Liebe Leserin, lieber Leser, die Ölpreise bewegten sich in der vergangenen Woche überaus volatil, konnten im Wochenvergleich aber zulegen. Grund dafür sind die überaus durchmischten Nachrichten seitens der Ölproduzenten.

Liebe Leserin, lieber Leser,es ist an der Zeit für den Jahresausblick auf den globalen Erdölmarkt in 2017. Während der aktuell von den mehr oder minder fleißigen Umsetzungen der Produktionskürzungsversprechen der OPEC bestimmt wird, geht der wichtigste Faktor in der öffentlichen Wahrnehmung größtenteils unter: die enorm hohen OECD-Lagerbestände. Es ist nicht davon auszugehen, dass es hier vor Ende des Jahres zu einem signifikanten Abbau kommt. Entsprechend gering ist die Chance für eine substanzielle Erholung der Ölpreise in diesem Jahr. Daran kann auch Saudi-Arabien alleine nichts ändern.

Der Dezember-Anstieg der Inflationsrate von 0,6 auf 1,1 Prozent im Euroraum hinterlässt Fragezeichen. Er kommt einen Monat zu früh, denn der Basiseffekt eines gestiegenen Ölpreises greift erst im Januar so richtig.

Liebe Leserin, lieber Leser, nachdem wir uns gestern schon mit der hedonischen Methode als Möglichkeit der Modifikation von Verbraucherpreisentwicklungen (oder Inflationsraten) und am Dienstag mit der Geschichte der Modifizierungen am US-Verbraucherpreisindex beschäftigt haben, möchte ich heute zu einigen weiteren trickreichen Verschleierungsmöglichkeiten der US-Statistiker kommen.

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