Pulsar Helium (TSX.V: PLSR, FSE: Y3K, WKN: A3EP2C) hat innerhalb des laufenden Jetstream-Bohrprogramms einen weiteren Erfolg für sich verbuchen können, denn die laufende Jetstream-#5-Bewertungsbohrung traf in einer Tiefe von 871 Metern auf einen weiteren unter hohem Druck stehenden Gasfluss. Aktuelle Schätzungen taxieren den Bohrlochdruck auf rund 1.292 psi. Dies ist der höchste Gasdruck, der bislang auf Topaz gemessen wurde.
Pulsar hat mit Bohrung Jetstream #5 bereits am 28. November 2025 begonnen. Seitdem stieß das Unternehmen im gleichen Bohrloch zunächst in 255 und später erneut in 451 Meter Tiefe auf Gasvorkommen. Der aktuelle Fund stellt damit bereits den dritten signifikanten Treffer innerhalb dieses einen Bohrlochs dar, das längst noch nicht abgeschlossen ist, denn insgesamt wird eine Bohrtiefe von bis zu 1.524 Meter angestrebt.
Auf dem im Norden des US-Bundesstaats Minnesotas gelegenen Topaz-Projekt hat Pulsar in der Vergangenheit bereits primäre Heliumfundstellen mit extrem hohen Gehalten an Helium-4 sowie dem seltenen Helium-3 und CO2 entdeckt. Mehrere von Pulsar in der Vergangenheit gebohrte Bohrlöcher konnten ein lateral ausgedehntes, heliumreiches Gasreservoir unter der Oberfläche bestätigen.
Diese positiven Ergebnisse werden nun mit dem laufenden Jetstream-Bohrprogramm konkretisiert und erweitert. Das Programm dient dazu, die Ausdehnung, das Druckregime und die Gaszusammensetzung des Reservoirs zu kartieren, um Informationen für die Ressourcenschätzung und die weitere Entwicklungsplanung zu liefern.
Höchster jemals auf Topaz ermittelter Gasdruck
Auch wenn die Bohrung noch nicht abgeschlossen ist, kann Jetstream #5 schon jetzt als ein großer Erfolg gewertet werden, denn drei Gasfunde übereinander und der dritte sogar mit dem höchsten auf dem Projekt jemals ermittelten Druck von 1.292 psi, während der zweite Gasfund „lediglich“ einen Gasdruck von 662 psi aufwies, sprechen eine eindrucksvolle Sprache.
Noch ist es zu früh, um diese Ergebnisse abschließend zu bewerten, doch die aktuell bereits vorliegenden Erkenntnisse deuten auf ein unter starkem Druck stehendes Gassystem in relativ geringer Tiefe hin. Sie bestätigen damit das Explorationsmodell von Pulsar und lassen auf weitere Funde hoffen.
Pulsar plant weitere Bohrungen und umfangreiche Tests zur Bewertung der jüngsten Bohrerfolge
Seit dem 3. Januar wird Jetstream #5 bereits wieder gebohrt. Während der bisherigen Bohrarbeiten wurde ein Gaseinfluss beobachtet, der insbesondere während der Pausen in der Zirkulation auftrat, was auf eine anhaltende Gaspräsenz innerhalb der Formation hindeutet.
Sobald die noch ausstehenden rund 600 Bohrmeter von Jetstream #5 abgeschlossen sind, wird das Bohrgerät an einen Ort verlegt, der etwa 2,2 Kilometer südwestlich der Stelle liegt, an der das Erkundungsbohrloch Jetstream # 1 gebohrt worden war. Hier soll dann Jetstream #6 abgeteuft werden.
Parallel zu den laufenden Bohrungen haben die Vorbereitungen für ein mehrere Bohrlöcher umfassendes Durchflusstestprogramm begonnen. Es soll Anfang Februar 2026 beginnen und umfasst Durchflusstests, gefolgt von Druckaufbautests, um die Bohrlöcher Jetstream #3, #4 und #5 zu bewerten.
Bei Pulsar schätzt man, dass diese Testreihen pro Bohrloch etwa sechs Wochen in Anspruch nehmen werden. Die bei den Tests ermittelten Daten will das Unternehmen zeitnah bekanntgeben, sobald sie vorliegen und einer ersten Prüfung unterzogen wurden. Investierte Anleger haben deshalb allen Grund, den kommenden Wochen und den Ergebnissen, die sie mit sich bringen werden, mit gespannter Aufmerksamkeit entgegenzusehen.