Quimbaya Gold (CSE: QIM; Frankfurt: K05; WKN: A3DT3C) hat für sein Projekt Tahami Center im Segovia-Distrikt (Antioquia, Kolumbien) eine unabhängige Bestätigung erhalten: Der beratende Wirtschaftsgeologe Dr. Stewart D. Redwood, der nach Unternehmensangaben seit mehr als 40 Jahren auf Porphyr-Kupfer-Systeme in Lateinamerika spezialisiert ist, hat das Gebiet im November 2025 besucht und ein großräumiges Porphyr-Kupfer-Gold-Molybdän-System bestätigt. Damit rückt für Quimbaya Gold neben den bereits verfolgten, ganggebundenen Goldzielen auf Tahami South nun ein zweiter, potenziell eigenständiger Zieltyp in den Fokus – samt konkretem Zeitplan bis zur Erstbohrung in Q2 2026.
Quimbaya Gold erhält externe Bestätigung für Tahami Center
Im Zentrum der Mitteilung steht die Einschätzung von Dr. Redwood, der Tahami Center nach einer Geländebegehung vom 6. bis 8. November 2025 als Porphyr-System einordnet. Die aktuell kartierte Ausdehnung beziffert Quimbaya Gold auf rund 2,0 Kilometer Nord–Süd und 1,4 Kilometer Ost–West. Wichtig aus Explorationssicht: Das System sei „in alle Richtungen offen“, also bislang nicht durch natürliche oder geologische Grenzen abgeschlossen.
Quimbaya Gold hebt hervor, dass diese Einordnung für den Segovia-Distrikt eine neue Perspektive eröffnet. Das Gebiet ist historisch vor allem für hochgradige Goldgänge bekannt; die Bestätigung eines Porphyr-Kupfer-Gold-Molybdän-Systems würde – so die Darstellung in der Mitteilung – das metallogenetische Bild der Region erweitern. Dr. Redwood empfiehlt vor diesem Hintergrund, die Exploration zu beschleunigen, um belastbare Bohrziele für das zweite Quartal 2026 zu definieren.

Klassische „Lehrbuch“-Zonierung und mehrere Indizienketten
Inhaltlich stützt sich die Porphyr-Interpretation auf mehrere Beobachtungen, die Quimbaya Gold zusammen mit Redwood aufführt. Ein zentraler Punkt ist die vollständige Alterationszonierung, die bei Porphyr-Systemen als typisches Merkmal gilt: vom kalireichen (potassischen) Kern über eine phyllische Hülle bis hin zu einer fortgeschritten argillischen Lithocap. Nach Angaben aus der Geländearbeit ist diese Zonierung an der Oberfläche nachvollziehbar, was auf ein gut erhaltenes System hindeuten kann.
Daneben nennt das Unternehmen eine vollständige Sequenz an Porphyr-Adertypen (u. a. A/M/B- sowie D-Typen) und beschreibt mineralisierte Bereiche mit sichtbaren Sulfiden, darunter u. a. Chalkopyrit, Chalkosin, Pyrit sowie Molybdänit. Ergänzt wird das Bild durch geochemische Hinweise: Vorläufige Ergebnisse aus Kanalbeprobungen zeigten „stark anomale“ Werte für Kupfer (Cu), Gold (Au), Molybdän (Mo) sowie weitere Elemente wie Blei und Zink.
Als weiterer Baustein wird Geophysik genannt: Quimbaya Gold verweist auf eine starke positive magnetische Anomalie, die räumlich mit dem Porphyr-System zusammenfällt. In der Summe sind es aus Sicht des Unternehmens mehrere, sich gegenseitig stützende Indizienketten (Kartierung, Alteration, Mineralogie, Geochemie und Geophysik), die die Priorisierung des Tahami Center als eigenständiges Bohrziel begründen.
Zwei Zieltypen, ein Zeitplan bis zur Erstbohrung in Q2 2026
Für Quimbaya Gold bedeutet die Bestätigung nicht, dass andere Arbeiten zurückgestellt werden: Das Unternehmen betont ausdrücklich eine „Two-Target“-Strategie. Demnach läuft die Erkundung der ganggebundene Vererzung auf Tahami South weiter, während Tahami Center als Porphyr-Ziel parallel in die bohrreife Vorbereitung geführt werden soll. Beide Bereiche liegen nur etwa 2,5 Kilometer auseinander und befinden sich innerhalb des über 66.000 Hektar großen Landpakets des Tahami-Projekts.
Operativ skizziert Quimbaya Gold einen klaren Ablauf: Für das erste Quartal 2026 sind auf Tahami Center geochemische Arbeiten inklusive Bodenbeprobung und Zieldefinition vorgesehen; die Erstbohrung soll dann im zweiten Quartal erfolgen. Zeitgleich plant das Unternehmen für Tahami South geophysikalische Arbeiten (Magnetik und IP) im ersten Quartal sowie den Start eines zweiten Bohrprogramms im zweiten Quartal 2026. Für Tahami South stehen zudem noch einige Bohrkernanalysen aus, die kurzfristig für Newsflow sorgen sollten.