+36% Silber, +20% Kupfer: American West erhöht Ressourcen des Storm-Projekts deutlich!

American West analysiert Bohrkernproben

American West Metals (ASX: AW1 | WKN: A3DE4Y) hat für sein zu Kupferprojekt Storm (80% American West) auf Somerset Island im kanadischen Nunavut eine deutlich aufgewertete Ressourcenschätzung (JORC 2012) vorgelegt. Im Mittelpunkt der Aktualisierung steht nicht nur ein Zuwachs an enthaltenem Metall, sondern auch ein höherer Anteil an als „Indicated“ klassifizierten Ressourcen. Damit rückt das Projekt einen Schritt näher an die nächste Entwicklungsphase heran: Eine Pre-Feasibility Study (Vormachbarkeitsstudie, PFS) soll noch im ersten Quartal 2026 veröffentlicht werden!

Konkret wächst die kombinierte Indicated- und Inferred-Ressourcenschätzung (angezeigt und geschlussfolgert) für Storm auf 28,2 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 1,0% Kupfer und 3,3 g/t Silber. Das entspricht laut Unternehmensangaben rund 276.000 Tonnen Kupfer sowie etwa 3,0 Millionen Unzen Silber. Gegenüber der vorherigen Basis bedeutet das eine Steigerung der enthaltenen Kupfermenge um 20% und der enthaltenen Silberunzen um 36%. Ein weiterer zentraler Punkt: Mehr als 65% des enthaltenen Metalls sind jetzt in die Indicated-Kategorie eingestuft, was nach JORC-Standard typischerweise eine bessere Grundlage für weitere Planungen wie Reservenschätzungen und Entwicklungsstudien liefert.

American West Metals: Mehr hochwertige Ressourcen im Kupferprojekt Storm

Die aktualisierte Ressourcenschätzung basiert auf einem Cut-off von 0,25% Kupfer und umfasst mehrere definierte Lagerstätten innerhalb des Projekts. Genannt werden die Lagerstätten Cyclone, Chinook, Corona, Thunder, Cirrus, Lightning Ridge sowie Gap. Indicated-Ressourcen liegen dabei insbesondere in Cyclone, Chinook, Corona und Thunder vor, während weitere Bereiche bislang als Inferred ausgewiesen werden. Insgesamt entfallen in der neuen Zusammenstellung 15,94 Millionen Tonnen auf Indicated mit 1,13% Kupfer und 3,59 g/t Silber, während 12,28 Millionen Tonnen als Inferred mit 0,78% Kupfer und 2,85 g/t Silber angegeben sind.

American West Metals betont, dass die jüngsten Bohrungen nicht nur der Ausdehnung, sondern auch der Umwandlung von Ressourcen von Inferred zu Indicated dienten. Zudem verweist das Unternehmen auf neue Teilbereiche, die bisher nicht oder nur teilweise in die Grubenplanungen eingeflossen seien. Als Beispiel nennt das Management Bohrloch PFS-002, das außerhalb der aktuellen Open-Pit-Designs 12,6 Meter mit 5,6% Kupfer und 21 g/t Silber ab 70 Metern Tiefe durchschnitten habe. Parallel wurden mit der Gap-Lagerstätte erstmals Ressourcen definiert, was nach Darstellung des Unternehmens zur breiteren Basis der Gesamtressource beiträgt.

Technische Faktoren hinter dem Ressourcenzuwachs

Die Aufwertung wird laut Mitteilung durch mehrere technische Bausteine getragen, die im Zuge der Arbeiten 2025 verbessert oder neu bewertet wurden. Dazu zählen aktualisierte geotechnische Parameter, ein optimiertes metallurgisches Modell sowie eine überarbeitete geologische Domäneneinteilung. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass höhere Kupferpreise und ein reduzierter Cut-off die Ressourcenschätzung stützen. Die Ressource speist sich aus einem umfangreichen Datenfundament: In die Modellierung seien Daten aus 210 Reverse-Circulation-Bohrungen und 124 Diamantbohrungen eingeflossen, insgesamt 50.088 Meter Bohrmeter und 27.917 Proben. Rund 16% dieses Datenbestands stammen aus der Feldsaison 2025.

Geologisch wird die Kupfer-Silber-Mineralisierung auf Storm als sedimentgebunden beschrieben und tritt teils an der Oberfläche oder in geringer Tiefe auf. Das Unternehmen unterscheidet zudem unterschiedliche Geometrien und Kontrollen: Chinook und Lightning Ridge werden als stärker strukturell geprägt dargestellt, unter anderem mit brekzien- bzw. störungsgebundener Mineralisierung, während Cyclone eher stratigraphisch kontrolliert und flach lagernd beschrieben wird. Corona, Thunder, Cirrus und Gap werden als Mischformen mit sowohl strukturellen als auch subhorizontalen Komponenten interpretiert. Die definierte Mineralisierung wird als frisches Sulfidmaterial charakterisiert, chalcocitdominiert, und bleibt nach Angaben des Unternehmens in den meisten Richtungen offen, was weiteren Bohrbedarf zur Abgrenzung impliziert.

PFS in Arbeit und regionales Potenzial entlang eines 110-km-Horizonts

Parallel zur neuen Ressourcenschätzung lief und läuft bei American West Metals die Arbeit an der Vormachbarkeitsstudie, in die das aktualisierte Modell einfließen soll. Das Unternehmen knüpft dabei an eine Preliminary Economic Study (PEA) von März 2025 an. Diese PEA ging von einem Tagebaubetrieb mit Aufbereitung aus, bei einem angegebenen niedrigen Anfangsinvestitionsbedarf von 47,4 Mio. US-Dollar sowie einem Projekt-NPV von rund 149 Mio. US-Dollar und einer internen Rendite von etwa 46% nach Steuern. Grundlage der damaligen PEA war eine Ressourcenschätzung aus 2024 von 20,6 Millionen Tonnen mit 1,1% Kupfer und 3,8 g/t Silber (Cut-off 0,35% Kupfer), die 229.000 Tonnen Kupfer und 2,2 Mio. Unzen Silber enthielt.

Für die kommenden Schritte stellt American West Metals neben der Integration der neuen Ressourcenschätzung in die PFS auch die regionale Exploration heraus. Im Umfeld des Projekts wird ein 110 Kilometer langer, kupferführender Horizont genannt, von dem bislang weniger als 5% systematisch per Bohrung erkundet worden seien. Zudem seien acht hochgradige Prospektgebiete identifiziert, die für weitere Bohrungen bereitstünden. Insgesamt ordnet das Unternehmen die Aktualisierung daher sowohl als Fortschritt für die Entwicklungsplanung als auch als Ausgangspunkt für weitere Ressourcenabgrenzung und Entdeckungen innerhalb des Projektkorridors ein.

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