First Mining Gold (TSX: FF; Deutschland: FMG) hat weitere Ergebnisse aus dem Explorationsbohrprogramm 2025 auf dem Goldprojekt Duparquet in Québec (Abitibi) veröffentlicht. Im Fokus stehen neue Abschnitte aus dem Miroir-Ziel, einer priorisierten Entdeckungszone, die erstmals 2024 angebohrt wurde und 2025 mit Folgebohrungen ausgebaut werden konnte.
Nach Angaben des Unternehmens reicht die Mineralisierung des Miroir-Ziels nun bis in eine vertikale Tiefe von 250 Metern – das entspricht einer Erweiterung um zusätzliche 150 Meter in Fallrichtung gegenüber dem bisherigen Stand. Gleichzeitig meldet First Mining Gold den Start eines umfassenden Umweltbasisdatenerhebungsprogramms, das für den Genehmigungsprozess des Projekts benötigt wird.
Das Bohrprogramm 2025 wurde im Oktober abgeschlossen und umfasste insgesamt 16.577 Meter. Die jetzt vorgelegten Ergebnisse stammen überwiegend von Miroir; weitere Resultate und Interpretationen sollen in einem späteren Update folgen, da die Daten weiterhin in Modellierung und Zieldefinition integriert werden.
First Mining Gold: Miroir liefert breite Abschnitte und hochgradige Einschlüsse
Mit den neuen Bohrdaten konkretisiert First Mining Gold die Dimensionen des Miroir-Ziels: Der aktuelle Korridor umfasst rund 150 Meter Streichen und die genannten 250 Meter Tiefe. Nach Unternehmensangaben bleibt das Ziel sowohl in die Tiefe als auch entlang des Streichens nach Osten offen. Damit ist Miroir ein zentrales Element für die Planung der nächsten Bohrkampagne.
Zu den wichtigsten neuen Abschnitten zählt Bohrloch DUP25-081 mit 1,56 g/t Gold über 33,15 Meter, einschließlich 3,18 g/t Gold über 7,60 Meter. Bohrloch DUP25-085 lieferte 3,74 g/t Gold über 15,5 Meter sowie 7,18 g/t Gold über 8,0 Meter, inklusive eines hochgradigen Intervalls von 30,58 g/t Gold über 1,65 Meter. In DUP25-090 meldet First Mining Gold 4,08 g/t Gold über 12,0 Meter, einschließlich 11,20 g/t Gold über 1,0 Meter.
Das Unternehmen ordnet diese Treffer als fortlaufende Bestätigung und Erweiterung mehrerer Goldzonen in Miroir ein. Für die Bohrkampagne 2026 bezeichnet First Mining Gold Miroir als Schlüsselfeld, um die Ressource weiter auszubauen. CEO Dan Wilton betont, dass die Arbeiten die oberflächennahe Mineralisierungsfläche stärken und zugleich das Ziel in die Tiefe erweitern. Damit soll Miroir innerhalb des Duparquet-Projekts als Wachstumsbereich weiter profiliert werden.
Umweltbasisprogramm startet: Daten für Genehmigungen und Projektplanung
Parallel zur Exploration hat First Mining Gold ein umfassendes Umweltbasisprogramm zur Datenerhebung begonnen. Ziel ist es, die Informationsanforderungen für den regulatorischen Genehmigungsprozess des Duparquet-Projekts zu erfüllen. Das Programm wird laut Mitteilung von einem internen Sustainability-Team geführt und von Stantec-Experten unterstützt. Beide, so First Mining Gold, hätten relevante Erfahrung aus der Entwicklung der Greenstone Gold Mine in Ontario, die kürzlich die Produktion aufgenommen hat.
Die Baseline-Arbeiten decken nach Unternehmensangaben ein breites Spektrum ab: von Geochemie und Wasserqualität über aquatische Studien bis hin zu weiteren biophysikalischen Komponenten, die für die Projektplanung erforderlich sind. Zudem verweist First Mining Gold auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Duparquet und ihren Bewohnern auf Grundlage eines Memorandum of Understanding, das im September 2025 unterzeichnet wurde. Für 2026 plant das Unternehmen weitere Engineering-Studien und Konsultationen, um das Standortkonzept zu optimieren und – aufbauend auf dem Preliminary Economic Assessment (PEA) von 2023 – die Möglichkeit einer Machbarkeitsstudie vorzubereiten.
Weitere Ziele: Valentre und grüne Wiese mit Normandie und Lumière
Neben Miroir nennt First Mining Gold zusätzliche Bohrergebnisse aus dem Valentre-Zielgebiet. Bohrloch DUP25-074 ergab 1,92 g/t Gold über 9,3 Meter, einschließlich 2,80 g/t Gold über 4,8 Meter. In DUP25-083 wurden 4,26 g/t Gold über 3,5 Meter sowie 2,41 g/t Gold über 10,95 Meter gemeldet. Das Unternehmen sieht darin eine Bestätigung der Kontinuität im Bereich Central Duparquet–Valentre–Dumico (CVD), der aktuell bis 480 Meter unter Oberfläche reicht und ebenfalls in die Tiefe offen bleibt.
Zudem wurden 2025 zwei „Greenfields“-Ziele – Normandie und Lumière – erstmals bzw. gezielt getestet. Normandie liegt nach Angaben des Unternehmens 150 Meter nordöstlich entlang des Streichens von Miroir und wird als geophysikalisch interpretierte Struktur beschrieben. In DUP25-068 lieferte Normandie 1,39 g/t Gold über 4,0 Meter und 5,22 g/t Gold über 1,0 Meter. Für Lumière, rund 300 Meter nordwestlich von Miroir, meldet First Mining Gold aus DUP25-086 nahe der Oberfläche 7,74 g/t Gold über 1,40 Meter sowie 2,23 g/t Gold über 1,50 Meter. Beide Ziele sollen nach weiterer Modellierung als Kandidaten für Folgebohrungen dienen.
Aus Sicht von First Mining Gold zeigen die Daten, dass die strukturellen und lithologischen Rahmenbedingungen – insbesondere Kontakte zwischen Syenit und vulkanischen Einheiten sowie Deformationszonen – wiederholt mit Goldmineralisierung verknüpft sind.
Ausblick: Integration der Daten und Bohrstart in Q2 2026 geplant
First Mining Gold arbeitet derzeit daran, die 2025er Daten in aktualisierte geologische Modelle und Zielkonzepte zu integrieren. Die Explorationskampagne 2026 wird parallel finalisiert; der Start ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Geplant sind Bohrungen auf priorisierten Zielen – ausdrücklich einschließlich Miroir – um die potenziellen Erweiterungsbereiche weiter zu testen.
Das Duparquet-Projekt liegt im südlichen Teil des Abitibi Greenstone Belt, rund 50 Kilometer nordwestlich von Rouyn-Noranda, und profitiert von Infrastruktur wie Straßen, Bahn sowie Wasserkraftnetz. First Mining Gold weist darauf hin, dass das Projekt aktuell eine NI 43-101-konforme Ressource von 3,44 Mio. Unzen (Measured & Indicated) mit 1,55 g/t Gold sowie 2,64 Mio. Unzen (Inferred) mit 1,62 g/t Gold umfasst. Das Konzessionsgebiet erstreckt sich über rund 5.800 Hektar und deckt 19 Kilometer Streichlänge entlang der Destor-Porcupine-Faultzone ab, inklusive historischer Minen und mehrerer Lagerstättenbereiche.