Vier Bohrgeräte, neue Genehmigungen und Fokus auf die Campbell Shear: Gold Terra Resource treibt die Exploration im historischen Gold-Camp Yellowknife voran.
Gold Terra Resource startet Winterprogramm mit vier Bohrgeräten
Gold Terra Resource (TSX-V: YGT; Frankfurt: TX0; OTCQX: YGTFF) hat das Winterohrprogramm 2026 auf dem unternehmenseigenen Yellowknife-Projekt in den kanadischen Nordwest-Territorien aufgenommen. Insgesamt vier Diamantbohrgeräte kommen dabei zum Einsatz! Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der Con Mine Area im Süden des Projektgebiets sowie später im Winter auf der nördlich gelegenen Northbelt-Liegenschaft.
Im ersten Programmabschnitt konzentriert sich Gold Terra Resource auf die Yellorex-Zone, die entlang der produktiven Campbell Shear unmittelbar südlich der historischen Con Mine verläuft. Ziel der Bohrungen ist es, die dort bekannte Goldmineralisierung zu erweitern und qualitativ aufzuwerten. Zusätzlich sollen nahegelegene Ziele entlang des Campbell-Shear-Korridors zwischen Yellorex und der ehemaligen Con Mine getestet werden, um den strukturellen Zusammenhang der mineralisierten Zonen besser zu definieren.
Die Bohrungen auf der Northbelt-Liegenschaft sollen im Verlauf des Januars beginnen, sobald die Eisbedingungen den sicheren Zugang erlauben. Dort richtet sich der Fokus auf hochgradige Goldzonen, unter anderem im Bereich Mispickel, wo Bohrloch GTWL22-0014 nahe der Oberfläche 31,89 g/t Gold über 3 Meter, einschließlich 69,4 g/t Gold über 1 Meter, durchschnitten hatte (siehe Meldung vom 25. August 2022). Das Winterprogramm 2026 ist darauf ausgelegt, bekannte hochgradige Strukturen weiterzuführen, neue Ziele zu testen und damit die Grundlage für zukünftiges Ressourcennachwachstum direkt nördlich der Stadt Yellowknife zu schaffen.
Genehmigungen und Sicherheiten: Rahmen für fünf Jahre Exploration
Parallel zum Bohrstart meldet Gold Terra Resource den Erhalt sämtlicher wesentlicher Genehmigungen, um die Arbeiten auf dem Yellowknife Project in den kommenden Jahren planbar fortzuführen. Das Mackenzie Valley Land and Water Board hat dem Unternehmen eine erneuerte Type-A-Landnutzungsgenehmigung (MV2025C0015) erteilt, die am 17. Januar 2026 in Kraft tritt und eine Laufzeit von fünf Jahren hat. Diese kann um weitere zwei Jahre verlängert werden. Die Bewilligung umfasst unter anderem Diamantbohrungen, Bau und Nutzung von Winterstraßen, Lager- und Campbetrieb sowie schrittweise Rekultivierungsmaßnahmen.
Ergänzend dazu erhielt Gold Terra Resource eine erneuerte Type-B-Wasserlizenz (MV2025L8-0006), ebenfalls gültig ab 17. Januar 2026 für einen Zeitraum von sieben Jahren. Sie regelt Wasserentnahme und Entsorgung von Abwässern im Zusammenhang mit Explorations- und Bohraktivitäten und ist an definierte Umweltauflagen geknüpft.
Im Zuge der Genehmigungserneuerung hat das Unternehmen seine Umweltsicherheiten beim Government of the Northwest Territories aufgestockt. Für Landnutzungsgenehmigung und Wasserlizenz wurden Sicherheiten in Höhe von insgesamt 198.000 CAD bzw. 36.450 CAD hinterlegt. Diese Beträge decken die geplanten Aktivitäten mit bis zu vier zeitgleich betriebenen Bohrgeräten ab und sollen gewährleisten, dass sämtliche Eingriffe am Ende der Explorationsphase ordnungsgemäß zurückgebaut und rekultiviert werden können.
Yellowknife-Projekt: Hochgradiges Goldcamp mit Infrastrukturvorteilen
Das Yellowknife Project (YP) von Gold Terra Resource umfasst rund 836 Quadratkilometer zusammenhängende Flächen unmittelbar nördlich, südlich und östlich der Stadt Yellowknife in den Nordwest-Territorien. Durch mehrere Transaktionen kontrolliert das Unternehmen damit einen großen Teil eines der sechs bedeutenden hochgradigen Gold-Cdamps Kanadas. Die Nähe zur Provinzhauptstadt bietet klare logistische Vorteile: ganzjährig befahrbare Straßen, Flugverbindungen, Dienstleister, Strom aus Wasserkraft und ein verfügbarer Pool an Fachkräften.
Geologisch liegt das Projekt im Bereich des Yellowknife-Grünsteingürtels, der sich über fast 70 Kilometer Streichlänge entlang eines mächtigen mineralisierten Schersystems erstreckt. Dieses beherbergt die ehemaligen hochgradigen Con- und Giant-Minen, die über Jahrzehnte zu den wichtigsten Goldproduzenten Kanadas zählten.
Gold Terra Resource konzentriert sein aktuelles Bohrprogramm insbesondere auf die Campbell Shear, entlang derer nach historischen Angaben etwa 14 Millionen Unzen Gold gefördert wurden. Ein weiterer Schwerpunkt sind die CMO-Claims unmittelbar südlich der stillgelegten Con Mine. Diese produzierte zwischen 1938 und 2003 zusammen mit den angrenzenden Strukturen Rycon und Campbell insgesamt rund 6,1 Millionen Unzen Gold.
Die bisherigen Explorationsprogramme von Gold Terra Resource haben auf dem Projekt bereits mehrere Zonen signifikanter Goldmineralisierung identifiziert. Zahlreiche strukturelle Ziele entlang des Schersystems sind jedoch noch nicht systematisch erbohrt. Damit unterstreicht das Unternehmen seine strategische Zielsetzung, den Standort Yellowknife wieder als einen der führenden Goldbergbau-Distrikte Kanadas zu etablieren.
Ausblick: Winter 2026 als nächste Phase der Wertschöpfung
Mit dem gestarteten Winterbohrprogramm 2026, den nun langfristig gesicherten Genehmigungen und einer klaren Fokussierung auf die Campbell Shear und die Northbelt-Strukturen schafft Gold Terra Resource die Voraussetzungen, um die Projektdatenbasis im Yellowknife-Gebiet deutlich zu erweitern. Die Ergebnisse der laufenden Bohrungen im Con-Mine-Gebiet sollen helfen, die Mineralisierung in der Yellorex-Zone besser abzugrenzen und potenziell für künftige Ressourcenschätzungen zu qualifizieren.
Gleichzeitig eröffnet die geplante Wiederaufnahme der Bohrungen im Mispickel-Gebiet und in weiteren Zonen der Northbelt-Liegenschaft die Chance, zusätzlich hochgradige Strukturen zu definieren. In Summe könnte das Winterprogramm damit wichtige Bausteine für die weitere Entwicklung des Yellowknife Project liefern – in einem Umfeld, in dem der Goldpreis und das Interesse am kanadischen Goldexplorationssektor hoch bleiben.