Der australische Kupferexplorer American West Metals (WKN A3DE4Y / ASX AW1) führt derzeit ein sehr umfangreiches Explorationsprogramm auf seinem Kupferprojekt Storm in der kanadischen Provinz Nunavut durch. Dabei macht man jetzt eine neue Entdeckung und trifft gleichzeitig mit Bohrungen auf mächtige Abschnitte, visuell zu erkennender Kupfersulfidmineralisierung!
Wie das Unternehmen von CEO Dave O’Neill nämlich mitteilt, stieß man auf ausgedehnte Bereiche mit Kupferausstrichen und Aufschlüssen entlang eines Streichens von 8 Kilometern Länge. American West hatte ein umfangreiches Kartierungs- und Beprobungsprogramm aufgenommen, das auf den vorläufigen Ergebnissen einer MMT-Untersuchung innerhalb des Zielgebiets Tornado aufbaute. Wobei man eben auf ausgedehnte Bereiche sichtbaren Kupfers in Aufschlüssen stieß.
Dabei wurden entlang des interpretierten Hauptverwerfungsnetzes ausgedehnte Chalkosin- und Malachitvorkommen kartiert, wobei Chalkosin (Kupfersulfid) durch tragbare RFA-Geräte (Röntgenfluoreszenz) bestätigt wurde. American West will angesichts dieser Entdeckung bereits in den nächsten Tagen eine Reihe der mit einer Verwerfung in Zusammenhang stehenden Kupferfunde und stratigraphischen Ziele im Zielgebiet Tornado mit Rückspülbohrungen (RC) untersuchen.

American West meldet mächtige Kupfersulfidabschnitte
Auch mit den so genannten Diamantkernbohrungen, die American West ebenfalls auf Storm durchführt, scheint das Unternehmen auf der richtigen Spur zu sein! Denn mit den acht bislang fertiggestellten Bohrungen, die eine Gesamtlänge von 1.786 Metern aufweisen, stieß man auf teilweise mächtige Abschnitte an visuell zu identifizierenden Kupfersulfiden!
Dabei hebt American West die Bohrung PFS-001 hervor, die an der südlichen Grenze und Wand der geplanten Grube der Lagerstätte Cyclone durchgeführt wurde. Das Bohrloch nämlich stieß auf rund 43 Meter mit sehr starker sichtbarer Chalkosin- und Chalkopyrit-Mineralisierung, einschließlich sichtbarer halbmassiver Sulfide.
Bohrung PFS-002, ebenfalls vom Unternehmen hervorgehoben wurde auf der Gegenseite, der geplanten nördlichen Wand der Grube zur Cyclone-Lagerstätte abgeteuft und traf auf 49,5 Meter sehr starker visueller Chalkosin- und Chalkopyrit-Mineralisierung – einschließlich visueller halbmassiver Sulfide. Wie Managing Director O’Neill erklärt, ist das in beiden Fällen eine positive Überraschung.
Nun sollten solche visuellen Einschätzungen und auch Untersuchungen mit tragbaren RFA-Untersuchungen keinesfalls als Ersatz für Laboruntersuchungen von Bohrproben betrachtet werden und es gibt keine Garantie dafür, dass diese Entdeckungen gleichbedeutend sind mit starken Kupfergehalten. Allerdings war das auf dem Storm-Projekt in der Vergangenheit häufiger der Fall, sodass die heute präsentierten Informationen bei aller gebotenen Vorsicht zumindest als positive Hinweise betrachtet werden können.
American West treibt RC-Bohrungen voran
Zusätzlich hat American West bereits 21 RC-Bohrungen auf Storm abgeschlossen, die insgesamt auf 3.194 Meter Bohrlänge kommen. 12 Bohrungen entfielen dabei auf die Lagerstätten Thunder, Lightning Ridge, Cirrus, Cyclone und Corona. Diese sollen die bekannten Ressourcen in die nächsthöhere Kategorie überführen und sie zudem erweitern.
