Sranan Gold konnte vergangenes Jahr hochgradige Goldfunde und eine deutliche Ausdehnung der Mineralisierung auf dem Goldprojekt Tapanahony in Suriname melden – 2026 liegt der Fokus auf weiteren Bohrungen entlang des Randy-Poeketi-Trends.
Sranan Gold schreitet auf Tapanahony von Frühphasenexploration zur systematischen Bohrkampagne voran
Sranan Gold (CSE: SRAN / WKN: A416C1) blickt auf ein ereignisreiches Explorationsjahr 2025 auf seinem Tapanahony Gold Project in Suriname zurück. Auf dem 29.000 Hektar großen Projektgebiet reichte die Spannbreite der Arbeiten von ersten hochgradigen Grabproben mit bis zu 108 g/t Gold bis hin zu bedeutenden Bohrabschnitten, darunter 64,0 Meter mit durchschnittlich 3,0 g/t Gold.
Im Zuge der Arbeiten konnte das Team von Sranan eine rund 4,5 Kilometer lange, nordwest-südost streichende mineralisierte Scherzone – den sogenannten Poeketi–Randy’s-Pit-Trend – definieren. Entlang dieses Trends sind bereits zahlreiche Kleinbergleute aktiv, die über Schächte bis in Tiefen von bis zu 80 Metern quarz- und sulfidgebundenes Gold abbauen.
In der ersten Jahreshälfte 2025 validierte Sranan Gold historische Daten, setzte LiDAR und geophysikalische Untersuchungen ein und verfeinerte das geologische Modell für das Tapanahony Gold Project. Parallel wurden Camp-Infrastruktur sowie Einrichtungen für Bohrkernaufbereitung aufgebaut, um eine anschließende systematische Bohrkampagne zu ermöglichen.
Randy’s Pit: Hochgradige Goldzonen von der Oberfläche bis in frisches Gestein
Ein Schwerpunkt der Arbeiten 2025 war der Bereich Randy’s Pit, der sich als wichtiges Goldziel innerhalb des Tapanahony Gold Project herauskristallisiert hat. Zunächst konzentrierte sich Sranan Gold auf die Bestätigung und Erweiterung der Mineralisierung rund um die bestehenden handwerklichen Abbaustellen.
Proben aus Schächten bei Randy’s Pit lieferten Werte von unter anderem 76,6 g/t Gold und 23,7 g/t Gold und bestätigten damit die Präsenz hochgradiger Goldmineralisierung. Gleichzeitig lieferten sie Hinweise auf die Orientierung der Quarzgänge und die begleitenden Alterationszonen.
Um die Kontinuität der Goldvererzung nahe Oberfläche zu testen, eröffnete Sranan Gold im August 2025 erste Schürfgräben südlich der bisherigen Abbaubereiche. Ein rund 150 Meter südlich von Randy’s Pit angelegter Graben ergab einen Abschnitt von 5 Metern mit durchschnittlich 36,7 g/t Gold. Nachfolgende Gräben im September bestätigten die Ausdehnung der Zone mit weiteren 5 Metern à 8,9 g/t Gold. Diese Ergebnisse zeigen, dass sich die hochgradige Goldmineralisierung über die bekannten handwerklichen Gruben hinaus innerhalb eines breiteren strukturellen Korridors fortsetzt.

Auf Basis der geologischen Interpretation startete Sranan Gold im August 2025 das erste Diamantbohrprogramm auf dem Randy’s-Pit-Trend. Schon das erste Bohrloch 25RADD-001 durchteufte in einer verwitterten Saprolit-Zone etwa 300 Meter nördlich von Randy’s Pit 11,5 Meter mit 3,64 g/t Gold und bestätigte damit die Kontinuität der Goldvererzung abseits des Kleinstbergbaus.
Mit der Verlagerung der Bohrungen in das frische Gestein unterhalb und neben Randy’s Pit folgten weitere Treffer. Die ersten vier Bohrlöcher lieferten durchweg signifikante Goldabschnitte, gekrönt von Bohrloch 25RADD-004, das 64,0 Meter mit 3,0 g/t Gold durchteufte – inklusive eines 5-Meter-Intervalls mit 33,5 g/t Gold, in dem sogar sichtbares Gold beobachtet wurde.
Diese breite, hochgradige Zone stützt die Interpretation, dass Randy’s Pit Teil eines größeren, strukturell kontrollierten Goldsystems ist, das sich in die Tiefe in den unverwitterten Grundgebirgsfels fortsetzt.
