Der Goldpreis stieg am Montagmorgen und erreichte erneut Werte über 5.000 US-Dollar. Das Edelmetall findet Unterstützung, da der US-Dollar gegenüber anderen wichtigen Währungen erneut Verluste verzeichnete. Der Greenback leidet weiterhin unter der Diversifizierungsstrategie einiger Anleger, die sich vom Dollar abwenden, während die Erwartungen von mindestens zwei Zinssenkungen im Jahr 2026 zusätzlichen Gegenwind für die US-Währung schaffen.
Diese Dynamik stützt den Goldpreis und spiegelt die inverse Beziehung zwischen den beiden Vermögenswerten wider. Vor diesem Hintergrund richten die Anleger ihr Augenmerk bereits auf die Veröffentlichung wichtiger US-Daten im Laufe dieser Woche, darunter der Bericht über die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft im Januar und die Inflationszahlen, die am Freitag veröffentlicht werden. Diese Veröffentlichungen könnten die Erwartungen hinsichtlich des geldpolitischen Kurses der Federal Reserve und damit auch den Goldpreis beeinflussen.
Unterdessen zeigten die am Samstag veröffentlichten Zahlen, dass die People’s Bank of China ihre Goldkäufe im Januar erhöht und damit ihre 15-monatige Kaufserie fortgesetzt hat. Die anhaltende Nachfrage der Zentralbanken trägt dazu bei, die weltweite Nachfrage nach dem Metall zu stützen und die Preise zu stützen.
Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades