Pulsar Helium: Heliumexperte verstärkt Topaz-Team, Jetstream #4 mit höherem Lagerstättendruck

Bohrgerät im Einsatz auf dem Topaz-Projekt von Pulsar Helium

Pulsar Helium Inc. (AIM/TSXV: PLSR, WKN: A3EP2C) meldet aktuelle eine wichtige Personalverstärkung auf Managementebene und operative Fortschritte vom Topaz-Heliumprojekt im US-Bundesstaat Minnesota. Das auf die Entwicklung primärer Heliumlagerstätten spezialisierte Unternehmen hat den Industriegas-Experten und Heliumstrategen Cliff Cain zum Manager für Commercial & External Affairs ernannt. Parallel dazu wurde die Bohrung Jetstream #4 auf Topaz erfolgreich bis zur Endteufe niedergebracht, wobei ein nochmals erhöhter Lagerstättendruck gemessen wurde. Die Bohranlage wird nun für den Einsatz auf Jetstream #5 vorbereitet.

Pulsar Helium holt erfahrenen Heliumstrategen Cliff Cain ins Kernteam

Mit der Verpflichtung von Cliff Cain verstärkt Pulsar Helium seine kommerzielle und strategische Ausrichtung deutlich. Cain bringt mehr als 15 Jahre internationale Erfahrung in den Märkten für Helium, Wasserstoff, CO₂ und Spezialgase mit. Er gilt als ausgewiesener Fachmann für die industrielle Gaswirtschaft und ist Gründer der Edelgas Group, einer Beratungsgesellschaft, die weltweit Projekte im Helium– und Wasserstoffbereich begleitet und Unternehmen sowie Behörden zu Beschaffung, Preisbildung und Lieferketten berät.

Cain hat für seine neue Rolle bei Pulsar Helium seinen Wohnsitz nach Duluth im Bundesstaat Minnesota verlegt und übernimmt die Position des Manager Commercial & External Affairs in Vollzeit. Sein Aufgabenbereich umfasst den Ausbau der kommerziellen Strategie, die Pflege externer Partnerschaften und die Vertiefung der Beziehungen zu Industrie, Behörden und potenziellen Abnehmern. Ziel ist es, die Marktposition von Pulsar Helium zu schärfen und den Übergang von der Explorations- in die Entwicklungs- und spätere Produktionsphase des Topaz-Projekts zu unterstützen.

Vor seiner Tätigkeit als Berater war Cain in leitenden Funktionen bei führenden Industriegaskonzernen beschäftigt. Bei Matheson Tri-Gas verantwortete er kryogene Gasportfolios für Kunden aus Medizin, Verteidigung und Industrie und schloss Lieferverträge im Umfang von rund 70 Millionen US-Dollar ab. Zuvor betreute er bei Praxair, heute Teil der Linde-Gruppe, ein Spezialgasgeschäft mit einem Umsatzvolumen von etwa 40 Millionen US-Dollar und belieferte unter anderem die Luft- und Raumfahrt-, Halbleiter- und Gesundheitsbranche. Zudem hat er in seiner Karriere Gasliefer- und Abnahmeverträge im Wert von über 100 Millionen US-Dollar verhandelt. In der öffentlichen Diskussion rund um Helium tritt Cain regelmäßig als Sprecher auf Konferenzen und in Marktbriefings auf und wird als Stimme für transparente und belastbare Marktstrukturen wahrgenommen.

Pulsar-CEO Thomas Abraham-James bewertet den Schritt als klares Signal für die nächste Entwicklungsphase von Pulsar Helium und des Topaz-Projekts. Mit Cain an Bord will das Unternehmen seine Fähigkeit stärken, strategische Partnerschaften zu schließen und die Heliumentdeckung in ein wirtschaftlich tragfähiges Projekt zu überführen.

Jetstream #4 auf Topaz erreicht Endteufe mit erhöhtem Lagerstättendruck

Parallel zur Personalverstärkung treibt Pulsar Helium das Bohrprogramm auf dem Topaz-Projekt weiter voran. Die Bohrung Jetstream #4, eine Aufschluss- und Bewertungsbohrung im Rahmen der laufenden Kampagne, die bis zu zehn Bohrungen umfassen soll, hat am 25. November 2025 eine Endteufe von 914 Metern erreicht. Laut Unternehmen wurde dabei das gesamte zuvor interpretierte heliumführende Intervall durchteuft.

