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Conico Ltd.

Unternehmensdaten

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Web: Filings:
ISIN: AU000000CNJ3
WKN: A1W2NL

Aktienanzahl:
832 Mio.

Datum:
12.03.2021


Adresse:
Level 15, 197 St George’s Terrace
Perth, Western Australia 6000, Australien

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Unternehmensbeschreibung

Wir wissen nicht, welcher Dämon den früheren US-Präsidenten Donald Trump geritten hat, als er im vergangenen Jahr per Tweet verkündete, er wolle Grönland von Dänemark abkaufen. Trump sprach damals von einem „großen Immobiliengeschäft“ (essentially a large real estate deal).. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen nannte die Idee sogleich „absurd“. Grönland stünde erstens nicht zum Verkauf und sei zweitens „nicht dänisch, sondern grönländisch“. Aber ist Trumps Idee wirklich so verrückt, wie sie auf den ersten Blick scheint?

Vielleicht lässt sich in diesem Fall doch etwas lernen: Wie wäre es beispielsweise mit einem eignen Investment in Grönland? Wenn Sie - was zu vermuten ist - darüber noch nie nachgedacht haben, empfehlen wir Ihnen jetzt die Story von Conico Ltd. (ASX: CNJ; FRA: BDD). Vielleicht leuchtet Ihnen nach der Lektüre ein, welche strategische Bedeutung Grönland insbesondere für Europa künftig spielen könnte: als strategischer Lieferant von Rohstoffen wie Kupfer, Nickel und anderen Batterierohstoffen. Das benachbarte Island könnte die dazu erforderliche grüne Energie liefern, so die Vision.

Grönland ist übrigens geologisch ein Teil von Nord-Amerika, gehört aber zum größten Teil zu Dänemark. Politisch sind die Grönländer autonom, aber auf der größten Insel der Welt herrscht dänisches und damit europäisches Recht, was aus Investorensicht schon einmal ein guter Anfang ist. Jenseits seiner militärstrategischen Bedeutung besitzt Grönland, das rund sechsmal so groß wie Deutschland ist, vor allem reiche Bodenschätze. Und der klimabedingte Rückzug der Gletscher macht inzwischen Gebiete und Projekte zugänglich, die bis vor wenigen Jahren gar nicht oder nur äußerst schwer zu realisieren gewesen wären. Warum also Kupfer oder Nickel im Kongo suchen, wenn es auch quasi vor der Haustür geht? So ungefähr ließe sich der Businessplan von Conico Ltd. zusammenfassen.

Faszinierende Explorationsthese: Keine Angst vor Größe

Die Explorationsthese von Conico Ltd. ist so gewagt wie faszinierend: Die Conico-Geologen vermuten in Grönland ein zweites Norilsk Nickel. Für alle, denen dieser Name auf die Schnelle nichts sagt: Die russische Norilsk Nickel, oder Nornickel (NASDAQ: NILSY) wie sie sich jetzt nennt, ist Weltmarktführer bei der Förderung von Nickel und Palladium. Für die Gesellschaft arbeiten mehr als 95.000 Angestellte. Die Aktie des Konzerns ist unter anderem an der Londoner Börse gelistet. Die russischen Norilsk Lagerstätten wurden schon 1920 entdeckt. Sie produzieren seit dem 2. Weltkrieg ohne Unterbrechung. Es gehören daher entweder Größenwahn oder sehr gute Gründe dazu, wenn sich ein bis dato unbekannter Explorer ausgerechnet den Weltmarktführer zum Maßstab nimmt. Normalerweise würde man so etwas als Werbung abtun, wenn da nicht wissenschaftlich fundierte Argumente wären: das 4500 km² große Ryberg-Projekt liegt an der Schnittstelle so vieler günstiger geologischer Ereignisse, dass man die These ernst nehmen muss. Ein Bohrerfolg in diesem Sommer könnte möglicherweise eine historische Zäsur bedeuten und unseren Blick auf Grönland auf Dauer verändern.

Sommer der Wahrheit: Erste Bohrungen sind die Krönung von 12 Jahren Vorarbeit

Entdeckungen – zumal große - lassen sich nicht planen, aber man kann darauf hinarbeiten. Beim 4.521 Quadratkilometer großen Projekt Ryberg an der Ostküste Grönlands haben diese „Vorarbeiten“ immerhin 12 Jahre beansprucht. So lange hat der britische Geologe Thomas Abraham-James beharrlich Fakten gesammelt. Man kann dem 38 Jahre jungen CEO von Conico Ltd also schon einmal ein gehöriges Maß an Hartnäckigkeit attestieren. Hier glaubt jemand an seine Sache! Und in diesem Sommer kommt ihn für der Sommer der Wahrheit. Denn die geplanten Bohrungen sind der ultimative Test seiner Hypothese.

