Quimbaya Gold (WKN A3DT3C / CSE QIM) treibt seine Bohrkampagne in einem der bekanntesten Goldreviere Lateinamerikas mit Hochdruck voran. Jetzt kann das Unternehmen eine erste Entdeckung melden!
Wie soeben über den Ticker kam, hat das Unternehmen von CEO Alexandre P. Boivin auf seinem zu 100 % eigenen Tahami South-Projekt im Segovia-Remedios-Goldgürtel der kolumbianischen Provinz Antioquia zwei neue mineralisierte Erzgangsysteme nachgewiesen. Mit den jüngsten Bohrergebnissen sieht Quimbaya Gold nun einen zentralen Teil seiner geologischen Arbeitshypothese bestätigt: Die strukturgebundene Goldvererzung des Segovia-Distrikts setzt sich offenbar vom Gelände des produzierenden, Milliarden Dollar schweren Nachbars Aris Mining auf die eigenen Konzessionen fort!
Quimbaya Gold bestätigt Systeme S und V auf Tahami South
Im Rahmen des laufenden Bohrprogramms auf Tahami South hat Quimbaya Gold mehrere Erzgangstrukturen durchschnitten, darunter die bereits modellierten Zielzonen Vein S und Vein V. In acht von neun Bohrlöchern wurden mineralisierte Intervalle angetroffen, was auf eine gute Übereinstimmung zwischen geologischem Modell und tatsächlicher Strukturentwicklung hinweist. Die neuen Gänge sind als Quarz-Baryt-Karbonat-Adern mit einer Sulfid-Assemblage aus Pyrit, Chalkopyrit, Galena und Sphalerit ausgebildet – eine Mineralogie, die mit den im Segovia-Distrikt abgebauten Systemen übereinstimmt.
Quimbaya Gold ordnet die Funde als Bestätigung ein, dass die tektonische Architektur des Segovia-Remedios-Gürtels auf das Tahami South-Projekt übergreift. Das Projekt liegt in unmittelbarer Nähe eines der größten Goldproduzenten Kolumbiens Aris Mining innerhalb eines etablierten Goldkorridors, was den strukturellen Kontext der neuen Entdeckungen unterstreicht.
CEO Alexandre P. Boivin bezeichnete die ersten Resultate als Wendepunkt für Quimbaya Gold, da das Unternehmen damit von der reinen Flächenakquisition in eine Phase der Wertschöpfung durch Exploration übergehe. Für VP Exploration Ricardo Sierra zeigen die Bohrdaten eine klare Kontinuität in Struktur, Mineralogie und Geometrie der Vererzung, wie sie für den Segovia-Distrikt typisch ist.
Bohrprogramm auf Tahami South übertrifft ursprünglichen Umfang
Das Phase-1-Bohrprogramm auf Tahami South ist noch im Gange und hat bereits mehr als 4.000 Bohrmeter erreicht, womit der ursprünglich geplante Umfang übertroffen wurde. Die Bohrungen werden von mehreren Plattformen aus niedergebracht, um die Orientierung und Ausdehnung der mineralisierten Gänge sowohl entlang des Streichens als auch in die Tiefe abzubilden.
Die Tatsache, dass acht von neun ersten Bohrungen Vererzung zeigen, wertet Quimbaya Gold als Beleg für eine robuste Zieldefinition. Die bislang identifizierten Erzgangsysteme S und V werden nun in alle Richtungen weiterverfolgt, um Kontinuität und Mächtigkeit genauer zu erfassen. Tahami South liegt innerhalb eines bewährten Distrikts, in dem ganggebundene, hochgradige Goldsysteme historisch eine wichtige Rolle spielen. Das aktuelle Programm soll klären, inwieweit sich diese Muster auf den Konzessionen von Quimbaya fortsetzen.
Obwohl erste Laborergebnisse bereits vorliegen, will das Unternehmen die vollständigen Analysen erst dann veröffentlichen, wenn ein „kritischer Datenumfang“ erreicht ist. Quimbaya Gold verfolgt nach eigenen Angaben bewusst den Ansatz, die Assays in gebündelter Form zu präsentieren, um Vererzungsverteilung und strukturelle Zusammenhänge in einem konsistenten geologischen Rahmen darstellen zu können.
Quimbaya Gold sieht Explorationsthese bestätigt
Die Entdeckung der mineralisierten Systeme S und V auf Tahami South gilt Quimbaya Gold als erste klare technische Bestätigung seiner übergeordneten Explorationsthese. Das Unternehmen hatte seine Landpositionen gezielt in Bereichen aufgebaut, in denen an der Oberfläche Gold- und Silbervorkommen zu erkennen sind und in unmittelbarer Nähe aktiver Produzenten liegen. Die nun gemeldeten Ergebnisse deuten darauf hin, dass großräumige mineralisierte Strukturen nicht an bestehenden Minengrenzen enden, sondern in bislang wenig erkundete Gebiete hineinreichen.
Mit der Ausdehnung des Bohrprogramms über das ursprüngliche Ziel hinaus stellt Quimbaya Gold die weitere Evaluation der Gänge S und V in den Mittelpunkt. Ziel ist es, die Kontinuität entlang des Streichens und in die Tiefe besser zu definieren und daraus klare Vektoren für ein systematisches Expansionsprogramm im Jahr 2026 abzuleiten. Die enge Übereinstimmung zwischen den ersten Bohrabschnitten und dem geologischen Modell stärkt aus Sicht des Unternehmens die Grundlage für eine weitere Verdichtung des Bohrnetzes.
Kapitalbasis für 2026-Programm gestärkt
Parallel zu den Fortschritten auf Tahami South hat Quimbaya Gold seine Kapitalbasis im laufenden Jahr ausgebaut. In der zweiten Jahreshälfte 2025 wurden insgesamt 2.169.164 Stammaktien durch die Ausübung von Optionen und Warrants ausgegeben, was dem Unternehmen Bruttoerlöse von rund 874.665 kanadischen Dollar zuführte. Diese Mittel werden als nicht verwässernde Stärkung der Liquidität eingeordnet und sollen das Budget für das vollständig finanzierte Bohrprogramm 2026 untermauern.
Darüber hinaus hat Quimbaya Gold 614.034 Restricted Share Units an Mitglieder des Managements und des Boards vergeben. Die RSUs unterliegen den Bestimmungen des bestehenden Aktienvergütungsplans sowie den Richtlinien der Canadian Securities Exchange und werden gestaffelt über die Zeit fällig. Nach Unternehmensangaben sollen die Eigenkapitalanreize dazu beitragen, das Führungsteam langfristig an Quimbaya Gold zu binden und dessen Interessen eng mit denen der Aktionäre zu verzahnen.
Mit der Kombination aus strukturell günstig gelegenem Tahami South-Projekt, ersten nachgewiesenen mineralisierten Erzgangsystemen und einer gestärkten Bilanzposition bereitet Quimbaya Gold die nächste Explorationsphase vor. Die kommenden Monate dürften geprägt sein von weiteren Bohrergebnissen, der genaueren Abgrenzung der Gänge S und V sowie der Planung eines erweiterten Bohrprogramms für 2026 im Herzen des Segovia-Remedios-Goldgürtels in Kolumbien.