Aztec Minerals (TSX-V: AZT / WKN A2DRF0) macht weiter Fortschritte mit seinem laufenden Bohrprogramm auf dem Gold- und Silberprojekt Tombstone im Südosten Arizonas. Das Tombstone-Joint Venture, an dem Aztec 85% hält, hat jetzt den ursprünglich geplanten Umfang deutlich angehoben und will nun mindestens 8.500 Meter abbohren – vielversprechend!
Die Arbeiten, so dass Unternehmen, werden voraussichtlich bis ins erste Quartal 2026 fortgesetzt. Aktuell liegen für einen Großteil der Bohrungen noch keine Analysedaten vor, sodass fortlaufend mit Neuigkeiten von dem aussichtsreichen Projekt zu erwarten sind.
Aztec Minerals: Umfangreiches RC- und Kernbohrprogramm auf Tombstone
Nach Unternehmensangaben hat Aztec Minerals auf dem Tombstone-Projekt bislang 34 Reverse-Circulation-(RC)-Bohrungen abgeschlossen. Insgesamt wurden bisher 5.960 Meter an RC-Bohrungen sowie 495 Meter an Kernbohrungen niedergebracht. Für 13 Bohrlöcher wurden bereits Ergebnisse veröffentlicht – mit teilweise spektakulären Gehalten!
Für 21 weitere RC-Bohrungen stehen die Analysen noch aus. Die Proben wurden an das Labor von Bureau Veritas übergeben, das die Auswertung übernimmt. Entsprechend dürfte Aztec in den kommenden Wochen weitere Bohrresultate von Tombstone präsentieren.
Das Projekt liegt übrigens im historischen Gold-Silber-Distrikt Tombstone in Arizona, wo Aztec Minerals systematisch einerseits nach oberflächennaher Mineralisierung (RC-Bohrungen) und andererseits nach tiefer gelegener Vererzung (Diamankernbohrungen) sucht.
Bohrprogramm auf 8.500 Meter erweitert und zeitlich verlängert
Der Joint-Venture-Managementausschuss der Tombstone-Liegenschaft hat das laufende Programm jüngst überprüft und eine Ausweitung beschlossen. Statt der ursprünglich geplanten 7.500 Meter sollen nun mindestens 8.500 Meter gebohrt werden, was wir als positives Signal betrachten.
Das erweiterte Programm von Aztec Minerals umfasst dann insgesamt 7.000 Meter an RC-Bohrungen sowie mindestens 1.500 Meter an Kernbohrungen. Durch diese Ausweitung verschiebt sich das geplante Ende der Kampagne in das erste Quartal 2026. Ziel bleibt es, die bekannten Strukturen auf dem Tombstone-Projekt weiter zu testen und potenzielle Erweiterungen der Mineralisierung zu definieren.
Parallel dazu wurde Aztec Minerals vom Labor, das die Tombstone-Proben untersucht, darüber informiert, dass sich die Bearbeitungszeit der Proben verbessern dürfte. Hintergrund sind zusätzliche Mitarbeiterkapazitäten und die Reparatur von Analysegeräten bei Bureau Veritas. Das Unternehmen rechnet deshalb damit, schon in den kommenden Wochen weitere Bohrergebnisse vom Tombstone-Projekt veröffentlichen zu können.
Kernbohrungen testen tiefere Ziele unter der Bisbee-Formation
Neben den RC-Bohrungen treibt Aztec Minerals auch die Kernbohrungen auf Tombstone voran. Die aktuelle Kernbohrung TC25-03 (Ziel TR24-13) wurde mittlerweile bis in eine Tiefe von 465 Metern niedergebracht; zuvor lag der Fortschritt bei 282 Metern.
Die Kernbohrungen dienen nicht nur der besseren geologischen Interpretation, sondern sollen auch tiefer liegende Ziele testen. Aztec Minerals plant, vorhandene Kernbohrlöcher erneut aufzufahren, um ein zuvor identifiziertes geophysikalisches Ziel – den sogenannten AMT-Target – unterhalb der Bisbee-Formation in mächtigen karbonatischen Gesteinseinheiten genauer zu prüfen.
Dieses Ziel basiert auf Ergebnissen natürlicher Audiofrequenz-Magnetotellurik-Untersuchungen (NSAMT), bei denen mehrere große, stark leitfähige Körper unterhalb des historischen Gold-Silber-Distrikts erkannt wurden. Die laufenden und geplanten Kernbohrungen sollen klären, ob diese Leitfähigkeitsanomalien mit sulfidvererzten Zonen oder anderen potenziell mineralisierten Strukturen auf dem Tombstone-Projekt von Aztec Minerals in Zusammenhang stehen.
Ausblick: Weitere Ergebnisse vom Tombstone-Projekt erwartet
Mit der Ausweitung des Programms, dem Fortschritt bei den Kernbohrungen und der angekündigten Beschleunigung der Laboranalysen befindet sich Aztec Minerals in einer aktiven Explorationsphase auf dem Tombstone-Projekt. Während geologische Details und mögliche Ressourcenaussagen erst nach Vorliegen der vollständigen Analysedaten bewertet werden können, unterstreicht die Erhöhung des Bohrmeter-Kontingents, dass das Joint Venture die laufende Arbeit in Arizona intensiv fortsetzen will. Anleger dürften in den kommenden Monaten mit weiteren Bohrberichten und Updates zur Entwicklung des Tombstone-Projekts von Aztec Minerals rechnen.