Emperor Metals bringt Lac Pelletier voran: Closure Plan-Abnahme bis Juni – 1.000 tpd-Genehmigung steht

Emperor Metals bei GOLDINVEST

Emperor Metals (WKN A3CWE6 / CSE AUOZ) treibt das Projekt Lac Pelletier in der Nähe von Rouyn-Noranda (Québec) Richtung Entwicklung voran. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Bohrungen oder die Ressourcenerweiterung, sondern ein oft entscheidender Schritt auf dem Weg zur Mine: die Umwelt- und Abschlussplanung („Closure Plan“), die als Grundlage für weitere Genehmigungen dient.

Das Lac-Pelletier-Gebiet liegt rund 4 Kilometer südwestlich der Stadt Rouyn-Noranda. Emperor Metals arbeitet gemeinsam mit Eldorado Gold und mit Unterstützung des Ingenieur- und Beratungsunternehmens Norda Stelo an der Aktualisierung des Abschlussplans. Konkret geht es darum, historische Hinterlassenschaften früherer Arbeiten sauber zu bewerten und regulatorisch abzusichern.

Emperor aktualisiert Closure Plan und erwartet Genehmigung bis Juni

Nach Angaben von Emperor Metals wurden im vergangenen Monat vor Ort Arbeiten abgeschlossen, die direkt in die Aktualisierung des Closure Plans einfließen. Der Fokus lag auf zwei Themen:

  • Geochemie von Abraumgestein (Waste Rock), das aus früheren Explorationsaktivitäten verblieben ist.
  • Umweltqualität von Boden und Grundwasser, also eine Bestandsaufnahme möglicher Einflüsse und der aktuellen Situation.

Der Zeitplan ist klar umrissen: Bis Ende März 2026 soll der aktualisierte Plan beim MRNF (Ministère des Ressources naturelles et des Forêts) zur Prüfung und Kommentierung eingereicht werden. Die behördliche Prüfung und Genehmigung erwartet das Unternehmen bis Ende Juni 2026.

CEO John Florek betont in der Mitteilung, dass Umweltverantwortung und regulatorische Planbarkeit zentrale Elemente der Entwicklungsstrategie seien. Die Logik dahinter: Wer Umweltfragen und Genehmigungsgrundlagen frühzeitig sauber aufsetzt und im Austausch mit Behörden bleibt, kann spätere Prozesse strukturierter und potenziell reibungsloser durchlaufen. Für Emperor Metals ist das ein Signal, dass Lac Pelletier nicht nur geologisch, sondern auch organisatorisch in Richtung „entwicklungstauglich“ gedacht wird.

Lac Pelletier besitzt bereits eine Untertage-Genehmigung bis 1.000 tpd

Ein besonders wichtiger Punkt: Das Projekt verfügt laut Emperor bereits über eine voll autorisierte Untertage-Abbaugenehmigung, die eine Produktion von bis zu 1.000 Tonnen pro Tag (tpd) erlaubt!

Das Unternehmen hat insgesamt noch einige Arbeitsschritte vor sich. Dazu gehören die Entwässerung bestehender Untertagebereiche sowie zusätzliche Erschließungs- und Entwicklungsarbeiten.

Für Emperor bedeutet diese Kombination – vorhandene Untertage-Genehmigung auf der einen Seite, noch anstehende technische Maßnahmen auf der anderen – einen klar abgesteckter Fahrplan. Der Genehmigungsrahmen ist teilweise vorhanden, die nächste Phase soll die Voraussetzungen schaffen, diesen Rahmen auch praktisch nutzbar zu machen.

Stufenplan von der PEA bis zur Machbarkeitsstudie – und Zielkorridor 2027/2028

Emperor Metals beschreibt Lac Pelletier als Projekt, das über einen phasenweisen Entwicklungsplan vorangetrieben wird. Dabei werden mehrere Etappen genannt:

Zunächst sollen frühe Arbeiten eine Preliminary Economic Assessment (PEA) unterstützen. Diese dient als erste wirtschaftliche Einschätzung, wie ein Projekt grundsätzlich aufgebaut werden könnte.

Darauf aufbauend sind Explorations- und Bohrprogramme vorgesehen, um eine NI 43-101-konforme Ressourcenschätzung zu aktualisieren.

Danach sollen umfassende technische Programme folgen, darunter geotechnische, hydrologische, geochemische und aufbereitungstechnische Untersuchungen. Diese Bausteine fließen typischerweise in eine Feasibility Study (Machbarkeitsstudie) und einen aktualisierten NI 43-101 Technical Report ein.

Auch operative Entwicklungsschritte benennt Emperor Metals: Neben Entwässerung und Rehabilitation unter Tage sind Detailengineering sowie gestufte Bau- und Erschließungsmaßnahmen an der Oberfläche und unter Tage vorgesehen – mit dem Ziel einer späteren, stabilen Produktion. Als zeitliche Orientierung nennt das Unternehmen einen Produktionshochlauf Ende 2027 bis Anfang 2028.

Fazit: Mit dem Update zur Umwelt- und Abschlussplanung setzt Emperor Metals bei Lac Pelletier einen Schwerpunkt auf regulatorische Vorbereitung und Planungssicherheit. Zusammen mit der bereits bestehenden Untertage-Genehmigung (bis 1.000 tpd) und dem skizzierten Stufenplan bis hin zu Studien und Bauvorbereitung wird deutlich, wie das Unternehmen das Projekt in den nächsten Quartalen systematisch weiterentwickeln will.

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