Gold Terra Resource (TSX-V: YGT; Frankfurt: TX0) blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück und bereitet bereits die nächsten Schritte vor, um das Yellowknife-Gebiet in den Nordwest-Territorien Kanadas wieder als bedeutenden Golddistrikt zu etablieren. Das Unternehmen vermeldete zuletzt nicht nur Fortschritte bei der Exploration, eine erfolgreiche Finanzierung sowie zusätzlichen Rückhalt durch strategische Investoren – und plant jetzt für die erste Hälfte 2026 ein umfangreiches Bohrprogramm von mehr als 15.000 Metern.
Gold Terra schärft den Fokus auf die Campbell Shear-Struktur
Im Zentrum der Arbeit von Gold Terra stand 2025 die weitere Erkundung der Campbell Shear-Struktur auf der Con Mine Option (CMO) südlich der Stadt Yellowknife. Diese Struktur gilt als eines der wichtigsten goldführenden Schersysteme im Greenstone-Gürtel von Yellowknife: Historisch nämlich wurden entlang der Campbell Shear und angrenzender Zonen am Con-Mine-Komplex rund 6,1 Mio. Unzen Gold gefördert.
Und Gold Terra hat 2025 mit einer erfolgreichen Tiefenbohrung bestätigt, dass sich die Campbell Shear-Mineralisierung auch in größeren Tiefen unterhalb der bestehenden Untertage-Infrastruktur fortsetzt. Damit erweitert sich das potenzielle Ressourcenumfeld in einem Bereich, der bislang nur begrenzt erkundet war. Die neuen Erkenntnisse sollen in die Planung der Bohrziele für 2026 einfließen und könnten dazu beitragen, die bestehenden Ressourcenschätzungen auf dem Yellowknife-Projekt weiter auszubauen.
Parallel dazu hat Gold Terra für 2026 neue Bohrziele nahe der Oberfläche identifiziert, die auf eine mögliche Erweiterung der bereits definierten Goldressourcen abzielen. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf Abschnitte des Schersystems, die bislang nur unzureichend getestet wurden, sowie auf strukturelle Trends, die geologisch mit den historischen Minen Con und Giant in Verbindung stehen.
Gold Terra stärkt Kapitalbasis und erhält Unterstützung institutioneller Investoren
Neben den technischen Fortschritten konnte Gold Terra 2025 auch auf der Finanzierungsseite wichtige Meilensteine setzen. Im November sicherte sich das Unternehmen eine Eigenkapitalfinanzierung in Höhe von rund 7 Mio. CAD. An der Platzierung beteiligten sich drei bekannte Branchenakteure: Eric Sprott, David Harquail und die McKenzie Funds.
Diese Investoren, insbesondere der legendäre Minenmilliardär Eric Sprott, gelten als langfristig orientierte Spezialisten im Rohstoffsektor. Ihre Beteiligung wird vom Management als Vertrauensbeweis in das Potenzial des Yellowknife-Projekts und die strategische Ausrichtung von Gold Terra gewertet. Gleichzeitig verschafft die Finanzierung dem Unternehmen die notwendige Flexibilität, um seine Explorationspläne 2026 ohne Unterbrechung umzusetzen.
Ein weiteres Signal der Unterstützung erhielt Gold Terra von OR Royalties. Die Gesellschaft zog 2025 eine Option aus einer bestehenden Lizenzvereinbarung vorzeitig und zahlte 2 Mio. US-Dollar in bar. Dieser Schritt unterstreicht das Interesse von Lizenzpartnern an der zukünftigen Entwicklung des Yellowknife-Gebiets und trägt zusätzlich zur Liquiditätsposition von Gold Terra bei.
Yellowknife-Projekt: Historischer Golddistrikt mit moderner Infrastruktur
Ergänzend dazu erhielt das Unternehmen zwei Förderzuschüsse der Regierung der Nordwest-Territorien (GNWT) in Höhe von insgesamt rund 257.560 CAD. Die Mittel sind zweckgebunden für das Winterbohrprogramm 2026 und zeigen, dass auch die regionale Verwaltung die weitere Exploration im Umfeld von Yellowknife unterstützt.
Das Yellowknife-Projekt (YP) von Gold Terra umfasst rund 836 km² zusammenhängender Konzessionen unmittelbar nördlich, südlich und östlich der Stadt Yellowknife. Das Unternehmen kontrolliert damit einen Großteil eines der sechs großen hochgradigen Goldcamps Kanadas.
Und die Lage bietet einen wichtigen Vorteil: Alle wesentlichen Infrastrukturen – ganzjährig befahrbare Straßen, Flughafen, Versorgungsdienstleister, Stromanschluss und Fachkräfte – sind in unmittelbarer Nähe verfügbar. Für ein Explorations- und später möglicherweise entwickeltes Bergbauprojekt reduziert dies die logistischen Hürden und kann mittelfristig Einfluss auf die Projektökonomie haben.
Geologisch liegen die YP- und CMO-Flächen auf dem Yellowknife-Greenstone-Gürtel, der sich über fast 70 Kilometer parallel zum wichtigsten mineralisierten Schersystem erstreckt. Entlang dieser Struktur lagen die früheren Hochgradminen Con und Giant, die zusammen über viele Jahrzehnte einen wesentlichen Beitrag zur Goldproduktion Kanadas leisteten.
Gold Terra konzentriert seine jüngsten Bohrprogramme vor allem auf die Campbell Shear-Zone, die historisch bereits rund 14 Mio. Unzen Gold geliefert hat. Die aktuelle Arbeit auf der Con Mine Option südlich der ehemaligen Con Mine zielt darauf ab, an diese historische Produktion anzuknüpfen – allerdings mit einem modernen Explorationsansatz und in größeren Tiefenbereichen, die bislang kaum systematisch getestet wurden.
Ausblick 2026: Bohrprogramm und laufende Newsflow-Pipeline
Für das Jahr 2026 plant Gold Terra ein Bohrprogramm von mehr als 15.000 Metern, das nach Unternehmensangaben bereits vollständig finanziert ist. Die Schwerpunkte liegen auf:
- der Prüfung neuer, 2025 definierter Bohrziele entlang des Schersystems,
- der weiteren Erkundung der Campbell Shear unterhalb der bestehenden Untertage-Bereiche,
- und der möglichen Erweiterung der aktuellen Mineralressourcen im Yellowknife-Projekt.
Das Management um Chairman und CEO Gerald Panneton spricht von einem „Übergangsjahr“ 2025, in dem sowohl auf technischer als auch auf unternehmerischer Ebene wichtige Grundlagen gelegt wurden. Im Zusammenspiel mit dem starken Goldpreisumfeld der vergangenen Monate ist das Unternehmen auch unserer Ansicht nach in einer guten Ausgangslage, um 2026 mit einem dichten Nachrichtenfluss aus Bohrergebnissen und Projektfortschritten aufzuwarten.