Goldexplorer Formation Metals bündelt fast 70.000 Bohrmeter für erste Ressourcenschätzung

Sichtbares Gold in einem der ersten neuen Bohrkerne von N2 - Formation Metals

Formation Metals (CSE: FOMO; WKN: A3D492) startet die Vorbereitung auf eine erste Ressourcenschätzung (nach kanadischem Standard NI43-101) für das N2 Gold Project und wird dafür neue Bohrdaten mit rund 55.517 Metern an historischen Bohrungen zusammenführen.

Formation stellt damit auf dem Goldprojekt N2 in Québec die Weichen für einen wichtigen Meilenstein. Grundlage dafür sollen die Ergebnisse des laufenden, vollständig finanzierten Bohrprogramms sowie eine umfangreiche historische Datenbasis sein. Nach Abschluss der aktuellen Phase 1 sollen sich die Daten auf nahezu 70.000 gebohrte Meter summieren – und ein Großteil davon soll in die Ressourcenschätzung einfließen.

Das N2-Projekt verfügt laut dem Unternehmen über eine historische Gesamtressource von rund 871.000 Unzen Gold. Diese setzt sich aus etwa 18 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 1,4 g/t Gold (rund 810.000 Unzen) in vier Zonen (A, East, RJ-East und Central) sowie zusätzlich 243.000 Tonnen mit 7,82 g/t Gold (rund 61.000 Unzen) in der RJ-Zone zusammen. Formation will nun die historischen Daten in ein aktuelles, regelkonformes Modell zu überführen und die neuen neue Bohrergebnisse darin einarbeiten.

Formation Metals: Bohrprogramm auf dem Goldprojekt N2 ausgeweitet

Das Unternehmen führt auf dem N2-Projekt ein vollständig finanziertes, auf 30.000 Meter ausgelegtes Bohrprogramm durch. Die laufende Phase 1 wurde – basierend auf positiven bisherigen Feldbeobachtungen – auf rund 14.000 Meter erweitert. Bis zum Zeitpunkt der Mitteilung wurden 13 Bohrlöcher vorangetrieben. Formation Metals hebt dabei vor allem drei Beobachtungen hervor: Erstens seien in mehreren Löchern beträchtliche Mächtigkeiten der anvisierten Mineralisierung durchschnitten worden, zweitens beginne die Mineralisierung häufig in geringen Tiefen, und drittens gebe es Hinweise auf Abschnitte mit höheren Gehalten, unter anderem durch sichtbares Gold in einem bereits zuvor gemeldeten Bohrloch.

Als Beispiele nennt Formation Metals die Bohrungen N2-25-008 und N2-25-011. In N2-25-008 seien ab 28,6 Metern Bohrlochtiefe insgesamt 208,8 Meter „Zielmineralisierung“ durchteuft worden, inklusive mehrerer breiter Teilintervalle von über 40 Metern und einem Abschnitt von bis zu 70 Metern. N2-25-011 habe ab 60 Metern Bohrlochtiefe 166,8 Meter Zielmineralisation geliefert, ebenfalls mit mehreren Abschnitten von über 20 Metern und Teilintervallen bis 70,6 Metern. Zudem berichtet Formation Metals, dass neun der bislang gebohrten Löcher Mineralisation bereits innerhalb der ersten 25 Meter Mineralisierung angetroffen hätten.

Die Bohrungen, so Formation weiter, sollen einerseits Kontinuität und Ausdehnung der bekannten Zonen prüfen, andererseits sollen neue Zielbereiche entlang der mineralisierten Trends getestet werden.

Erste Ressourcenschätzung: Datenintegration aus fast 70.000 Metern Bohrungen

Mit der geplanten NI 43-101-konformen Ressourcenschätzung verbindet Formation Metals mehrere Arbeitsschritte: Neben der Zusammenführung der neuen Bohrdaten mit den historischen Ergebnissen soll ein aktualisiertes geologisches Modell erstellt werden. Laut Mitteilung wird die Schätzung durch eine unabhängige qualifizierte Person nach NI 43-101-Standard erarbeitet und soll auch geostatistische Auswertungen sowie aktualisierte metallurgische Daten berücksichtigen.

Formation Metals beschreibt N2 als Projekt mit zum großen Teil oberflächennaher Mineralisierung und breiten, wiederkehrenden mineralisierten Abschnitten über längere Strecken. In der Unternehmensdarstellung wird daraus ein Konzept abgeleitet, das nach Abschluss der Bohrungen auf eine konzeptionelle Tagebauressource zielt. Gleichzeitig verweist Formation Metals auf historische Bohrabschnitte, die in der A-Zone unter anderem 1,7 g/t Gold über 35 Meter umfassen sollen, sowie auf hochgradige historische Treffer in der RJ-Zone (beispielsweise mehrere kurze Intervalle mit deutlich zweistelligen Goldgehalten).

Als Zeithorizont für die Umarbeitung der historische in eine den aktuellen Standards entsprechende Ressource nennt Formation Metals das dritte Quartal 2026.

Standortvorteile in Québec und Fokus für die nächste Explorationssaison

Das Goldprojekt N2 liegt rund 25 Kilometer südlich von Matagami in Québec und umfasst 87 Claims mit etwa 4.400 Hektar. Formation Metals betont in der Mitteilung die ganzjährige Erreichbarkeit über Straßen, die Nähe zu Arbeitskräften und Infrastruktur sowie die Lage im goldreichen Abitibi Greenstone Belt entlang der Casa-Berardi-Strukturzone. Für die weitere Exploration verweist das Unternehmen darauf, dass mehrere Zonen entlang des Streichens und in die Tiefe offen seien und historische Bohrungen oft nur bis etwa 350 Meter Tiefe reichen würden.

Für die Bohrsaison 2026 kündigt Formation an, sich auf den nördlichen Teil des Projekts zu konzentrieren, dort Erweiterungs- und Entdeckungsbohrungen fortzusetzen und IP-Arbeiten zur Modellierung mineralisierter Zonen vorzunehmen.

Finanziell ist das Unternehmen von CEO Deepak Varshney hervorragend aufgestellt, um seine Ziele zu erreichen. Formation verfügt über ein Betriebskapital von rund 12,1 Millionen CAD und weist keine Verbindlichkeiten aus. Unter Einbezug von Steuergutschriften aus Québec beziffert das Unternehmen sein Explorationsbudget für 2025/2026 auf rund 8,1 Millionen CAD. Herr Varshney betont in der heutigen Mitteilung, die laufenden Ergebnisse und die historische Datenbasis würden den Start der NI 43-101-Ressourcenschätzung stützen und die Grundlage schaffen, um das Projekt systematisch weiterzuentwickeln.

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