Darüber hinaus hat das Unternehmen zwei Bohrungen vorgenommen, die Erweiterungen der Cyclone-Lagerstätte nach Süden testen, während weitere sieben Explorationsbohrungen in den Zielgebieten The Gap, Cyclone West, Squall und Hailstorm durchgeführt wurden.
Enthält das Zielgebiet Tornado in der Tiefe eine bedeutende Kupferlagerstätte?
Dave O’Neill, Geschäftsführer von American West Metals, erklärte: „Die Bohr- und regionalen Explorationspläne bei Storm entwickeln sich rasch weiter, und wir freuen uns, weitere spannende Ergebnisse bekannt geben zu können.
Wie bereits berichtet, wurden in Phase 1 der mobilen magnetotellurischen (MMT) Untersuchung eine Reihe großer leitfähiger Strukturen an geologisch und strukturell günstigen Standorten entlang des Midway-Storm-Tornado-Korridors definiert. Während die MMT-Daten finalisiert und in 3D interpretiert werden, wurde ein umfangreiches Kartierungs- und Probenahmeprogramm abgeschlossen, um die Bohrzielfindung zu unterstützen. Die Untersuchung war sehr erfolgreich und definierte über 8 Kilometer Streichlänge mit sichtbaren Kupfersulfiden entlang des ausgedehnten Verwerfungsnetzes. Mit tragbaren XRF-Geräten wurden bedeutende Mengen an Chalkosin, einem sehr hochgradigen Kupfersulfid, erfasst und bestätigt. Der Umfang und die Ausdehnung der Mineralisierung unterstreichen unsere Überzeugung, dass das Tornado-Gebiet in der Tiefe eine sehr große Kupferlagerstätte beherbergen könnte.
Acht Diamantbohrlöcher wurden nun fertiggestellt und haben einige herausragende Abschnitte mit sichtbarem Kupfersulfid ergeben. Zwei der geotechnischen Bohrlöcher, die in der Cyclone-Lagerstätte fertiggestellt wurden, haben in unerwarteten Bereichen der Ressource halbmassive Sulfide getroffen.
Die geotechnischen Bohrlöcher wurden so angelegt, dass sie die geplanten Wände der Tagebaustätten schneiden, und befinden sich daher an den Rändern der Ressource. Die mächtigen Kupferdurchschneidungen in diesen Gebieten sind sehr ermutigend für ein potenzielles Ressourcenwachstum und werden wahrscheinlich die Grubenwände nach außen verschieben. Das bedeutet, dass mehr Kupfer aus dem Boden geholt werden kann. Diese Bohrlöcher unterstreichen die manchmal unerwartete Natur von Bohrungen und das unerschlossene Wachstumspotenzial von Cyclone und den weiteren Projektgebieten.
Die RC-Bohrungen werden ebenfalls mit 21 bisher fertiggestellten Bohrlöchern intensiv fortgesetzt. Die Bohrungen wurden abgeschlossen, um die Ressourcenaufwertung und vorrangige Explorationsziele im Gebiet Storm zu testen. Die Bohranlage wurde nun in das Gebiet Tornado verlegt, um das oberflächennahe Ressourcenpotenzial des Gebiets zu testen.
Wir freuen uns darauf, weitere Updates zu diesem spannenden Programm zu veröffentlichen.“
Fazit: Wie gesagt sind visuelle Identifizierung und RFA-Ergebnisse noch keine Garantie für signifikante Kupfergehalte. Angesichts des in der Vergangenheit auf Storm festgestellten Zusammenhangs zwischen solchen Explorationsresultaten und guten Laborergebnissen, dürfen die Informationen aus den Diamantkernbohrungen unserer Ansicht nach aber doch als ermutigende Hinweise betrachtet werden!
Auch die Entdeckung sichtbarer Kupfersulfide über 8 Kilometer (!) Streichlänge sind ein Zeichen dafür, dass American West mit dieser Explorationssaison auf dem Storm-Projekt auf dem richtigen Weg ist. Wir sind gespannt auf die Laborergebnisse der zahlreichen bereits fertiggestellten Bohrungen!