Silvercorp Metals Inc. (NYSE-A/TSX: SVM; FRA: S9Y) verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Umsatzanstieg um 13 % auf 81,3 Mio. US-Dollar. Das Wachstum wurde vor allem durch eine um 5 % gesteigerte Silberproduktion (1,83 Mio. Unzen) und fast verdoppelte Goldproduktion (2.050 Unzen) erzielt. Hinzu kamen deutliche Preissteigerungen bei Silber (+12 %) und Gold (+45 %). Auch die Produktion von Blei stieg um 1 %, während die Zinkförderung um 19 % zurückging. Insgesamt wurden rund 2,0 Mio. Unzen Silberäquivalent produziert.
Ergebnisrückgang durch Sonderbelastungen und gestiegene Kosten
Der Nettogewinn sank im Jahresvergleich von 21,9 Mio. US-Dollar auf 18,1 Mio. US-Dollar (0,08 USD pro Aktie). Hauptursache war eine einmalige Belastung in Höhe von 4,8 Mio. US-Dollar aus der Bewertung von Derivatverbindlichkeiten sowie die Ausgabe von 38,8 Mio. zusätzlichen Aktien infolge der Adventus-Mining-Übernahme. Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn bei 21,0 Mio. US-Dollar (0,10 USD je Aktie) – nahezu auf Vorjahresniveau. Die All-in Sustaining Costs (AISC) stiegen um 37 % auf 13,49 USD je Unze Silber, vor allem wegen höherer Produktionskosten, zusätzlicher Verwaltungsaufwendungen und neuer Mineralrechte-Abgaben in China.

Solider Cashflow und starke Liquiditätsbasis
Der operative Cashflow legte deutlich um 8,3 Mio. US-Dollar auf 48,3 Mio. US-Dollar zu, während der freie Cashflow mit 22,5 Mio. US-Dollar nur leicht unter dem Vorjahreswert lag. Silvercorp investierte 18,8 Mio. US-Dollar in Exploration, Entwicklung und Ausrüstung in China sowie 5,4 Mio. US-Dollar in Projekte in Ecuador, darunter den Bau der El-Domo-Mine. Zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und kurzfristige Investments in Höhe von 377,1 Mio. US-Dollar sowie ein Aktienportfolio im Wert von 72,2 Mio. US-Dollar. Zusätzlich steht für das El-Domo-Projekt eine Finanzierungszusage von 175 Mio. US-Dollar bereit.