Während des Bohrvorgangs wurde erneut Gas angetroffen, das unter vergleichsweise hohem Druck steht. In einer Tiefe von 1.897 Fuß, etwa 578 Metern, wurde ein geschätzter Bodendruck von rund 887 psi registriert. Dieser Wert liegt deutlich über dem zuvor gemeldeten Druck von etwa 674 psi in geringerer Tiefe, der während des Bohrfortschritts bekannt gegeben worden war. Die endgültigen Werte für Bodendruck und Bohrkopfdruck werden nach Abschluss der Testarbeiten ermittelt, sodass die jetzigen Zahlen als vorläufig einzustufen sind. Für Pulsar Helium sind die Druckmessungen ein wichtiger Parameter zur Einschätzung des potenziellen Förderverhaltens des Reservoirs.

Mit Abschluss der Arbeiten an Jetstream #4 wird die Bohranlage an den Standort von Jetstream #5 verlegt. Diese nächste Bohrung ist etwa 1,8 Meilen nordöstlich der ursprünglichen „Entdeckungsbohrung“ Jetstream #1 geplant und soll bis in eine Tiefe von 1.524 Metern vorangetrieben werden. Der Beginn der Bohrarbeiten wird für Ende November 2025 erwartet. Jetstream #5 ist Teil der Kampagne, mit der Pulsar Helium die Geometrie, Ausdehnung und Produktivität der Topaz-Lagerstätte systematisch erfassen möchte.

Das Topaz-Projekt in Nord-Minnesota ist als Flaggschiffprojekt von Pulsar Helium. Das Unternehmen verfügt dort als First Mover über exklusive Pachtrechte. Die erste Aufschlussbohrung Jetstream #1 erreichte im Januar 2025 eine Endteufe von 5.100 Fuß und durchteufte das heliumführende Reservoir vollständig. Jetstream #2 folgte rasch mit einer Endteufe von 5.638 Fuß. Jetstream #3 wiederum wurde Anfang November 2025 abgeschlossen; dabei wurde ein berechneter Bodendruck von rund 960 psi gemessen. Im August war Jetstream #1 testweise mit einem Wellhead-Kompressor gefördert worden und erreichte dabei eine Spitzenförderrate von etwa 1,3 Millionen Kubikfuß Gas pro Tag mit einem Heliumgehalt (Helium-4) von rund 7 bis 8 Prozent.

Testprogramm für Jetstream #3 und #4 und Fokus auf Helium-3

Nach dem Abschluss der Bohrarbeiten an Jetstream #4 beginnt für Pulsar Helium die nächste Phase: die detaillierte technische Auswertung der Bohrungen. Das Unternehmen kündigt ein umfassendes Downhole-Evaluationsprogramm an, das Jetstream #3 und Jetstream #4 parallel umfasst. Durch die gleichzeitige Durchführung sollen An- und Abfahrtskosten für Spezialdienstleister reduziert und der Datenerhebungsprozess beschleunigt werden.

Das Testprogramm umfasst offene Bohrlochmessungen (open-hole wireline logging), Fördertests und Druckaufbautests. Diese Untersuchungen sollen Aufschluss über die petrophysikalischen Eigenschaften des Gesteins, die Durchlässigkeit und das Druckverhalten des Reservoirs geben. Parallel dazu werden Kern- und Gasproben aus beiden Bohrungen in Speziallaboren analysiert. Im Fokus steht die genaue Bestimmung der Gaszusammensetzung, des Heliumgehalts und weiterer Komponenten.

Besonderes Augenmerk legt Pulsar Helium auch auf die Analyse des seltenen Isotops Helium-3. Bereits frühere Laboruntersuchungen von Proben aus dem Topaz-Feld hatten das Vorhandensein von Helium-3 in messbaren Konzentrationen gezeigt. Diese Werte zählen nach Unternehmensangaben zu den höchsten natürlich vorkommenden Helium-3-Gehalten, die bislang für ein terrestrisches Gasreservoir publik gemacht wurden. Mit den Proben aus Jetstream #3 und #4 will Pulsar Helium prüfen, ob sich ein ähnlicher Isotopen-Fingerabdruck ergibt und ob die Helium-3-Anteile im Feld räumlich konsistent sind.

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