Silber- und Kupferexplorer Prismo Metals (WKN A2QEGD / CSE PRIZ) meldet erste, vielversprechende Erfolge von den laufenden Explorationsarbeiten in der Mine Silver King. Das Unternehmen von CEO Alain Lambert gibt die Entdeckung von zwei bislang nicht beschriebenen Adern bekannt, deren mineralogische Eigenschaften der historischen Lagerstätte Silver King ähneln!
Vorläufige Messungen mit einem tragbaren XRF-Gerät, so Prismo, zeigen eine Mineralisierung mit Blei, Silber, Kupfer und Zink und eine erste Probencharge ist bereits ins Labor geliefert. Erste Ergebnisse werden schon für die kommenden Wochen erwartet!
Besonders beachtlich: Eine der neuen Adern liegt in einer großen Halde rund 300 Meter südlich des Schachts der Mine Silver King. Dort fanden sich zahlreiche kegelförmige Schlackestücke mit spitzen Enden aus einem Bereich, der zum Schmelzen von Sulfiderz genutzt wurde – ein Indiz für historische Produktion. Entlang des Streichens lassen sich über weitere 300 Meter in nordöstlicher Richtung mehrere Adern und Schürfgruben bis nahe des Silver King Glory Hole verfolgen. Erstmals wurde damit eine der Silver-King-Lagerstätte ähnliche Mineralisierung außerhalb der historischen Mine beobachtet. Die Untersuchung eines eingestürzten Mineneingangs bestätigte Quarzadern mit Sulfidmineralen, vor allem Sphalerit, Galenit und Tetrahedrit.

Programm, Genehmigungen und strategischer Rahmen
Zu Beginn des Projekts hat das Team historische Minen und Prospektionsgebiete systematisch aufgenommen sowie geochemische und alterationsmineralische Untersuchungen rund um die Oberflächenausprägung von Silver King und weiteren Vorkommen durchgeführt. Silver King liegt nur wenige Kilometer von Resolution Copper, dem Joint Venture von Rio Tinto und BHP, sowie der hochgradigen, ehemals produzierenden Mine Magma entfernt. Die Mineralisierung von Silver King befindet sich in derselben Gesteinssequenz wie Resolution Copper, ist hier jedoch an der Oberfläche freigelegt und nicht von der dicken vulkanischen Sequenz überdeckt, die Resolution Copper überlagert.
Operativ plant Prismo, das aktuelle Explorationsprogramm schon im September abzuschließen und schnellstmöglich nach Erhalt der Bohrgenehmigung ein vorläufiges Explorationsbohrprogramm zu starten. Ein entsprechender Betriebsplan wurde bereits beim Forstdienst eingereicht. Parallel werden die Kontrollen der Mineralisierung in der historischen Mine weiter definiert; der Zugang zu historischen Abbaustätten auf der 114. Ebene wird in Kürze erwartet.
Nach einer Begehung Anfang August hatte Prismo-President Gordon Aldcorn den Erwerb dieses ehemals produzierenden, praktisch nicht modern explorierten Bergwerks in unmittelbarer Nähe zu Weltklasse-Lagerstätten als seltene Gelegenheit für Prismo Metals bezeichnet. Das Unternehmen hatte schon am 4. Juli 2025 eine Optionsvereinbarungen zum Erwerb von 100 % der Anteile an den Minen Silver King und Ripsey gemeldet, die im ergiebigen Kupfergürtel Arizonas liegen – nahe Prismos Hauptprojekt Hot Breccia. Ein Team unter Leitung von Chief Exploration Officer Dr. Craig Gibson ist seit dem 4. August vor Ort.

Historie, Lage und Geologie als Hebel für Prismo Metals
Die 1875 entdeckte Silver King Mine zählt zu Arizonas bedeutendsten historischen Produktionsstätten und förderte fast 6 Millionen Unzen Silber mit Gehalten von bis zu 61 Unzen pro Tonne. Ausgewählte Proben aus der Kleinproduktion Ende der 1990er Jahre ergaben historische Gehalte von bis zu 644 Unzen/Tonne Silber (18.250 g/t) und 0,53 Unzen/Tonne Gold (15 g/t). Das Auftreten von Freibergit (AgCuSbS) deutet zudem auf Potenzial für Antimon hin.
Die Mine liegt nur 3 km vom Hauptschacht des Resolution Copper-Projekts entfernt und ist vollständig vom Claim-Block von Resolution Copper umgeben – ein klarer Standortvorteil. In oberflächennahen Abbaubereichen wurden bis zu 10.000 Unzen Silber pro Tonne berichtet; die untertägige Produktion bis 1889 summierte sich auf fast 6 Millionen Unzen Silber mit Gehalten zwischen 61 und 21 Unzen pro Tonne. In einer zweiten Phase von 1918 bis 1928 kamen weitere 230.000 Unzen mit 18,7 Unzen pro Tonne hinzu; seit 1928 gab dann es keine nennenswerte Produktion mehr.
Geologisch handelt es sich um eine steil nach Westen abfallende, rohrartige Stockwork- und Brekzienzone, die auf acht Ebenen bis in etwa 300 Meter Tiefe unterhalb eines sogenannten „Glory Hole“ an der Oberfläche abgebaut wurde. Beschrieben wird die Zone als dichtes Stockwork mit lokalen Brekzienzonen und einem Quarzkerngehalt; wegen mineralogischer Schwankungen blieb ein Großteil des oberen Teils unverritzt. Die derzeitigen Eigentümer sanierten Ende der 1990er Jahre den Hauptschacht, öffneten die oberen Ebenen und förderten eine geringe Tonnage. Analysezertifikate aus dieser Zeit zeigen ausgewählte Proben mit 400 bis 600 Unzen Silber pro Tonne, 0,2 bis 0,5 Unzen Gold pro Tonne sowie einigen Basismetallen. Moderne Explorationsarbeiten haben bislang praktisch nicht stattgefunden – entsprechend groß ist, zeigt man sich bei Prismo überzeugt, das Explorationspotenzial, das man an mehreren Bohrzielen darstellen will.