 200.000 Unzen Gold gefördert, und mit laufenden Ausbauprojekten will Aris die Jahresproduktion bis 2026 auf rund 500.000 Unzen steigern. Besonders hervorzuheben ist das Modell der Contract Mining Partners: Mehr als 3.000 Kleinbergbau-Betreiber wurden formalisiert und tragen inzwischen über 40 Prozent der Goldproduktion bei. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 1,4 Milliarden US-Dollar gehört Aris zu den wachstumsstärksten Goldproduzenten Lateinamerikas.
Max Resource: Strategische Landposition mit historischem Erbe
Max Resource (TSXV: MAX; OTC Pink: MXROF; FSE: M1D2) setzt auf ein strategisches Landpaket inmitten zweier großer Player. Wie Max Resource gestern bekannt gab, hat sich das Unternehmen die Rechte gesichert, 100 Prozent des Mora Gold-Silver Title zu übernehmen – ein bislang unerbohrtes, 713 Hektar großes Gebiet, das direkt an Aris’ Marmato-Mine grenzt und nahezu vollständig von Collectives Guayabales-Projekt umschlossen wird. Das Land umfasst 40 historische Abbaustätten, fünf aktive Kleinminen und polymetallische Strukturen über 2.500 mal 1.000 Meter. Erste Kanalproben lieferten spektakuläre Gehalte, darunter 45 g/t Gold und 7.110 g/t Silber über einen Meter. CEO Brett Matich sieht deshalb sowohl hochgradige Ziele vom Marmato-Typ als auch ein potenzielles Apollo-Porphyr-System.

Börsenreaktion: Kleiner Wert mit großem Kurssprung
Die Börse reagierte prompt auf die Nachricht von Max Resource. Angesichts einer Marktkapitalisierung von lediglich 6,3 Millionen kanadischen Dollar sorgte die Meldung für deutliche Kursgewinne. Anleger erkannten sofort das strategische Potenzial, das in der Lage des Landpakets liegt – eingebettet zwischen den Projekten von Aris und Collective und mit hohem Explorationsversprechen. Die Aktie von Max Resource handelte mehr als 5,8 Mio. Aktien und verdoppelte sich im Verlauf des Handels auf 0,08 CAD.
Ein Gold-Dreieck im Herzen von Caldas
Das Zusammenspiel von Collective Mining als Explorationsspezialist, Aris Mining als wachsendem Produzenten und Max Resource als strategischem Landhalter formt im Departamento Caldas ein wahres „Gold-Dreieck“. Unterschiedliche Geschäftsmodelle ergänzen sich hier zu einer gemeinsamen Story: Kolumbien entwickelt sich zu einem der vielversprechendsten Hotspots für die nächste Generation globaler Goldminen.