Formation Metals (CSE: FOMO; Deutschland: VF1) plant eine nicht vermittelte Privatplatzierung über bis zu 15 (!) Millionen Dollar, um das Explorationsprogramm auf seinem Flaggschiffprojekt N2 in Québec 2026 deutlich auszuweiten. Der Erlös soll helfen, das bereits vollständig finanzierte und laufende Bohrprogramm von 30.000 auf 50.000 Meter aufstocken und den Einsatz eines dritten Bohrgeräts ermöglichen, um die Arbeiten weiter zu beschleunigen.
Ziel dieser massiven Ausweitung ist es, die Kontinuität der bekannten Mineralisierung weiter zu untermauern und die Datenbasis für die erste eigene Ressourcenschätzung im Herbst zu verbreitern.
Das N2-Projekt verfügt bereits über eine historische globale Ressource von rund 871.000 Unzen Gold. Diese setzt sich zusammen aus 18 Millionen Tonnen mit 1,4 g/t Gold, was etwa 810.000 Unzen in den Zonen A, East, RJ-East und Central entspricht, sowie weiteren 243.000 Tonnen mit 7,82 g/t Gold für rund 61.000 Unzen in der RJ-Zone. Die aktuellen Arbeiten sollen diese Basis durch Erweiterungsbohrungen entlang eines potenziell bis zu acht Kilometer langen mineralisierten Streichens östlich und westlich der A-Zone vergrößern.
Dass das geologische Modell intakt ist, belegen die jüngsten, sehr robusten Bohrergebnisse aus dem nördlichen Korridor der A-Zone, die kontinuierliche Goldabschnitte sowohl entlang des Streichens als auch in der Tiefe lieferten. Zu den Highlights zählen 1,8 g/t Gold über 21,9 Meter im Bohrloch N2-25-006 ab einer Bohrtiefe von 154,4 Metern, darin enthalten sind 3,4 g/t Gold über 4,8 Meter. Bohrloch N2-25-008 ergab 0,95 g/t Gold über 61,1 Meter ab 109 Metern, inklusive eines höhergradigen Bereichs von 1,68 g/t Gold über 26,5 Meter. Weitere starke Resultate stammen aus N2-25-009 mit 1,37 g/t Gold über 24,0 Meter, worin 2,05 g/t Gold über 13,3 Meter enthalten sind. N2-25-012 lieferte 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter, darunter Spitzenwerte von 3,51 g/t Gold über 10,5 Meter sowie 19,2 g/t Gold über 0,51 Meter.
Sichtbares Gold deutet zusätzliches Expansionspotenzial im Süden an
Zusätzliches massives Expansionspotenzial eröffnet sich südlich der bekannten Ressource. In einem 400-Meter-Step-out konnte im Bohrloch N2-26-24 sichtbares Gold identifiziert werden. Das Management wertet dies als klaren Hinweis auf neue, flache Aderstrukturen, die die Lagerstätte seitlich erweitern und die potenzielle Breite eines zukünftigen Tagebaus erheblich vergrößern könnten.
Neben Gold rücken zunehmend auch Basismetalle in den Fokus der Exploration. Eine aktuelle Neubewertung historischer Daten zeigte insbesondere in den Zonen A und RJ in älteren Bohrlöchern, die bereits Goldgehalte von über 1 g/t aufwiesen, signifikante Kupferwerte von 200 bis 4.750 ppm sowie Zinkwerte von 203 bis 6.700 ppm. Das geologisch von vulkanischen und sedimentären Gesteinen geprägte Projekt weist in regionalen Antiklinal- und Synklinalstrukturen drei Hauptdeformationsstrukturen entlang der NW-SE- bis WNW-ESE-Trends auf. Diese sind typisch für VMS-Lagerstätten der Matagami-Region und stellen wesentliche geologische Kontrollen der Mineralisierung dar. N2 wird somit nicht nur als reines Goldprojekt weiterentwickelt, sondern auf zusätzliche Metallkomponenten überprüft, die in die spätere Gesamtbewertung einfließen sollen.
Um diese ehrgeizigen Explorationsziele zu finanzieren, sieht die geplante Privatplatzierung, die voraussichtlich am oder um den 13. Mai 2026 in mehreren Tranchen geschlossen werden soll, verschiedene Wertpapierkategorien vor. Angeboten werden Hard-Dollar-Units zu 0,37 Dollar, Flow-Through-Units zu 0,44 Dollar, Charity-Flow-Through-Units zu 0,548 Dollar sowie Québec-Charity-Flow-Through-Units zu 0,596 Dollar. Jede dieser Einheiten umfasst eine Stammaktie und einen übertragbaren Non-Flow-Through-Warrant. Dieser berechtigt den Inhaber innerhalb von 36 Monaten ab Abschluss der Platzierung zum Kauf einer weiteren Non-Flow-Through-Stammaktie zu einem Preis von 0,596 Dollar.