Investment Highlights
- Klares Fokusportfolio: American West Metals konzentriert sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Kupfer- und Zinkprojekten in Nordamerika – zentrale Rohstoffe für die Energiewende.
- Flaggschiffprojekt Storm Copper: 20,6 Mio. Tonnen @ 1,1 % Cu und 3,3 g/t Ag, robustes PEA mit NPV von 149 Mio. USD und IRR von 46 %.
- Wachstum durch Exploration: Weniger als 5 % der 110 km langen Kupferzone auf Somerset Island bisher erkundet – erhebliches Erweiterungspotenzial.
- Zweites Standbein in den USA: West Desert (Utah) mit 33,7 Mio. t @ 3,83 % Zn, 0,15 % Cu, 9,1 g/t Ag sowie signifikanten Indium- und Goldanteilen.
- ESG-orientierte Entwicklung: Fokus auf ethische Förderung, geringe Umweltbelastung und positive Beiträge für lokale Gemeinschaften.
- Erfahrenes Management: Leitungsteam mit jahrzehntelanger Erfahrung in Exploration, Projektentwicklung und Finanzierung globaler Rohstoffprojekte.
Unternehmen & Strategie
American West Metals Ltd. ist ein australisches Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Kupfer und anderen kritischen Metallen in Nordamerika. Das Ziel des Unternehmens ist es, durch die Entwicklung von Projekten mit geringer Umweltbelastung einen Beitrag zur globalen Energietransformation zu leisten und gleichzeitig nachhaltigen Shareholder Value zu schaffen.
Das Unternehmen besitzt ein diversifiziertes Portfolio an Kupfer- und Zinkprojekten in Kanada und den USA. Durch die Kombination aus hochgradigen Lagerstätten, bewährter Infrastruktur und erfahrenem Management verfolgt American West eine klare Wachstumsstrategie: von der Exploration über Ressourcenaufbau bis zur potenziellen Produktion.
Die Unternehmensphilosophie basiert auf verantwortungsvollem Bergbau, der ethische Förderung, umweltgerechte Prozesse und enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften vereint.
Marktumfeld
Kupfer als Schlüsselrohstoff der Energiewende
Kupfer ist ein unverzichtbares Metall für Elektrifizierung, erneuerbare Energien und Elektromobilität. Analysten erwarten in den kommenden Jahren eine anhaltende Angebotsknappheit, getrieben durch steigende Nachfrage aus der Energiewirtschaft und sinkende Erzgehalte weltweit. Projekte wie Storm positionieren American West, um von diesem strukturellen Defizit zu profitieren.
Regionale Vorteile in Nordamerika
Sowohl Kanada als auch die USA gelten als stabile, rohstofffreundliche Jurisdiktionen mit etablierter Infrastruktur und transparenten Regulierungen. Das Storm-Projekt liegt in der bewährten Polaris-Region von Nunavut, während West Desert in Utah von hervorragender Erreichbarkeit, Energieanbindung und genehmigten Wasserrechten profitiert.
Diese Kombination bietet American West einen klaren geopolitischen und logistischen Vorteil im Vergleich zu vielen globalen Wettbewerbern.
Projektportfolio
Storm Copper Project (Nunavut, Kanada)
Das Storm Copper Project ist das Kernprojekt von American West Metals und liegt auf Somerset Island, Nunavut, inmitten eines 2.200 km² großen Lizenzgebiets. Es befindet sich in der Nähe etablierter Transportwege und verfügt über eine eigene Landebahn sowie ein 50-Personen-Camp, was einen ganzjährigen Betrieb ermöglicht.
Eigentum und Partnerschaften
American West Metals hält 80 % an Storm im Rahmen eines Joint Ventures mit Aston Bay Holdings (TSX: BAY). Zudem besteht eine strategische Partnerschaft mit Ocean Partners, einem globalen Metallhändler und Finanzierer. Diese umfasst eine Beteiligung an AW1, Projektfinanzierung und ein Offtake-Abkommen für Kupfer und Silber – ein wesentlicher Schritt zur Absicherung der Entwicklung und Vermarktung.
