Goliath Resources: Stifel-Analysten bekräftigen „Kauf“-Empfehlung und sehen Re-Rating-Potenzial

Goliath Resources Explorationsstelle in der Rohstoff-Zone

Goliath Resources (TSX-V: GOT; OTCQB: GOTRF; WKN: A2P063) hat nach Einschätzung der Analysten von Stifel mit den zuletzt veröffentlichten Bohrergebnissen aus der Surebet-Entdeckung weitere Hinweise auf stabile Gehalte über für einen potenziellen Abbau relevante Mächtigkeiten geliefert. In einer aktuellen Analyse stuft Stifel Goliath Resources weiterhin mit „Buy“ ein und verweist dabei vor allem auf die Breite und Konsistenz der bisherigen Treffer innerhalb des Surebet-Systems.

Ausgangspunkt der Studie sind die finalen 70 Bohrlöcher aus der rund 64 Bohrkilometer umfassenden Kampagne 2025, die Goliath Resources auf dem Golddigger-Projekt in der Surebet-Entdeckung durchgeführt hat. Stifel hebt als „Highlight Hole“ insbesondere Bohrloch GD-25-319 hervor, das 6,10 Meter mit 19,13 g/t Gold lieferte, darunter 4,00 Meter mit 29,09 g/t Gold. Wichtig ist den Analysten dabei die Einordnung, dass dieses Ergebnis in der Golden-Gate-Zone liegt und damit außerhalb des von Stifel bislang modellierten Minenplan-Szenarios.

Stifel-Analyse zu Goliath Resources: Warum die neuen Daten ins Modell passen

Stifel formuliert zwei zentrale Schlussfolgerungen aus der Veröffentlichung: Erstens würden die Daten aus Surebet aus Sicht der Analysten weiterhin „starke Gehalte bei abbaubaren Mächtigkeiten“ liefern. Zweitens sieht Stifel in den Ergebnissen Hinweise darauf, dass das System über die bislang in der eigenen Bewertungs- und Modellannahme berücksichtigten Bereiche hinaus Potenzial besitzt.

Als Kennzahl nennt Stifel einen kumulierten, gewichtsbezogenen „Grade x Width“-Wert von 4,89 g/t Gold über 6,74 Meter, errechnet aus den bisher gebohrten Abschnitten auf dem Surebet-Areal. Die Analysten betonen dabei, dass diese Größe – bedingt durch die Lagerstätten-Geometrie – nur als vereinfachter Plausibilitätscheck dienen könne. Gleichwohl werde so unterstrichen, dass die Bohrungen der Saison 2025 eine wirtschaftlich relevante Kombination aus Gehalt und Mächtigkeit über mehrere Zonen hinweg zeigen.

Im Detail verweist Stifel darauf, dass die aktuellen Treffer nicht isoliert zu sehen seien: Über vier Bohrsaisons habe Goliath Resources am Surebet-System inzwischen mehr als 162 Kilometer gebohrt. In der Analystenlogik spricht die hohe Trefferquote dafür, dass Kontinuität und Ausdehnung der mineralisierten Strukturen zunehmend besser verstanden werden – auch wenn ein Teil der neuen Resultate in Bereichen liegt, die bislang nicht in Stifels angenommenem Produktionsszenario enthalten sind.

Surebet im Fokus: Golden Gate liefert Ausreißer nach oben, Bonanza bestätigt hohe Mächtigkeiten

Neben GD-25-319 in Golden Gate stellt Stifel auch Ergebnisse aus der Bonanza-Zone heraus. Dort wurde Bohrloch GD-25-405 mit 8,30 Metern zu 10,58 g/t Gold genannt, inklusive 5,60 Metern zu 15,50 g/t Gold. In der Studie wird dies als weiterer Hinweis interpretiert, dass sich im Umfeld eines von Stifel definierten hochgradigen Kerns („BN2 vein“ in der Analysten-Terminologie) die geologische Kontinuität erhärtet.

Stifel ordnet die Bonanza-Ergebnisse zudem in die räumliche Dimension des Surebet-Systems ein: Für Bonanza wird in der Analyse ein bestätigtes Ausmaß in der Größenordnung von 1,8 km x 1,1 km genannt. Für die Surebet-Zone selbst führt Stifel 1,2 km x 930 m an. Ergänzend werden Golden Gate, Whopper und Eldorado als Zonen mit zusätzlicher Upside erwähnt, wobei die jüngsten Treffer aus Golden Gate als Beispiel dienen, wie neue Bohrungen das Gesamtbild verändern können.

Die Analysten argumentieren, dass die bisherige Modellannahme in ihrem Bewertungsansatz die Produktion auf Bonanza und Surebet fokussiere und damit nur einen Teil der in der Studie genannten Zielgröße abdecke. Im Umkehrschluss folgt daraus – aus Sicht Stifels – die Relevanz weiterer, dichterer Bohrungen, um zusätzliche Zonen gegebenenfalls in ein künftiges Entwicklungsmodell zu überführen.

Ausblick 2026: Engere Bohrabstände und Datendichte sollen die Zonen-Modelle schärfen

Für 2026 rechnet Stifel mit einem umfangreichen, vollständig finanzierten Bohrprogramm, das laut Analysten mit über 50 Kilometern Bohrleistung angesetzt sei. Ziel dieser Arbeiten sei es, die Datendichte zu erhöhen und damit die geologischen Modelle zu präzisieren – insbesondere in den hochgradigen Teilbereichen, die für eine spätere Minenplanung typischerweise entscheidend sind.

In dem Bericht geht Stifel außerdem auf Bewertungsmaßstäbe der Branche ein und zieht Vergleiche zu Transaktionsmultiplikatoren und Peer-Bewertungen im Umfeld der Goldexploration in Nordamerika. Stifel nennt in der Studie ein Kursziel von 5,00 CAD je Aktie und leitet dieses über ein Discounted-Cashflow-Modell für das Golddigger-Goldprojekt sowie Annahmen zur Konversion eines Explorationsziels ab. Die Experten sind zudem der Ansicht, dass der Markt die Qualität der von Goliath erbohrten Unzen Gold unterschätzt, sodass Potenzial auf eine Neubewertung (Re-Rating) ergebe.

Die vorgelegten Bohrdaten für das Jahr 2025 stützen nach Auffassung von Stifel jedenfalls die These, dass Surebet nicht nur hochgradige Abschnitte liefert, sondern die Mineralisierung auch über mehrere Zonen hinweg mit konsistenter Mächtigkeit nachgezeichnet werden kann. Wie stark sich die neuen Daten in künftigen Modellen niederschlagen, hängt nun maßgeblich davon ab, welche zusätzlichen Zonen in der nächsten Bohrphase weiter bestätigt und enger abgegrenzt werden können.

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