Pulsar Helium (TSX.V: PLSR, FSE: Y3K, WKN: A3EP2C) setzt auf dem Topaz-Helium-Projekt im US-Bundesstaat Minnesota seine Bohrarbeiten erfolgreich fort. Das bereits im vergangenen Jahr begonnene Bohrloch Jetstream #5 hat in der Zwischenzeit seine geplante Bohrtiefe vom 1.170 Meter erreicht und wurde abgeschlossen. Das Bohrgerät hat das Unternehmen anschließend umgehend verlegt und bereits mit der Bohrung Jetstream #6 begonnen.
Schon die vorangegangenen Meldungen hatten angedeutet, dass Jetstream #5 für Pulsar ein äußerst erfolgreiches Bohrloch darstellt. Ein erster Erfolg stellte sich bereits im Dezember ein, als in 255 und 451 Meter Tiefe Druckgaszuflüsse festgestellt werden konnten. Die Erfolgsserie hielt anschließend an, denn auch in 871 Meter Tiefe konnten weitere Druckgaszuflüsse erkannt werden. Hier wurde mit einem Druck von 1.292 Pfund pro Quadratzoll (psi) der höchste jemals auf Topaz gemessene Wert festgestellt.
Erfreulich war, dass während der Bohrarbeiten ein kontinuierlicher Gaseinfluss beobachtet werden konnte. Insbesondere während der Pausen in der Zirkulation, wurde ein kontinuierlicher Gaseinfluss registriert, was auf eine anhaltende Gaspräsenz und ein stark unter Druck stehendes Reservoir hinweist. Weniger war hingegen, dass beim Entfernen des Bohrstrangs aus dem Bohrloch Schwierigkeiten auftraten. Sie führten dazu, dass Teile des Bohrstrangs im Bohrloch zurückblieben.
Pulsar schließt eines der besten Bohrlöcher ab, die jemals auf Topaz niedergebracht wurden
Pulsar prüft derzeit alle möglichen Optionen und beabsichtigt, im April zur Bohrstelle von Jetstream #5 zurückzukehren, um den festsitzenden Teil des Bohrstrangs zu bergen. Falls sich dies als unmöglich herausstellen sollte, wird das Unternehmen versuchen, das festsitzende Gestänge zu umgehen, um die vollständige Protokollierung und Durchflussprüfung der gesamten 1.170 Meter der Formation zu ermöglichen.
Die Panne ist vielleicht ärgerlich, hindert Pulsar Helium aber nicht daran, die Arbeiten auf dem Projekt zügig und wie geplant fortzusetzen. Unmittelbar nach dem Abschluss der Bohrarbeiten auf Jetstream #5 wurde mit den Vorarbeiten für die Bohrung Jetstream #6 begonnen. Sie konnten inzwischen abgeschlossen werden, sodass am 27. Januar mit dem Abteufen der Bohrung begonnen werden konnte.
Für Jetstream #6 ist im Vergleich zu Jetstream #5 eine geringere Bohrtiefe vorgesehen. Sie wird voraussichtlich bei 914 Meter liegen. Wie Jetstream #5 so wurde auch Jetstream #6 als ein Bewertungsbohrloch konzipiert. Jetstream #6 wird 2,1 Kilometer südwestlich von Jetstream #1 niedergebracht und zielt darauf ab, die Größe der Topaz-Ressource weiter zu vergrößern.
Pulsar plant koordiniertes Durchflussprüfung und Druckaufbauprogramm
Aktuell bereitet sich Pulsar darauf vor, ein koordiniertes Testprogramm für die abgeschlossenen Bohrlöcher Jetstream #3 und #4 durchzuführen. Es soll nach den aktuellen Planungen Ende Februar 2026 beginnen und wird voraussichtlich aus einer Durchflussprüfung gefolgt von einer Druckaufbauphase bestehen. Für diese Arbeiten wird aktuell eine Bearbeitungszeit von etwa sechs Wochen pro Bohrloch kalkuliert.
Unter der Leitung von Peter Barry wird Pulsar während der Durchflussphase zusätzlich ein Gasprobenprogramm durchführen. Dessen Ergebnisse und die Resultate der Durchflussprüfung bzw. des Druckaufbauprogramms wird das Unternehmen melden, sobald sie vorliegen und einer ersten internen Prüfung unterzogen wurden. Pulsars Aktionäre haben vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen allen Grund, ihre Aufmerksamkeit bereits auf den März und das kommende Frühjahr zu richten, wenn erste Ergebnisse aus dem neuen Bohrloch Jetstream #6 und von den durchzuführenden Drucktests vorliegen. Steht am Ende all dieser Arbeiten die erhoffte Vergrößerung der Lagerstätte, eine Verbesserung des Druckregimes und der Gaszusammensetzung dürfte einer Überarbeitung der Ressourcenschätzung verbunden mit einer Vergrößerung und Aufwertung der Ressource nicht mehr viel entgegenstehen.