Formation Metals (WKN A3D492 / TSXV FOMO) setzt auf dem Goldprojekt N2 in Québec gleich an zwei Stellen neue Akzente: Das Unternehmen erweitert seinen Verwaltungsrat um den erfahrenen Geologen und Bergbaumanager Michael Dehn und startet zugleich ein vollständig finanziertes Erweiterungsbohrprogramm als Teil der laufenden 30.000-Meter-Kampagne. Damit rückt Formation Metals in eine Phase, in der technische Erfahrung, Kapitalmarktpraxis und die systematische Ausdehnung der bekannten Goldzonen enger zusammenlaufen. Im Zentrum steht die Frage, wie weit sich die A-Zone nach Osten in Richtung der RJ-East- und East-Zonen verfolgen lässt.
Formation Metals beruft Michael Dehn in den Verwaltungsrat
Michael Dehn tritt mit sofortiger Wirkung dem Board of Directors von Formation Metals bei. Er bringt einen Hintergrund mit, der technische Explorationserfahrung, Unternehmensführung und öffentliche Verantwortung verbindet. Besonders prägend war seine elfjährige Tätigkeit als Senior Geologist bei Goldcorp Inc. In dieser Zeit war er an regionalen Explorationsprogrammen in Red Lake in Ontario beteiligt, einer Region, die sich zu einem der weltweit bekannten hochgradigen Golddistrikte entwickelte.
Neben seiner geologischen Laufbahn verfügt Dehn über Erfahrung in Führungspositionen. Derzeit ist er Executive Chairman von Total Metals Corp. und zugleich Bürgermeister der Town of Erin in Ontario. Für Formation Metals ist diese Kombination aus technischer Expertise, Managementerfahrung und kommunaler Perspektive relevant, weil Explorationsunternehmen bei der Weiterentwicklung von Projekten zunehmend auch Stakeholder-Arbeit, Umweltverantwortung und nachhaltige Entwicklung berücksichtigen müssen.
CEO Deepak Varshney verweist vor allem auf Dehns Verständnis archaischer Lode-Gold-Lagerstätten sowie seine Erfahrung im Kapitalmarkt. Diese Kompetenzen passen aus Sicht des Unternehmens zur nächsten Entwicklungsphase des Goldprojekts N2 im Abitibi Greenstone Belt. Dehn selbst sieht Formation Metals nach eigener Aussage an einem wichtigen Punkt der Unternehmensentwicklung und verweist auf das bestehende Projektportfolio in erstklassigen Jurisdiktionen sowie das bereits laufende Explorationsprogramm.
Goldprojekt N2: Erweiterungsbohrungen östlich der A-Zone laufen
Parallel zur Personalie meldet Formation Metals den Beginn des Erweiterungsbohrprogramms auf dem Goldprojekt N2. Das Projekt liegt 25 Kilometer südlich von Matagami in Québec und verfügt über eine historische globale Ressource von rund 871.000 Unzen Gold. Diese setzt sich aus etwa 18 Millionen Tonnen mit 1,4 g/t Gold, entsprechend rund 810.000 Unzen, in den Zonen A, East, RJ-East und Central sowie 243.000 Tonnen mit 7,82 g/t Gold, entsprechend rund 61.000 Unzen, in der RJ-Zone zusammen.
Die neuen Bohrungen konzentrieren sich auf den Bereich östlich der A-Zone. Formation Metals will dort die östliche Grenze jener Zone, in der seit dem vierten Quartal 2025 erfolgreich gebohrt wurde, mit dem westlichen Rand der RJ-East- und East-Zonen verbinden. Strategisch geht es darum, den bisher rund 1,5 Kilometer langen Streichen der A-Zone bis zur östlichen Projektgrenze zu erweitern. Ziel des Unternehmens ist es, letztlich rund fünf Kilometer Streichen in die für das dritte Quartal 2026 geplante erste Ressourcenschätzung einzubeziehen.
Das aktuelle Erweiterungsprogramm umfasst 15.000 Meter und ist Teil der vollständig finanzierten 30.000-Meter-Bohrkampagne. Damit verfolgt Formation Metals weiter das Ziel, eine oberflächennahe Ressource mit möglicher Tagebauausrichtung abzugrenzen.
Bisherige Resultate stützen das Modell der A-Zone
Die bereits veröffentlichten Bohrergebnisse liefern die Grundlage für den nächsten Schritt. Formation Metals sieht in der A-Zone ein mineralisiertes Adersystem, das zwischen 20 und 61 Meter mächtig ist, eine Breite von mindestens 100 Metern erreicht und sich über mehr als 1,5 Kilometer Streichen erstreckt. Die Zone bleibt laut Unternehmen in mehreren Richtungen offen, insbesondere entlang des Streichens in Ost-West-Richtung sowie nach Süden in die Tiefe beziehungsweise down-plunge. Der relevante strukturelle Korridor umfasst fünf Kilometer und wurde bereits gebohrt sowie als mineralisiert nachgewiesen.
Zu den bisher wichtigsten Abschnitten zählen unter anderem 0,83 g/t Gold über 40,4 Meter in N2-25-004 ab 180,0 Metern Bohrtiefe, 0,91 g/t Gold über 42,3 Meter in N2-25-005 ab 14,0 Metern und 1,8 g/t Gold über 21,9 Meter in N2-25-006 ab 154,4 Metern. Weitere Resultate umfassen 1,3 g/t Gold über 22,2 Meter in N2-25-007, 0,95 g/t Gold über 61,1 Meter in N2-25-008, 1,37 g/t Gold über 24,0 Meter in N2-25-009, 1,43 g/t Gold über 19,4 Meter in N2-25-010 sowie 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter in N2-25-012.
Mehrere dieser Abschnitte enthalten höhergradige Teilintervalle. Dazu gehören 3,4 g/t Gold über 4,8 Meter in N2-25-006, 1,68 g/t Gold über 26,5 Meter in N2-25-008, 2,05 g/t Gold über 13,3 Meter in N2-25-009 und 3,51 g/t Gold über 10,5 Meter in N2-25-012. In N2-25-012 wurde zudem ein kurzer Abschnitt von 19,2 g/t Gold über 0,51 Meter gemeldet.
Formation Metals zielt auf größere Ressource
Formation Metals sieht in den bisherigen Phase-1-Ergebnissen eine Bestätigung der historischen Datenbasis von mehr als 55.000 Bohrmetern. Nach Angaben des Unternehmens stimmen die neuen Daten mit den historischen Beobachtungen zu Lithologie, Mineralisierung, Alteration, Aderbildung und Strukturmerkmalen überein. Zugleich sollen die jüngsten Bohrungen längere goldführende Abschnitte und konsistentere mineralisierte Fußabdrücke geliefert haben.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kontinuität über bislang rund 300 Meter. Sollte sich diese Entwicklung entlang des gesamten acht Kilometer langen Streichens bestätigen, könnte sich nach Unternehmensangaben eine deutlich breitere potenzielle Tagebauhülle ergeben. Formation Metals nennt in diesem Zusammenhang eine kumulierte mineralisierte Mächtigkeit von bis zu etwa 93 Metern entlang des Bohrlochs und eine Breite von rund 100 Metern.
Damit verbinden sich die Board-Erweiterung und der Start des neuen Bohrabschnitts zu einem klaren nächsten Arbeitsprogramm: Formation Metals will das Goldprojekt N2 von der Bestätigung historischer Daten hin zur Ausdehnung eines größeren, oberflächennahen Goldsystems führen. Die geplante erste Ressourcenschätzung im dritten Quartal 2026 bildet dabei den nächsten zentralen Orientierungspunkt.