Nach Ansicht der Experten von MST Access verfügt das Kupferprojekt Storm, das zu 80% der australischen American West Metals (WKN A3DE4Y / ASX AW1) gehört, über Weltklassepotenzial. Storm liege im Norden Kanadas in Nunavut inmitten mehrerer Minenbetriebe führen die Analysten weiter aus und die Regierung Kanadas habe erhebliche Schritte unternommen, um neue Projekte finanziell zu unterstützen und die Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.
Und angesichts seiner strategischen Bedeutung erfahre das Projekt substanzielle Unterstützung auf allen Regierungsebenen, hieß es weiter. American West konzentriere sich einerseits deshalb darauf, die bestehende, qualitativ hochwertige Ressource schnell in Produktion zu bringen, um so Cashflow zu generieren, und andererseits darauf, die Größe der Ressource durch weitere Explorationsarbeiten zu erhöhen.
American West verfügt bereits über Finanzierungs- und Abnahmevereinbarung
Wie MST Access weiter ausführt, hat das Unternehmen von Managing Director David O’Neill mit Ocean Partners bereits eine führende Metallhandels-, Beratungs- und Finanzierungsgesellschaft als Partner gewonnen. Ocean Partners habe zugesagt, bis zu 80% der auf 40 Mio. USD geschätzten anfänglichen Investitionskosten zu finanzieren. Taurus, eine auf den Bergbausektor spezialisierte Finanzierungsgesellschaft, habe zudem im Gegenzug für eine Royalty-Zahlung 12,5 Mio. Dollar zur Verfügung gestellt.
American West hatte erst im März dieses Jahres eine erste, wirtschaftliche Untersuchung (PEA, Preliminary Economic Assessment) vorgelegt. Diese, so die Analysten, bestätige einen 10-jährigen Tagebaubetrieb mit hohen Margen sowie einer Produktion von 487.000 Tonnen Kupfer- und Silberkonzentrat. MST schätzt, dass sich der Ausstoß aus 83.000 Tonnen enthaltenem Kupfer sowie 760.000 Unzen enthaltenem Silber zusammensetzen wird. In der PEA würden ein niedriger, anfänglicher Investitionsbedarf von 47,4 Mio. USD, C1 Cashkosten von 2,63 USD pro Pfund Kupfer sowie ein Nettobarwert nach Steuern von 149 Mio. USD angenommen, hieß es weiter.
MST Access weist zudem darauf hin, dass sich das Storm-Projekt über eine Fläche von 2.200 Quadratkilometern erstreckt, 110 Kilometer Streichlänge aufweist und einen sedimentären Kupfergürtels mit Weltklasse-Potenzial abdeckt. Die derzeitige Ressource, so die Experten, beziehe sich auf gerade einmal 5% dieses Kupfergürtels.
Aufstieg zum Kupferproduzenten in naher Zukunft möglich
Nach Ansicht der Analysten von MST ist Storm perfekt darauf ausgerichtet, in naher Zukunft zu einem Kupferproduzenten aufzusteigen und verfüge zudem über eine Pipeline voller zusätzlichen Wachstumspotenzials. Die erstklassige Lage des Projekts, die vorhandene Transportinfrastruktur, ein niedriger Investitionsbedarf, die Unterstützung von Behördenseite, der Silberanteil der geplanten Produktion sowie starkes Interesse von Kundenseite würden Storm perfekt positionieren, um in vergleichsweise kurzer Zeit – einen Produktionsbeginn hält MST innerhalb von zwei bis drei Jahren für möglich – zu einem neuen Kupferproduzenten zu werden.
Bei MST Access ist man der Ansicht, dass das Storm-Projekt im Vergleich zu anderen Kupferprojekten, die noch nicht in Produktion sind, vorteilhaft dasteht. Es bestehe hohes Wachstumspotenzial und die anfängliche Kupferproduktion könne große Explorationsprogramme, eine Ausweitung der Förderung sowie eine Verlängerung der Betriebsdauer finanzieren.
Kupfer entscheidend für Dekarbonisierung
Zudem, so die Experten weiter, sei Kupfer das entscheidende Element in der globalen Dekarbonisierung und der Elektrifizierung der Energiesysteme. Allein das rote Metall werde in allen Schlüsseltechnologien der Energiewerden benötigt, wozu MST Solar- und Windenergie, Elektromobile, Stromnetze aber auch künstliche Intelligenz zählt. Weltweit würden außerdem die Gehalte bestehender Kupferminen immer weiter sinken und ein Mangel an neue Entdeckungen lasse das Angebot knapp werden. Längerfristig würden die Fundamentaldaten des Kupfermarktes deshalb auf ein hohes Preisumfeld hindeuten.
Bewertung
Die Analysten sehen das Kursziel für die Aktie von American West bei 0,11 AUD, wobei das Storm-Projekt der Werttreiber sei. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von aktuell rund 244% dar. Man setze einen diskontierten Nettobarwert an und gehe von einem Wachstum aus, das über das der aktuellen PEA hinausgehe, so die Experten. Sie betrachten die Aktien von American West als substanziell unterbewertet und sehen erhebliches Aufwärtspotenzial für den Kurs. Als mögliche Auslöser für einen Anstieg nennt MST eine Ausweitung der bestehenden Ressource durch die jüngste Bohrkampagne, die Vorlage einer vorläufigen Machbarkeitsstudie (PFS) und signifikante Fortschritte in Richtung Projektentwicklung. Die größten Risiken sehen die Experten in enttäuschenden Ergebnissen der PFS, Verzögerungen bei den Genehmigungen und in den Kupferpreisen.
Das vollständige Research von MST Access zu American West Metals gibt es auf Englisch unter: