PTX Metals (TSXV: PTX; Frankfurt: 9PX) meldet für sein W2 Cu-Ni-PGEs-Projekt in Ontario neue Ergebnisse aus der 3D-Inversion einer 2025 durchgeführten Magnetikmessung. Die Auswertung liefert zusätzliche Einblicke in das Verhalten der anvisierten gabbroischen Horizonte an Oberfläche und in der Tiefe, stärkt die Zuversicht bei der Bohrzielerfassung und gibt Hinweise auf eine mögliche Ausdehnung der Ziele. Parallel treibt PTX Metals ein Bohrprogramm sowie metallurgische Untersuchungen voran. Rückenwind kommt zudem von einer aktuellen Vereinbarung der Provinz Ontario mit der Webequie First Nation zur Beschleunigung von Straßen- und Infrastrukturprojekten im Ring of Fire.
PTX Metals: 3D-Inversion schärft Zielmodell auf dem W2-Projekt
Die 3D-Modelle zeigen eine magnetische Anomalie, die mit dem kartierten magnetischen Gabbro korreliert und als Hinweis auf eine magmatische Ursprungskörper-Geometrie interpretiert wird. Bereits im Jahresverlauf hatte PTX Metals eine erste geologische Interpretation vorgestellt, wonach ein bevorzugter, gefalteter Horizont über rund 8 Kilometer Streichlänge verfolgt werden kann. Tektonische Elemente wie Überschiebungen und Verwerfungen führen laut Unternehmen zu Imbrikationen und damit zu gestapelten mineralisierten Abschnitten – besonders in den CA-Zonen; auch die AP-Zonen zeigen entsprechende Struktureinflüsse.
Die neue 3D-Inversion bestätigt dieses Muster und weist auf mehrere Nord-Süd-Imbrikationen hin, die die Ausbildung oberflächennaher, großvolumiger Ziele begünstigen könnten. Im Querschnitt A – 460500E (CA1) erreicht die gestapelte Zone demnach eine potenzielle Breite bis zu 1.850 Metern und setzt sich in die Tiefe fort. Entlang des Trends finden sich Ähnlichkeiten zwischen CA1 und CA2, mit Unterschieden in Mächtigkeit, Einfallen und Orientierung je nach strukturellem Spannungsfeld. Insgesamt lenkt die Interpretation den Fokus auf einen mineralisierten Horizont innerhalb des Gabbros und auf tendenziell höhergradige Abschnitte an den Kontakten zu metavulkanischen Einheiten.
Datengrundlage, Modellgrenzen und nächste Arbeitsschritte
Die Magnetikdaten wurden von einem unabhängigen Geophysiker verarbeitet. Geflogen wurde mit Nord-Süd-Profilen im Abstand von 75 Metern und einer mittleren Flughöhe von 34 Metern über Grund. Für die Kompilation flossen weitere Datensätze ein, darunter EM-Messungen (Electromagnetics), die 2024 zur Ableitung von Maxwell-Platten für Leiterzonen genutzt wurden.
Neben der Geophysik laufen bei PTX Metals ein Bohrprogramm, metallurgische Tests, eine Paragenese-Untersuchung zur Abfolge der Erzbildungsphasen sowie Altersdatierungen der relevanten gabbroischen Horizonte. Im Oktober 2025 wurde zudem eine LiDAR-Untersuchung durch KBM Resources Group geflogen. Die Ergebnisse – detailliertes Höhenmodell und Orthofoto – werden Anfang Januar 2026 erwartet und sollen Ressourcenmodellierung und die präzise Verortung historischer Arbeiten unterstützen. PTX Metals kündigt eine separate Mitteilung zu Umfang und Zielen des laufenden Bohrprogramms an.
Infrastruktur und Standort: Ontario und Webequie First Nation vereinbaren Ausbau
Das W2-Projekt liegt am westlichen Rand des Ring of Fire, einer rohstoffreichen Region im Norden Ontarios. Die Provinz meldete am 29. Oktober 2025 eine Vereinbarung mit der Webequie First Nation, die die Finanzierung lokaler Prioritäten, Infrastruktur-Upgrades und eine beschleunigte Planung und Errichtung von Straßen vorsieht – darunter die vorgeschlagene ganzjährig befahrbare Webequie Supply Road in Richtung Ring of Fire. Die Mittel unterstützen unter anderem Studien zur Umlegung bestehender Winterstraßen und die Anbindung an den Pickle-Lake-Korridor, der sich nahe der Westgrenze des W2-Gebiets erstreckt. Für Projekteigner und Stakeholder vor Ort kann der Ausbau verlässlicher Logistikpfade die Durchführung technischer Programme, Lieferketten und künftige Entwicklungsphasen erleichtern.
Einordnung: Bedeutung für PTX Metals und das W2-Portfolio
Mit der aktuellen 3D-Inversion gewinnt PTX Metals zusätzliche Struktur- und Zielinformationen für Kupfer-Nickel- und PGE-Mineralisierungen (Platin, Palladium, Gold). Die Kombination aus geophysikalischer Modellierung, laufenden Bohrungen und Laborauswertungen soll das geologische Verständnis verfeinern und das weitere Targeting unterfüttern. Gleichzeitig schafft der infrastrukturelle Rahmen – vorbehaltlich Genehmigungen, Umweltprüfungen und kommunaler Abstimmung – potenzielle Voraussetzungen für effizientere Feldarbeiten in einer Region mit anspruchsvoller Erreichbarkeit.
Fazit: PTX Metals bündelt zum W2-Projekt neue geophysikalische Erkenntnisse mit operativen Maßnahmen im Feld und Beobachtungen zur regionalen Infrastrukturentwicklung. Die bevorstehenden LiDAR-Ergebnisse und die angekündigte Detailmitteilung zum Bohrprogramm werden weitere Eckpunkte liefern, während das Unternehmen seine Arbeiten auf der Jagd nach Kupfer, Nickel und Platingruppenelementen im Ring of Fire planmäßig fortsetzt.