Wirtschaftlichkeit
Die im PEA ausgewiesenen Eckdaten zeigen ein wirtschaftlich tragfähiges Projekt:
- Kapitalaufwand: 47,4 Mio. USD
- Nettobarwert (NPV): ~149 Mio. USD
- Nachsteuer-IRR: ~46 %
- Bei 100 % Fremdfinanzierung: bis zu 135 % IRR vor Steuern
Die Kombination aus geringen Investitionskosten, hoher Rentabilität und kurzer Amortisationszeit unterstreicht die Attraktivität von Storm als potenziellen künftigen Kupferproduzenten.
Ressourcengrundlage und Explorationspotenzial
Das Projekt weist derzeit eine Mineralressource von 20,6 Mio. t @ 1,1 % Cu und 3,8 g/t Ag auf, wovon 61 % der Metalle in der Kategorie „Indicated“ liegen. Die Kupfermineralisierung ist flach gelagert und in alle Richtungen offen.
Neue Entdeckungen – darunter Cyclone Deeps, The Gap und Squall – bestätigen das hohe Erweiterungspotenzial. Mit weniger als 5 % der 110 km langen mineralisierten Horizontlinie bisher erkundet, verfügt Storm über enormes Explorationspotenzial.
Jüngste Fortschritte und 2025-Ausblick
Die Explorationssaison 2024 brachte über 23.000 m Bohrungen und neue hochgradige Funde. Ein erfolgreiches Sealift-Programm senkte die logistischen Kosten deutlich. Für 2025 ist ein umfassendes Bohrprogramm geplant, um die Ressource zu erweitern und den Übergang zur Produktionsreife zu beschleunigen.

Abb. 1: Lage der Storm-Projekte auf Somerset Island
Seal Project (Nunavut, Kanada)
Das Seal-Projekt liegt innerhalb der Storm-Konzessionen und rund 25 km nördlich der Hauptlagerstätte. Es beherbergt stratiforme Zink- und Silbermineralisierung vom Mississippi-Valley-Typ, die mit der Bildung der nahegelegenen Polaris-Zinkmine in Zusammenhang steht.
Geologie und Ressource
Historische Bohrungen ergaben herausragende Zink- und Silbergehalte:
- 22,3 m @ 23 % Zn, 5,1 g/t Ag
- 16 m @ 6,62 % Zn, 27,1 g/t Ag
- 2,4 m @ 15,13 % Zn, 91,9 g/t Ag
Aston Bay veröffentlichte 2018 eine Ressourcenschätzung von 1 Mio. t @ 10,24 % Zn und 46,5 g/t Ag. Weniger als 5 % des 120 km langen mineralisierten Trends wurden bisher erbohrt – ein deutlicher Hinweis auf weiteres Wachstumspotenzial.

Abb. 2: Regionale Übersicht Storm–Seal-Kupfer-Zink-Trend
West Desert Project (Utah, USA)
Das West Desert Project liegt 160 km südwestlich von Salt Lake City in einer bergbauaffinen Region mit hervorragender Infrastruktur, Stromanschluss und genehmigten Wasserrechten. Es handelt sich um ein großflächiges, polymetallisches Skarn- und Karbonat-Ersatzsystem mit bedeutenden Mengen an Zink, Kupfer, Indium, Silber und Gold.
Ressourcenbasis
Die aktuelle JORC-konforme Ressource umfasst:
- 33,7 Mio. t @ 3,83 % Zn, 0,15 % Cu, 9,1 g/t Ag
- davon 18,7 Mio. t offen abbaufähig
- 15 Mio. t untertägig, hochgradiger
- davon 18,7 Mio. t offen abbaufähig
Ein Update 2023 erweiterte die Ressource um 23,8 Mio. oz Indium und 119 000 oz Gold, wodurch West Desert die einzige JORC-konforme Indium-Ressource in den USA darstellt.
Strategische Bedeutung
Indium gilt als kritisches Metall für Halbleiter, Batterien und Displays. Die USA sind zu 100 % auf Importe angewiesen – ein geopolitisch bedeutsamer Vorteil für American West.
Zudem zeigen Bohrungen in der Copper Zone (17,22 m @ 1,04 % Cu, 0,58 g/t Au, 12,46 g/t Ag) weiteres Potenzial für Ressourcenerweiterung.
Die Mineralisierung bleibt in alle Richtungen offen; weniger als 10 % des Systems sind bisher erkundet.

