Ucore Rare Metals (WKN A2QJQ4 / TSXV UCU) arbeitet mit Hochdruck daran, seine RapidSX-Technologie zur Separierung Seltener Erden zu kommerzialisieren. Mit finanzieller Unterstützung des US-Verteidigungsministeriums – zuletzt 18,4 Mio. USD – treibt man die Fertigstellung eines ersten so genannten Strategic Materials Complex (SMC) in Louisiana voran. Hier soll die Seltene Erden-Produktion bereits im kommenden Jahr anlaufen! Dafür allerdings benötigt Ucore unbedingt passendes Ausgangsmaterial – und das hat man sich jetzt in einem Deal gesichert, den die Börse mit einem Kursplus von 16% auf 3,82 CAD je Aktie bei rund 3,4 Millionen gehandelten Papieren feierte!
Wie Ucore nämlich gestern Abend deutscher Zeit meldete, hat man eine Absichtserklärung (LOI, Letter of Intent) mit der Seltene Erden-Gesellschaft Critical Metals (Nasdaq CRML) abgeschlossen, die eine zehnjährige (!) Abnahmevereinbarung beinhaltet. Laut der Vereinbarung soll Critical Metals pro Jahr 10.000 Tonnen Seltene Erden-Konzentrat von seinem Tanbreez-Projekt in Grönland an Ucore liefern. Das wären rund 10% der geplanten, anfänglichen Produktion des Projekts.
Nach der hydrometallurgischen Verarbeitung ist das Konzentrat dann für die Weiterverarbeitung in Ucores SMC in den USA bereit, wo aus diesem gemischten Ausgangsmaterial von Tanbreez vor allem hochreine, so genannte schwere Seltene Erden-Oxide hergestellt werden sollen.

Tanbreez bietet Ucore enorme Chancen
Pat Ryan, Vorsitzender und CEO von Ucore erklärte dazu: „Das Tanbreez-Projekt von Critical Metals Corp bietet Ucore enorme Chancen, da es eine hohe Konzentration an schweren Seltenen Erden enthält, die für unsere Verarbeitungsanlage in Louisiana und unsere nachgelagerten Partner von entscheidender Bedeutung sind. Sowohl Critical Metals Corp als auch Ucore verfolgen das gemeinsame Ziel, Chinas Einfluss auf das Seltenerd-Ökosystem im Westen zu verringern, und wir freuen uns auf unsere Partnerschaft, die es uns beiden ermöglicht, die wachsende Nachfrage nach Seltenen Erden zu bedienen und gleichzeitig Herausforderungen im Bereich der nationalen Sicherheit zu bewältigen.“
Laut Tony Sage, dem CEO von Critical Metals, validiert dieser Deal zudem die Stärke des Tanbreez-Projekts im Süden Grönlands einmal mehr. Man werde angesichts der „immensen“ Größe des Projekts in der Folge auch in der Lage sein, weitere Seltene Erden-Einrichtungen in den USA zu beliefern, betonte er.
Nächste Schritte: Due Diligence und finale Abnahmevereinbarung
Jetzt arbeiten die Parteien mit Hochdruck eine endgültige Vereinbarung aus. Der Abschluss einer solchen endgültigen Vereinbarungen unterliegt dabei den üblichen Bedingungen, darunter die Durchführung einer Due-Diligence-Prüfung, die Festlegung der Geschäftsbedingungen und die erforderlichen Genehmigungen.
Fazit: Mit dieser langfristigen Abnahmevereinbarung über 10.000 Tonnen schwere Seltene Erdenkonzentrate pro Jahr fügt Ucore Rare Metals seinen Plänen zur Kommerzialisierung der innovativen RapidSX-Technologie einen überaus wichtigen Baustein hinzu. Dessen Bedeutung zeigt auch die überaus positive Reaktion des Marktes. Wenn jetzt also wie geplant schon 2026 eine erste Verarbeitungsstrecke im SMC in Louisiana mit Unterstützung des US-Bundesstaates sowie des US-Verteidigungsministeriums in fertiggestellt wird, steht – voraussichtlich – bereits das Material zur Verfügung, um direkt die Produktion aufzunehmen. Und damit dem Aufbau einer vom dominierende Markt-Player China unabhängigen Lieferkette einen Schritt näher zu kommen.