Goliath Resources Ltd. (TSX-V: GOT) führt derzeit eines der ambitioniertesten Explorationsprogramme im gesamten Golden Triangle durch – und das unter straffem Zeitplan. Neun Bohrgeräte, vier Hubschrauber und ein voll ausgestattetes 120-Personen-Camp in Kitsault ermöglichen es dem Unternehmen, innerhalb von nur 90 Tagen rund 60.000 Meter Bohrkern aus dem Golddigger-Projekt zu gewinnen. Bei einem kürzlichen Vor-Ort-Besuch konnten sich Investoren und Analysten ein eindrucksvolles Bild davon machen, wie eng getaktet die Arbeiten hier sind: Innerhalb nur einer Woche verzeichneten Geologen 15 Vorkommen von sichtbarem Gold mit bloßem Auge (VG-NE).
Diese Ergebnisse spiegeln sich bereits in zwei klar definierten Hauptzonen wider. „Surebet“ erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1,2 × 1,1 Kilometern, während „Bonanza“ eine Fläche von rund 650 × 900 Metern abdeckt. Besonders spektakuläre Bohrergebnisse wurden in der Bonanza-Zone gefunden – die sogenannte „Jewelry Box“ (ca. 300 × 300 × 25 m) lieferte durchschnittliche Gehalte von 5–7 g/t Au und erreichte sogar 34,52 g/t AuEq über 39 Meter im Bohrloch GD-24-260, darunter acht Meter mit 166,04 g/t AuEq. Nach Abschluss der Bohrungen 2025 wird die Gesamtbohrmeterzahl 150.000 Meter betragen, bei einem bisherigen Gesamtbudget von 90 Mio. CAD – ein bemerkenswert niedriger Wert für die Entdeckungskosten.
Effiziente Bohrkampagne im Herzen des Golden Triangle
Das Explorationsgeschäftsmodell basiert auf dem Hinzufügen neuer Unzen, und das Golden Triangle gehört nach unseren Berechnungen zu den Regionen mit den höchsten Entdeckungsraten in Kanada. Bis Ende 2026 könnte das Management die Veröffentlichung einer ersten Ressourcenschätzung (MRE) anstreben und sagt, man wäre enttäuscht, wenn diese nicht mindestens fünf Millionen Goldäquivalent-Unzen oder mehr enthalten würde. Im Erfolgsfall würden die Entdeckungskosten lediglich 22 CAD pro Unze betragen. Zum Vergleich: New Found Gold benötigte mehr als das Dreifache dieser Summe für seine 2-Mio.-Unzen-Entdeckung. An der Börse werden Unzen in vergleichbaren Projekten oder bei jüngsten M&A-Transaktionen im Golden Triangle derzeit im Durchschnitt mit über 200 CAD bewertet – was darauf hindeutet, dass Goliath unterbewertet ist und erhebliches Aufwärtspotenzial bietet.
Der Stifel-Analyst nennt weitere Vorteile des Projekts: Die Lagerstätte liegt nur sieben Kilometer vom nächsten Fjord und 15 Kilometer von Kitsault entfernt, einer ehemaligen Bergbausiedlung, in der das Explorationsteam derzeit stationiert ist. Während andere Projekte im Golden Triangle zunächst lange Zufahrtsstraßen durch Gletschergebiete bauen mussten, kann schweres Gerät bei Goliath direkt per Lastkahn angelandet werden. Geringe Erschließungskosten erhöhen den inneren Wert jeder entdeckten Unze – ein Vorteil, der sich bislang noch nicht im Markt widerspiegelt.
Saubere Kapitalstruktur – 60 % der Aktien in festen Händen
Hinzu kommt laut Stifel-Analyse eine äußerst „saubere“ Kapitalstruktur. Es gibt 163 Millionen ausstehende Aktien, von denen das Management selbst 20 % auf teils verwässerter Basis hält; weitere 40 % liegen bei langfristigen institutionellen Investoren wie Crescat Capital, Waratah, McEwen Mining und Eric Sprott. Günstige Warrants laufen Ende des Jahres aus, sodass die Verwässerung überschaubar bleibt und nach der diesjährigen Saison voraussichtlich rund 10 Mio. CAD in der Kasse verbleiben.
Laut dem Stifel-Analysten zählt Goliath Resources derzeit zu den interessantesten Chancen im Golden Triangle – für alle, die Projekte mit hohem Newsflow, überdurchschnittlicher Bohr-Effizienz und klaren Infrastrukturvorteilen suchen.