Kontinuität entlang des Trends: Bohrergebnisse dehnen Goldsystem deutlich aus
Nach der Entdeckung bei Randy’s Pit richtete Sranan Gold den Fokus auf Step-out-Bohrungen, um die Kontinuität der Goldvererzung entlang des Streichens und in der Tiefe besser zu verstehen. Weitere Bohrlöcher erbrachten breite mineralisierte Intervalle, darunter:
22,4 Meter mit durchschnittlich 2,44 g/t Gold (Bohrloch 25RADD-006) und
19,0 Meter mit 1,68 g/t Gold (Bohrloch 25RADD-009)
Bis Jahresende 2025 hatte das Unternehmen insgesamt 4.189 Bohrmeter in 19 Diamantbohrlöchern entlang des Randy’s-Pit-Trends niedergebracht. Dadurch konnte die ursprünglich lediglich durch handwerklichen Abbau definierte mineralisierte Streichlänge von etwa 150 Metern auf mehr als 800 Meter ausgedehnt werden. Das System bleibt sowohl entlang des Streichens als auch in der Tiefe offen und wird als Teilbereich des insgesamt 4,5 Kilometer langen Randy–Poeketi-Trends interpretiert.
Die Bohrabschnitte unterstreichen, dass die Goldvererzung bei Randy’s Pit nicht auf einzelne, schmale Adern beschränkt ist, sondern sich über bedeutende Mächtigkeiten innerhalb einer strukturell kontrollierten Scherzone erstreckt. Für Sranan Gold bildet dies die Grundlage, das Potenzial für eine größere Gold-Lagerstätte weiter systematisch zu testen.
Poeketi-Zone: Zweiter Kernbereich mit hochgradigen Proben
Während Randy’s Pit 2025 den Schwerpunkt der Bohrungen bildete, floss ein Teil des Explorationsbudgets in die Weiterentwicklung der Poeketi-Zone am nordwestlichen Ende des Randy–Poeketi-Trends.
Rund 3 Kilometer nordwestlich von Randy’s Pit untersuchte Sranan Gold vorhandene unterirdische Abbaustellen und führte gezielte Probenahmen durch. Dabei wurden Grabproben mit Gehalten von bis zu 26,7 g/t Gold und 25,8 g/t Gold gewonnen – in Übereinstimmung mit früheren Ergebnissen von bis zu 108 g/t Gold.
Obwohl solche Proben selektiven Charakter haben und nicht repräsentativ für das gesamte Gestein sind, stützen sie die Interpretation, dass Poeketi und Randy’s Pit Teil eines zusammenhängenden Goldsystems sind. Sranan Gold schätzt die interpretierte Streichlänge des Poeketi-Ziels mittlerweile auf rund 1.000 Meter. Poeketi gilt damit als vorrangiges Ziel für zukünftige Bohrungen.
Sranan Gold: Explorationsschwerpunkt 2026 auf Ausbau des Goldsystems
Mit dem Abschluss des Explorationsjahres 2025 verfügt Sranan Gold auf dem Goldprojekt Tapanahony über mehrere Eckpfeiler für die weitere Entwicklung: eine hochgradige Entdeckung bei Randy’s Pit, nachgewiesene Kontinuität der Goldvererzung über Hunderte von Metern und eine wachsende Liste von Bohrzielen entlang des Randy–Poeketi-Trends.
Für 2026 plant das Unternehmen deshalb:
- Weitere Bohrungen rund um Randy’s Pit, um die Goldmineralisierung sowohl entlang des Streichens als auch in der Tiefe zu erweitern.
- Erstbohrungen in der Poeketi-Zone, um die hochgradigen Grabprobenergebnisse aus den handwerklichen Gruben systematisch zu überprüfen.
- Die Ausweitung der Exploration entlang des gesamten Randy–Poeketi-Korridors, um zusätzliche Ziele innerhalb der 4,5 Kilometer langen Scherzone zu definieren.
Nach Unternehmensangaben soll dieser Arbeitsplan in einem disziplinierten, datengetriebenen Ansatz umgesetzt werden. Damit positioniert sich Sranan Gold für die nächste Phase der Wertschöpfung auf seinem Tapanahony Gold Project in Suriname – mit klaren Schwerpunkten auf der Erweiterung des bekannten Goldsystems und der Erkundung weiterer hochgradiger Zielbereiche.