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Es ist mittlerweile wohl Konsens: Lithium-Ionen-Batterien sind die Technologie, auf die vorrangig gesetzt wird, um in der Mobilität die „grüne Revolution“ zu schaffen. Entsprechend boomt der Sektor der Elektromobilität auf breiter Front, schießt die Nachfrage nach Elektromobilen wie sie beispielsweise der US-Konzern Tesla herstellt und damit auch die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien in die Höhe. Ein Trend, der sich auch in den kommenden Jahren kaum abschwächen dürfte – im Gegenteil.

Es dürfte aber auch klar sein, dass die technologische Entwicklung nicht stehen bleiben wird, sondern die Forschung und Entwicklung immer leistungsfähigerer und kostengünstigerer Batterien weiter voranschreitet. Diese Batterien der nächsten Generation versprechen wie gesagt Quantensprünge neben der Speicherleistung auch in der Sicherheit – werden aber auch einen drastischen Umbau der Lieferketten nach sich ziehen. Eine Entwicklung, für die sich Li-Metal (CSE LIM / WKN A3DAAU), die Gesellschaft, die wir heute vorstellen, schon jetzt positioniert hat!

Wie die Gesellschaft auf ihrer Homepage anfügt, bietet sich im Bereich der Lithiummetallbatterien schon bis 2030 die Chance auf ein Marktvolumen von 275 GWh pro Jahr! Ein riesiger Markt, von dem sich Li-Metal ein Stück abschneiden will, in dem man neuartige, verbesserte Technologien zur Herstellung von Lithiummetall und Lithiumanoden kommerzialisiert, die das Potenzial haben, die Produktionskosten von Batterien der nächsten Generation dramatisch zu senken. Das wiederum, könnte helfen die Marktakzeptanz dieser neuartigen Batterien zu beschleunigen.

 

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Quelle: Li-Metal

Lithiumanoden sind ein wesentlicher Kostenfaktor bei der Batterieherstellung und Li-Metal kooperiert bereits jetzt eng mit Entwicklern von Batterien der nächsten Generation, um neuartige, kostengünstige Anoden zu liefern, von denen man erwartet, dass sie die Energiedichte im Vergleich zu heute im Handel erhältlichen hochmodernen Lithium-Ionen-Batterien um 50 bis 100% steigern können. Und das bedeutet zum Beispiel eine größere Reichweite und/oder kleinere Batterien werden möglich.

Das Unternehmen hat jedenfalls dieses Jahr bereits damit begonnen, qualitativ hochwertige Proben herzustellen, die von den Unternehmen, die an Next Gen-Lithiumbatterien arbeiten, in ihre Forschungen einbezogen werden können. Bislang wurden 1.015 Meter an Anoden-Probenmaterial an neun potenzielle Kunden ausgeliefert! Die Produktion der Pilotanlage wird angesichts dessen bereits ausgeweitet.

Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass die flexible Li-Metal-Technologie es möglich macht, die Anpassung von Anodenprodukten an die einzigartigen Anforderungen unterschiedlichster Batterietechnologie vorzunehmen, sodass ein breiter Querschnitt von Batterien der nächsten Generation die Technologien von Li-Metal nutzen kann.

 

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Quelle: Li-Metal

Hinzu kommt, dass die Company plant, Lithiummetall mit Hilfe eines unternehmenseigenen Verfahrens direkt aus Lithiumkarbonat herzustellen. Damit wird man laut Li-Metal nicht nur unabhängiger von unzuverlässigen ausländischen Quellen – unter anderem kann recyceltes Material verwendet werden –, sondern kommt auch ohne viele der schädlichen Emissionen aus, die bei der traditionellen Lithiummetallproduktion aus Lithiumchlorid entstehen! Laut Li-Metal hat man auch diesen Prozess schon erfolgreich eingesetzt. Überschüssiges Material soll dabei auch in andere Märkte wie den für Pharmazeutika, Spezialchemikalien oder Legierungen verkauft werden.

