Cerro de Pasco erreicht wichtigen Durchbruch für Gesamtentwicklung des Quiulacocha-Projekts!

Cerro De Pasco Titelbild beim Unternehmensprofil auf GOLDINVEST

Cerro de Pasco Resources (WKN A2N7XK / TSXV CDPR) hat sich mit einer neuen Zugangs- und Erkundungsungsvereinbarung einen entscheidenden operativen Hebel für das Quiulacocha-Tailings-Projekt in Zentralperu (Silber, Gallium, Kupfer, Gold) gesichert. Die Vereinbarung mit Activos Mineros S.A.C. verschafft dem Unternehmen Oberflächenzugang zur gesamten (!) Tailings-Lagerstätte von Quiulacocha, also auch zu jenen Bereichen, die außerhalb der eigenen El-Metalurgista-Konzession liegen. Für Cerro de Pasco Resources markiert dieser Schritt den Übergang in die nächste Entwicklungsphase des Projekts.

Im Kern geht es darum, dass Cerro de Pasco Resources nun nicht mehr nur auf Teile des Areals zugreifen kann, sondern eine koordinierte technische Bearbeitung über den gesamten Tailings-Footprint hinweg möglich wird. Die Vereinbarung bezieht sich auf Oberflächenzugang, operative Abstimmung und Bohraktivitäten und ergänzt die bereits bestehenden Konzessionsrechte des Unternehmens über einen bedeutenden Teil des Projektgebiets. Damit erweitert sich der Handlungsspielraum für die weitere Projektentwicklung deutlich.

Für das Quiulacocha-Tailings-Projekt ist das vor allem deshalb relevant, weil die technische Arbeit nun auf einer breiteren Fläche ansetzen kann. Das Unternehmen will die Vereinbarung nutzen, um jene Datengrundlage zu schaffen, die für Ressourcenschätzung, Machbarkeitsstudien und die Vorbereitung einer umfassenden Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist. Cerro de Pasco Resources rückt damit sichtbar vom reinen Rechts- und Zugangsrahmen in Richtung praktischer Projektumsetzung vor.

Cerro de Pasco Resources erhält Zugang zur gesamten Tailings-Fläche

Die neue Vereinbarung mit AMSAC verändert die Ausgangslage für Cerro de Pasco erheblich. AMSAC ist eine peruanische staatliche Gesellschaft, die für die Sanierung historischer bergbaulicher Umweltlasten zuständig ist. Durch die Zusammenarbeit entsteht nun ein Rahmen, in dem beide Seiten auf eine abgestimmte technische und ökologische Lösung für Quiulacocha hinarbeiten.

Für Cerro de Pasco Resources ist das auch ein Unterschied zur bisherigen Situation. Im Jahr 2024 war der Zugang zu einem begrenzten Teil des Areals noch über eine staatlich auferlegte Dienstbarkeit mit einer Laufzeit von zwei Jahren geregelt worden. Die jetzt geschlossene Vereinbarung geht deutlich weiter: Sie schafft ein kooperatives Modell für das gesamte Tailings-Gebiet und ersetzt damit eine engere, zeitlich begrenzte Zugangslösung durch ein breiteres operatives Arbeitsverhältnis.

Gerade bei einem Projekt wie Quiulacocha, das auf die Wiederaufbereitung von Tailings ausgerichtet ist, ist der vollständige Zugang zur Fläche von zentraler Bedeutung. Cerro de Pasco Resources kann dadurch technische Programme nicht mehr nur abschnittsweise, sondern projektweit planen. Das verbessert die Voraussetzungen für eine zusammenhängende geologische, geotechnische und umweltbezogene Bewertung des gesamten Areals.

Bohrungen und technische Programme stehen für Quiulacocha im Mittelpunkt

Die Vereinbarung erlaubt Cerro de Pasco Resources die Durchführung eines breiten technischen Arbeitsprogramms. Dazu gehören Ressourcen- und Definitionsbohrungen ebenso wie geotechnische und hydrogeologische Bohrungen. Hinzu kommen oberflächennahe und unterirdische geophysikalische Untersuchungen, Umwelt-Basisstudien und Monitoring-Programme sowie die Installation von Messinstrumenten und Datenerfassungssystemen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Zugang zu historischen technischen und umweltbezogenen Datensätzen. Für Cerro de Pasco Resources ist das wichtig, weil die Entwicklung des Projekts nicht nur auf neuen Feldarbeiten, sondern auch auf der systematischen Einbindung bereits vorhandener Informationen basiert. Die Kombination aus neuen Bohrungen, technischen Messungen und historischen Daten soll die Grundlage für die nächsten Projektmeilensteine schaffen.

Nach Angaben des Unternehmens sollen die ersten Bohraktivitäten in den kommenden Monaten beginnen. Die ersten Programme werden für Mitte 2026 angepeilt, vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen und der operativen Planung. Cerro de Pasco Resources will dafür zusätzlich zu den bereits vorliegenden Genehmigungen einen neuen Antrag zur Wiederaufbereitung bei der Bergbaubehörde einreichen, um eine sektorale Genehmigung für den Beginn der Vorbereitung der Umweltverträglichkeitsprüfung zu erhalten.

Cerro de Pasco Resources schafft Grundlage für Ressource, Machbarkeit und EIA

Die nun vorgesehenen Arbeitsstränge sind eng mit den nächsten formalen Entwicklungsschritten verknüpft. Cerro de Pasco Resources will die neuen Programme als Grundlage für eine zukünftige Mineralressourcenschätzung, für Machbarkeitsstudien und für die Ausarbeitung einer umfassenden Environmental Impact Assessment nutzen. Damit erhält das Projekt erstmals einen klar definierten technischen Pfad über das gesamte Tailings-Areal hinweg.

Die Vereinbarung sieht über ihre Anfangslaufzeit hinweg eine Gegenleistung von rund 7,2 Millionen Peruanischen Sol vor, was etwa 2,1 Millionen US-Dollar entspricht. Damit erhält Cerro de Pasco Resources einen strukturierten kommerziellen Rahmen für den Zugang zur gesamten Quiulacocha-Fläche und nicht nur zur eigenen El-Metalurgista-Konzession.

Zugleich enthält die Vereinbarung die Möglichkeit einer Verlängerung. Für Cerro de Pasco Resources ist das wichtig, weil sich technische Arbeiten, Genehmigungsschritte und Umweltverfahren bei einem Projekt dieser Größenordnung über längere Zeiträume erstrecken können. Die Finanzierung des Zugangs soll es dem Unternehmen ermöglichen, Kapital gezielt in die technischen Programme zu lenken, die für Machbarkeit und Genehmigung wesentlich sind.

Das Unternehmen sieht darin die Grundlage für eine langfristigere Lösung, die Projektentwicklung und Sanierung der Quiulacocha-Tailings miteinander verbindet. Genau darin liegt auch das Grundmodell von Cerro de Pasco Resources: Die Wiedergewinnung von Metallen soll mit einem Sanierungsansatz verknüpft werden. Mit dem nun gesicherten Zugang zur gesamten Fläche rückt dieses Modell einen Schritt näher an die praktische Umsetzung.

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