Offizielle Unterzeichnung möglicherweise schon Freitag

Medienberichten zufolge haben sich USA und Ukraine auf einen Deal geeinigt, der den USA das Recht auf kritische Minerale aus dem osteuropäischen Land im Gegenzug für dessen weitere (militärische) Unterstützung zuspricht. Die Trump-Regierung betrachtet eine solche Abmachung als entscheidend für ihre weiteren Bemühungen um einen Waffenstillstand im Krieg der Ukraine mit Russland.

Bereits Anfang der Woche hatte es aus ukrainischen Regierungskreisen geheißen, dass eine solche Übereinkunft kurz bevorstehe und ein neuer Vertragsentwurf fast für die Unterschrift beider Seiten bereit sei. Laut verschiedenen Medien wird davon ausgegangen, dass das Parlament der Ukraine am heutigen Mittwoch Präsident Selenskyj empfehlen wird, den Deal abzuschließen. Die Nachrichtenagentur Reuters will bereits von Quellen erfahren haben, dass Selenskyj am Freitag in der US-Hauptstadt eintreffen und das Abkommen offiziell unterzeichnen soll.

USA und Ukraine befinden sich in Verhandlungen um die zukünftige Ausbeutung der Mineralvorkommen des Landes, das sich seit drei Jahren den Angriffen Russlands ausgesetzt sieht, seitdem die Ukraine Anfang des Monats eine erste Offerte der Vereinigten Staaten zurückgewiesen hatte. Präsident Selenskyj hat sich offen für einen solchen Deal gezeigt, besteht aber darauf, dass eine garantierte militärische Unterstützung durch die USA Teil jeder Vereinbarung ist. Am vergangenen Wochenende reduzierten die USA ihre Forderung nach kritischen Rohstoffen im Gegenwert von 500 Mio. USD, sodass Bewegung in die Gespräche kam.

Es geht, verschiedenen Berichten zufolge, um Rohstoffvorkommen der Ukraine im Wert von mehr als 10 Billionen US-Dollar, darunter auch die so genannten Seltenen Erden, die in der Rüstungs- aber auch anderen fortschrittlichen Technologien benötigt werden. Details einer Vereinbarung zwischen den beiden Ländern sind bisher nicht bekannt, aber Beobachter gehen davon aus, dass die Rohstoffvorkommen gemeinsam ausgebeutet werden sollen.

Experten erklärten gegenüber Bloomberg, dass es für Trump bei den Verhandlungen darum gehe, in den USA einen politischen Sieg anpreisen zu können, während Präsident Selenskyj unter anderem die Spannungen zwischen Ukraine und USA abbauen wolle.

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