Quimbaya Gold (CSE: QIM | FSE K05 | WKN: A3DT3C) präsentiert brandaktuell die ersten Ergebnisse seiner Diamantbohrungen aus dem Zielgebiet Tahami South in Kolumbien – und die haben es in sich. Bis zu 9,8 g/t Goldäquivalent kann das Unternehmen vorweisen!
Das in dieser ersten Bohrphase untersuchte Gebiet liegt innerhalb des zu 100% gehaltenen Tahami-Projekts von Quimbaya im Segovia-Remedios-Golddistrikt (Antioquia, Kolumbien). Dabei konnte das Unternehmen hochgradige Silber- und Goldmineralisierung in gleich zwei voneinander unterscheidbaren Ader-Systemen aufzeigen – ein wichtiges Signal dafür, dass die anvisierten Strukturen nicht nur punktuell auftreten, sondern über größere Distanzen nachvollziehbar sind!
Im Mittelpunkt der aktuellen Meldung stehen mehrere schmale, aber hochgradige Abschnitte. So berichtet Quimbaya Gold unter anderem über 1,0 Meter mit 9,8 g/t Goldäquivalent (AuEq), zusammengesetzt aus 0,77 g/t Gold und 528 g/t (!) Silber. Ein weiterer Abschnitt liefert 0,9 Meter mit 9,0 g/t AuEq bei 2,57 g/t Gold und 378,1 g/t Silber. Das Unternehmen ordnet diese Ergebnisse als Treffer in zwei Ader-Stränge ein, die sich sowohl in ihrer Orientierung als auch in ihrer Metallvergesellschaftung unterscheiden.
Quimbaya Gold: Erste Assays der Phase-1-Bohrkampagne auf Tahami South
Die vorliegenden Daten stammen aus der Phase-1-Kampagne am Ziel Tahami South. Quimbaya Gold hat dafür nach eigenen Angaben 5.320 Meter in 12 Diamantbohrlöchern von sieben Bohrplattformen niedergebracht – die erste Bohrkampagne des Unternehmens nicht nur in diesem Teil des Projekts. Für acht Bohrlöcher mit zusammen 4.033 Metern liegen bereits Laborergebnisse vor; die Ergebnisse weiterer Bohrungen stehen noch aus.
Auffällig: Mineralisierte Aderabschnitte wurden nicht nur an einem Punkt, sondern auf fünf von sieben Plattformen identifiziert. In der Praxis deutet das darauf hin, dass die strukturellen Leitbahnen, die das Unternehmen im Tahami South-Gebiet verfolgt, über die getestete Fläche verteilt sind. Quimbaya Gold beschreibt die untersuchten Strukturen als Teil eines größeren Korridors, der sich über eine Nord-Süd-Ausdehnung von rund 2,2 Kilometern erstreckt.
Zwei Ader-Systeme, zwei Signaturen: Silberdominanz trifft polymetallische Begleitung
Geologisch trennt Quimbaya die neuen Treffer in zwei Ader-Systeme. Das Unternehmen beschreibt Ader S als silberdominant und betont, dass der Abschnitt mit 528 g/t Silber in Bohrloch TSDH_007 bislang die höchste gemeldete Silbermineralisierung innerhalb des Tahami-Projekts darstellt. Als typische Begleitminerale werden Quarz-Karbonat-Gänge und Sulfide wie Galenit genannt – ein Hinweis darauf, dass Silber hier nicht nur „Beiprodukt“ ist, sondern einen eigenständigen Schwerpunkt der Metallführung bilden kann.
Ader V wird dagegen als System mit Gold-Silber-Blei-Zink-Vergesellschaftung beschrieben. In den gemeldeten Intervallen weist Quimbaya Gold auf anomal hohe Basismetallanteile (u. a. Zink) hin, wie sie für epithermale Gangsysteme mittlerer Sulfidation in der Region typisch sein können. Das Unternehmen betont zudem, dass Silber im Segovia-Distrikt häufig als Pfadfinderelement für Goldmineralisierung interpretiert wird. Der Gedanke dahinter: Silber- und Basismetall-„Halos“ können Zonen markieren, in deren Nähe sich goldreichere Abschnitte konzentrieren. Für Quimbaya Gold bedeutet das vor allem eines: Die Bohrungen sollen nicht nur einzelne Gehaltsspitzen dokumentieren, sondern die Geometrie der Strukturen so verstehen, dass hochgradigere „Shoots“ gezielt weiterverfolgt werden können.
Kontinuität als Schlüssel: Was die Ergebnisse für das Tahami-Projekt bedeuten
Neben den absoluten Gehalten rückt Quimbaya Gold besonders die Kontinuität der Strukturen in den Vordergrund. Das Unternehmen spricht davon, dass die Mineralisierung entlang des Streichens über bis zu 1,6 Kilometer visuell nachvollzogen wurde. Zusätzlich werden Abschnitte genannt, die – je nach Adersystem – über größere Abstände in unterschiedlichen Bohrlöchern bestätigt wurden (bei Ader V ist von rund 0,8 Kilometern die Rede). Solche Distanzen sind in frühen Programmen wichtig, weil sie die Interpretation stützen, dass es sich nicht um isolierte Linsen handelt, sondern um ein zusammenhängendes, strukturell kontrolliertes System.
Gleichzeitig macht Quimbaya Gold deutlich, dass die bisher vorliegenden Assays ein Muster zeigen, das im Distrikt häufig beobachtet wird: hochgradige Abschnitte innerhalb eines breiteren mineralisierten Korridors. Einige Bohrungen trafen demnach eher die Randbereiche, andere die höhergradigen Zonen. Für die weitere Erkundung von Tahami South heißt das: Mit weiteren Daten kann sich die Frage präziser beantworten lassen, wo innerhalb der Struktur die „Kernbereiche“ liegen und welche Aderausrichtungen für Folgebohrungen Priorität haben.
Kurzfristig richtet sich der Blick auf die noch ausstehenden Laborergebnisse: Für mehrere Bohrlöcher der Phase 1 sind Assays noch nicht veröffentlicht. Parallel signalisiert das Management, dass die gewonnenen Erkenntnisse helfen sollen, systematischer in größere Zielgebiete des Segovia-Remedios-Distrikts zu gehen. Für Quimbaya Gold ist Tahami South damit vor allem ein erster Baustein: Er liefert Anhaltspunkte zu Geometrie, Metallführung und räumlicher Ausdehnung der Vererzung– und damit die Grundlage, um auch die nächsten Schritte im Tahami-Projekt technisch sauber zu planen.