Jetzt ist es entscheidend, mit diesen potenziell extrem aussichtsreichen Technologien auch tatsächlich an den Markt zu kommen. Da die Gesellschaft davon ausgeht, dass eine Variante der Batterien der nächsten Generation, die so genannten Feststoffbatterie, bei großen Herstellern wie Volkswagen, General Motors, Ford und BMW ab ungefähr Mitte dieses Jahrzehnts verstärkt zum Einsatz kommen wird, will man wie erwähnt 2025 bereit sein, die Produktion von Lithiummetall im kommerziellen Maßstab zu anzustoßen.

Das bedeutet, es geht jetzt – parallel zur Herstellung von Proben und weiteren Arbeiten mit potenziellen Kunden und Entwicklern – darum, die Kapazitäten nach und nach auszubauen. Die Pilotanlage des Unternehmens im kanadischen Markham soll bereits 2022 erstes Lithiummetall liefern.

Parallel arbeitet man an der Inbetriebnahme einer Anlage zur Herstellung der neuartigen Anoden, die bereits 2023 erfolgen soll. Und das Unternehmen hat große Pläne – 2028 schon soll die Anlage eine Kapazität von mehr als 50 GWh pro Jahr aufweisen. Das, so Li-Metal, würde ausreichen, um Material für ungefähr 500.000 Elektromobile pro Jahr zu produzieren! Es wäre ein lohnendes Geschäft, da die Gesellschaft bei den Lithiumanoden langfristig mit einer EBITDA-Marge von ca. 50% rechnet und bei der Lithiummetallproduktion noch einmal von 10% EBITDA-Marge ausgeht.

Die nächsten 12 Monate könnten für Li-Metal also äußerst spannend und ereignisreich werden. Erst vor wenigen Tagen erfolgte die Notierung an der CSE (Canadian Securities Exchange), mit der man man das erforderliche Kapital erhielt, um die ehrgeizigen Pläne in Angriff zu nehmen. Darüber hinaus sollen die mit dem Gang an die Börse aufgenommen Mittel, verwendet werden, um das technische Design von Großseriengeräten abzuschließen und das Anodenentwicklungsteam zu erweitern.

 

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Quelle: Li-Metal

Fazit: Es wird spannend sein, welches Potenzial die Börse einem jungen Technologieunternehmen wie Li-Metal zubilligt, das noch ein ganzes Stück Weg bis zur Kommerzialisierung seiner Technologien zu gehen hat. Andererseits ist die Company in einem absoluten Zukunfts- und Wachstumsmarkt unterwegs, der derzeit wie kaum ein anderer Sektor im Fokus der Öffentlichkeit steht. Und setzt dabei auch noch auf eine umweltschonende Technologie zur Herstellung von Lithiummetall.

Interessanterweise soll eine Gesellschaft mit einer ungefähr vergleichbaren Technologie namens SES, die zugegeben von Rohstofflegende Robert Friedland und dessen Ivanhoe Capital Acquisition Corp. unterstützt wird und sich zudem auf Kontakte und Beziehungen zu einigen großen Namen der Branche berufen kann, über einen im Juli angekündigten SPAC-Deal an die Börse kommen – und wird bereits mit 3,6 Milliarden Dollar bewertet! Bis in solche Sphären ist bei Li-Metal bei der aktuellen Bewertung von knapp unter 400 Mio. Dollar noch eine Menge Luft… Wir glauben, dass Li-Metal mit seinen Plänen die Aufmerksamkeit einer breiten Anlegerschaft auf sich ziehen und vom aktuell sehr positiven Umfeld profitieren könnte. Allerdings handelt es sich um eine Technologie- / CleanTech-Gesellschaft in einem frühen Entwicklungsstadium, sodass auch die Risiken mindestens ebenso hoch sind wie die Chancen, dessen sollten sich Anleger bewusst sein.

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