Heritage Mining (CSE: HML; Deutschland: Y66) meldet von seinem Goldprojekt Melba Mine in Nordost-Ontario erneut hochgradiger Goldvererzungsabschnitte – und zugleich die Identifizierung mehrerer neuer Goldzonen!
Die Ergebnisse stammen aus dem laufenden Diamantbohrprogramm 2025/26 und sollen nach Angaben des Unternehmens das Bild eines Projekts schärfen, dessen historisches Untertagepotenzial bislang nie vollständig ausgewertet wurde.
Melba liegt rund 22 Kilometer nordöstlich von Kirkland Lake und etwa 90 Kilometer südöstlich von Timmins. Das Projekt umfasst laut Heritage etwa 3.886 Hektar und befindet sich entlang des Ross Fault, einer Struktur, die als Abzweigung der Porcupine-Destor-Verwerfungszone beschrieben wird. In der Umgebung liegen mehrere bekannte Goldbetriebe, darunter die Grey Fox Mine (+1 Mio. Unzen Gold) von McEwen Mining in etwa 22 Kilometern Entfernung sowie die Ross Mine (+1 Mio. Unzen Gold) rund 16 Kilometer entfernt. Heritage betont damit die regionale Einbettung in ein Gebiet mit historischer und fortgeschrittener Goldproduktion.
Heritage Mining: Neue Goldzonen und erste Bohrergebnisse aus dem Programm 2025/26
Wichtig ist, dass laut Heritage das aktuelle Bohrprogramm nicht nur bestehende Goldbereiche bestätigt, sondern auch neue Zonen aufzeigt. Zwei Bohrungen stehen dabei im Mittelpunkt der bislang veröffentlichten „Partial Highlights“:
- Bohrloch ML3900-002 lieferte 42,57 g/t Gold über 1 Meter ab 72 Metern. Das Unternehmen weist außerdem darauf hin, dass das Bohrloch „in Goldmineralisierung“ endete – ein Hinweis darauf, dass die mineralisierte Zone in der Tiefe potenziell weitergehen könnte. Heritage stellt diese neue Messung zudem in eine Linie mit historischen Untertagewerten aus dem gleichen Bereich, darunter UG-Q-60 mit 34,29 g/t Gold über 1,4 Meter sowie UG-T-60 mit 14,58 g/t Gold über 1,98 Meter.
- Bohrloch ML3850-003 traf 9 g/t Gold über 1 Meter ab 52 Metern. Dieses Loch wurde nach Angaben des Unternehmens vorzeitig beendet, weil es auf historische Untertagebaue traf. Auch hier verweist Heritage zur Einordnung auf frühere Ergebnisse aus dem Umfeld der Untertagebereiche. Genannt wird ein Abschnitt aus der sogenannten „204 E Zone“: 13,31 g/t Gold über 0,91 Meter.
Die Kombination aus neuen Bohrwerten und historischen Untertageinformationen soll laut Heritage dazu beitragen, die Geometrie der Goldzonen besser zu verstehen – und gleichzeitig die Grundlage für weitere Zieldefinitionen zu legen.
Melba Mine-Projekt: Warum die Bestätigung historischer Hinweise für Heritage jetzt wichtig ist
Ein zentraler Punkt der Mitteilung ist die Aussage, dass Untertageergebnisse in der Vergangenheit nicht vollständig ausgewertet worden seien. Genau hier setzt Heritage mit dem aktuellen Programm an: Die bisherigen Bestätigungen und die Identifizierung neuer Zonen „so früh im Programm“ würden auf ein beachtliches Explorationspotenzial hindeuten, so CEO Peter Schloo.
Wichtig ist dabei, dass Heritage nicht nur einzelne Abschnitte meldet, sondern auch den Rahmen für die nächsten Schritte skizziert: Es gebe mehrere Goldzonen nahe der Oberfläche, und zugleich deuteten historische Daten darauf hin, dass die Goldgehalte mit zunehmender Tiefe ansteigen könnten. Als Beispiel führt das Unternehmen eine frühere Diamantbohrung an: Historisches Bohrloch 37-18 mit 14,24 g/t Gold über 4,11 Meter ab 123,9 Metern. Das ist für die laufende Auswertung relevant, weil es Hinweise liefert, wo sich die Bohrungen künftig auf die Tiefe ausrichten könnten.
Heritage unterstreicht zudem, dass Melba in einem strukturell bedeutenden Korridor liegt (Ross Fault / Porcupine-Destor-System). Für Explorationsprogramme ist das vor allem deshalb wichtig, weil sich entlang solcher Strukturen häufig wiederkehrende mineralisierte Zonen entwickeln können – der entscheidende Schritt ist, diese Zonen mit Bohrungen zu bestätigen und ihre Ausdehnung zu definieren. Genau das soll das laufende Programm leisten.
Nächste Schritte: Weitere Ergebnisse stehen aus, Bohrprogramm läuft weiter
Neben den bisherigen Treffern weist Heritage Mining ausdrücklich darauf hin, dass mehrere Analyseergebnisse noch ausstehen. Genannt werden die Bohrlöcher ML3900-003, ML3900-004 und ML3900-005, deren Proben laut Mitteilung noch ausgewertet werden. Parallel dazu läuft das Diamantbohrprogramm weiter.
Aus Unternehmenssicht ergibt sich daraus ein klarer Nachrichtenfluss für die kommenden Wochen: Zusätzliche Analysen könnten helfen, die neu beschriebenen Zonen besser zu umreißen und zu zeigen, ob sich die Bestätigungen entlang der Streichrichtung oder in der Tiefe fortsetzen. Gerade weil ein Bohrloch in Mineralisierung endete und weitere Bohrungen noch nicht veröffentlicht sind, richtet sich der Blick nun auf die nächsten Resultate, die das Gesamtbild des Melba Mine-Projekt präzisieren sollen.