In dieser Präsentation gibt Jeffrey Christian von der CPM Group einen Überblick über die aktuelle Lage auf den Gold- und Silbermärkten, beginnend mit den neuesten US-Inflationsdaten und deren Auswirkungen auf die Zinserwartungen. Er erläutert die CPI- und PCE-Werte für Januar, warum die Inflation strukturell höher geblieben ist als in der Vergangenheit, und diskutiert, wie dieses Umfeld das Verhalten der Anleger gegenüber Gold und Silber weiterhin beeinflusst.
Anschließend konzentriert sich Jeff auf die Realitäten des Silbermarktes und geht auf weit verbreitete Fehlinformationen über die Comex-Bestände, Lieferungen und sogenannte „Engpässe” ein. Er erklärt, wie Comex-Silber tatsächlich funktioniert, einschließlich der Good-Delivery-Standards, des Unterschieds zwischen zulässigen und registrierten Beständen und warum Metall in Lagerhäuser ein- und aus diesen herausgelagert wird.
Er liefert auch einen historischen Kontext und zeigt, wie große Kontraktrolls und spekulative Positionierungen zu starken Preisbewegungen führen können, ohne dass dies auf ein Marktversagen oder eine physische Knappheit hindeutet.
00:00 CPI und Inflation: Was sich geändert hat (und was nicht)
04:00 CPI vs. PCE: Warum die Fed beide beobachtet
05:50 Comex-Silber: Good Delivery, zugelassen vs. registriert
11:05 Was „zugelassen” tatsächlich umfasst (und was nicht)
13:45 Tägliche Lagerbewegungen: Wie sich die Bestände verändern
18:05 Lieferungen, offene Positionen und warum „zur Lieferung bereitstehen” missverstanden wird
20:55 April–Mai 2011: Die Rollierung, der Anstieg und der Rückgang
25:15 Comex-Margen: Was sie erklären (und was nicht)
27:00 Warum diesmal nichts „anders” ist (und was anders ist)
32:15 Silberlieferungen und die Mechanismen der Lieferung
35:00 Warum Comex begann, zulässige Bestände zu melden (1988)
38:20 Höhere Lieferungen ≠ ein „Ablauf” (Kontext: Volumen, OI, Bestände)
41:15 Bestandsentwicklung: 2022–2025 und was sich geändert hat
44:15 Wichtigste Erkenntnis: Comex wird genutzt, es geht nicht „zur Neige”