Abb. 3: Geologische Übersicht des West Desert Projekts in Utah
Entwicklungsperspektive
Hervorragende metallurgische Ergebnisse mit hohen Ausbringungsraten (bis 55 % Zn, 32 % Cu) ermöglichen vielfältige Entwicklungsoptionen – von kurzfristigen, kostengünstigen Abbauszenarien bis zu großangelegten Projekten mit Mehrmetallproduktion.
Copper Warrior Project (Utah, USA)
Das Copper Warrior Project befindet sich 45 km südlich von Moab im Paradox Basin, einem Gebiet mit bekannter Vanadium-, Uran- und Kupfermineralisierung. Es liegt entlang der Lisbon-Valley-Verwerfung, in unmittelbarer Nähe zur gleichnamigen Kupfermine (37 Mio. t @ 0,46 % Cu).
Potenzial und Entwicklung
Großflächige Kupferausbisse und IP-Anomalien deuten auf eine mineralisierte Struktur in geringer Tiefe hin. Frühere Bohrungen bestätigten Kupfer- und Silbergehalte innerhalb der relevanten stratigraphischen Horizonte.
Da die Erztypen mit jenen der Lisbon-Valley-Mine übereinstimmen, besteht die Möglichkeit einer kostengünstigen Heap-Leaching-Verarbeitung – ein entscheidender Vorteil für die Wirtschaftlichkeit künftiger Entwicklungen.
Ausblick
American West Metals steht vor einem entscheidenden Entwicklungszyklus.
Die Explorationskampagne 2025 auf Somerset Island soll die Ressourcenbasis deutlich vergrößern und neue Entdeckungen entlang des 110 km langen Kupfertrends ermöglichen. Parallel dazu wird West Desert als strategische Indium- und Zinkquelle in den USA weiter ausgebaut.
Mit der Unterstützung von Ocean Partners und einem diversifizierten Metallmix ist American West finanziell und operativ solide aufgestellt, um den Übergang vom Explorer zum Entwickler zu vollziehen.
Management
Das Unternehmen wird von einem erfahrenen Team mit nachgewiesener Erfolgsbilanz im Aufbau von Bergbauprojekten geleitet.
- Daniel Lougher (Non-Executive Chairman): Über 40 Jahre Erfahrung; ehemaliger CEO von Western Areas Ltd., die 2022 für 1,3 Mrd. AUD von IGO Ltd. übernommen wurde.
- Dave O’Neill (Managing Director): Geologe und Gründer von American West; über 20 Jahre internationale Erfahrung bei BHP, WMC Resources und Western Areas.
- John Prineas (Non-Executive Director): Gründer von St George Mining Ltd.; früher Country Head Australia bei Dresdner Bank AG mit Fokus auf Projektfinanzierungen.
- Tom Peregoodoff (Non-Executive Director): 30 Jahre Branchenerfahrung, derzeit CEO von Apollo Silver Corp. und Direktor bei MAG Silver Corp.; vormals leitende Positionen bei BHP.
Unterstützt wird das Board von einer nordamerikanischen Advisory Group unter Leitung von Rocky Pray (VP Operations), einem erfahrenen Ingenieur mit über 30 Jahren Projekterfahrung, sowie Thomas Ullrich, CEO von Aston Bay Holdings und ehemaliger Chief Geologist North America bei Antofagasta Minerals.
Fazit
American West Metals positioniert sich als aufstrebendes Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit starkem Fokus auf die Sicherung und nachhaltige Erschließung von Kupfer-, Zink- und Indiumvorkommen in Nordamerika.
Das Flaggschiffprojekt Storm in Nunavut überzeugt mit attraktiven Wirtschaftlichkeitskennzahlen und einer klaren Wachstumsstrategie, während West Desert in Utah ein seltenes, strategisch bedeutendes Indiumvorkommen bietet.Mit einem erfahrenen Management, solider Finanzpartnerschaft und Fokus auf ESG-konforme Entwicklung besitzt American West Metals das Potenzial, sich zu einem bedeutenden nordamerikanischen Anbieter kritischer Metalle zu entwickeln – ein Unternehmen, das vom globalen Strukturtrend der Dekarbonisierung profitieren kann.