Goldpreis-Einbruch: Fed-News und Dollar-Rallye drücken – warum der Rücksetzer wohl trotzdem nur eine Korrektur ist

Fed Spekulationen treiben den Goldpreis - Gold bei Goldinvest.de

Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades

Der Goldpreis fällt zu Beginn der europäischen Handelssitzung um rund 6 % und testen die Unterstützung bei 5.000 USD. Nach einem Anstieg von rund 80 % in den letzten 12 Monaten steht das Edelmetall heute unter Druck.

Der US-Dollar hat gegenüber anderen wichtigen Währungen zugelegt, nachdem bekannt wurde, dass Präsident Trump Kevin Warsh als nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank nominieren wird, was von den Märkten als orthodoxe Wahl angesehen wird. Zusätzlichen Auftrieb erhält der Greenback durch Berichte, wonach sich Demokraten und Republikaner auf einen Kompromiss geeinigt haben, um eine Schließung der US-Regierung zu vermeiden.

Diese Dollarstärke bedeutet angesichts der inversen Preiskorrelation zwischen den beiden Vermögenswerten Gegenwind für Gold. Zusätzlichen Druck üben die Aktienmärkte aus, die in den letzten 24 Stunden Verluste verzeichneten, da die Gewinne mehrerer führender Technologieunternehmen Anlass zur Sorge geben. Dies veranlasste Händler dazu, Positionen in Vermögenswerten wie Gold zu schließen, um Margin-Anforderungen an anderer Stelle zu erfüllen.

Vor dem Hintergrund geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie mittel- bis langfristiger rückläufiger Aussichten für den US-Dollar dürfte der aktuelle Rückgang jedoch eher eine Korrektur als eine Trendwende darstellen.

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