Der Goldpreis gibt am Donnerstag leicht nach, bleibt aber weiterhin deutlich über der wichtigen psychologischen Marke von 5.000 US-Dollar. Der gestern veröffentlichte Bericht über die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft zeigte besser als erwartete Daten: Die US-Wirtschaft schuf im Januar 130.000 neue Arbeitsplätze und lag damit deutlich über der Prognose von 70.000 und dem vorherigen Wert von 48.000. Die Anleger interpretierten die Zahlen als Zeichen der Widerstandsfähigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt, was die Argumente für kurzfristige geldpolitische Stimulierungsmaßnahmen schwächte.
Infolgedessen sind die Erwartungen, dass die US-Notenbank die Zinsen bei ihrer Sitzung im März unverändert lassen wird, auf 95 % gestiegen, was zu einer Aufwertung des US-Dollars gegenüber anderen wichtigen Währungen geführt hat.
Die Händler richten ihre Aufmerksamkeit nun auf die Veröffentlichung der US-Inflationszahlen am Freitag. Ein über den Erwartungen liegender Inflationswert (insbesondere über 2,5 %) würde die Ansicht bestätigen, dass eine Lockerung der Geldpolitik nicht unmittelbar bevorsteht, was den Dollar weiter stärken und zusätzliche Gegenwind für Gold schaffen würde. Umgekehrt würde ein schwächer als erwartet ausfallender CPI-Bericht wahrscheinlich den Greenback belasten und das Edelmetall stützen.
Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades
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