Conico Conico Ltd besitzt an zwei Stellen an der Ostküste von Grönland insgesamt drei Projekte

Abbildung 1: Conico Ltd besitzt an zwei Stellen an der Ostküste von Grönland insgesamt drei Projekte. Zu Mestersvig gehört die historische Blyklippen Zink-Mine (1949 - 1965); das Sortekap Projekt ist ein frisch entdecktes Grünstein-Goldprojekt. Das eigentliche Hauptprojekt von Conico ist aber das Miki Projekt aur Ryberg. Dort haben jüngste elektromagnetische Messungen starke Leiter bestätigt, die auf bedeutende Vorkommen von Cu-Ni-PGE Sulphiderz hindeuten.

Conico Das Ryberg Projekt im Detail

Abbildung 2: Das Ryberg Projekt im Detail. Im Osten liegen das Miki Cu-Ni-PGE Projekt sowie nördlich davon das Grünstein Goldprojekt Sortekap. Insbesondere Miki zeichnet sich durch seine gute Zugänglichkeit aus.

Conico Nahaufnahme des Miki Projekts am Kopf des Sodalen Gletschers

Abbildung 3: Nahaufnahme des Miki Projekts am Kopf des Sodalen Gletschers. Die Aufnahme lässt die Größe der geologischen Struktur erahnen. Dabei ist es für die Geologen von Vorteil, dass der Fels im Sommer weder durch Eis, noch durch Vegetation verdeckt wird. Hinzu kommt, dass Metallgehalte, die an der Oberfläche gemessen werden als repräsentativ für tiefer liegende Mineralisierung gewertet werden können, weil das arktische Klima Verwitterungsprozesse stark verlangsamt. Proben aus Oberflächengestein ergaben Erzgehalte von bis zu 2,2 % Cu, 0,8 % Ni, 3,3 g/t Pd und 0,15 g/t Au. Der Gehalt solcher Proben hängt von der Häufigkeit der Sulfidkugeln und -flecken in einer bestimmten Probe ab. Die Metallgehalte (Metallgehalt in 100 % Sulfid) geben jedoch einen guten Hinweis darauf was das primäre, tiefer liegende Massivsulfid enthalten könnte. Diese wurden berechnet und liegen im Bereich von 40 % Cu, 20 g/t Pd und 5 g/t Au liegen (Holwell et al. 2012).

Das Auftreten von kugelförmigen Erzen ist oft räumlich mit Massivsulfiden verbunden. Insbesondere die Dykes und Schwellen in Noril'sk und Voisey's Bay, die sich über Massivsulfidkörpern befinden, enthalten häufig rundliche, kugelförmige Sulfide des Typs, der in Makrodykes identifiziert wurde. So schlugen Holwell et al. (2012) vor, dass die das Vorhandensein der abgerundeten Sulfidkugeln in den Makrodykes ein deutlicher Hinweis auf das Vorhandensein eines großen Massivsulfidkörpers irgendwo in der Tiefe in diesem Gebiet hinweist.

Thomas erster Besuch auf Ryberg datiert aus dem Jahr 2008. Mit privaten Mitteln und auf eigenes Risiko finanzierte er die Erkundung zunächst durch seine private Gesellschaft Longland Resources, was angesichts fortgesetzter Kapitalknappheit nur ein sehr langsames Tempo erlaubte. Aber im Jahr 2017 fand dann doch die entscheidende, luftgestützte geophysikalische elektromagnetische Untersuchung auf einer 200 Quadratkilometer großen Teilfläche (4 %) von Ryberg statt. Man kann ermessen, welcher Mut für eine kleine private Firma dazu gehörte, denn es gab schon elektromagnetische Daten aus der Vergangenheit, denen zufolge Ryberg geologisch völlig uninteressant erschien. Thomas war aber aufgrund seiner Beobachtungen vor Ort und durch die neue Auswertung der Daten zu dem Schluss gekommen, dass die historischen Messungen gravierende Messfehler enthielten – nur deshalb interessierte sich niemand für Ryberg!

Der Mut zu neuen Messungen wurde belohnt. Es zeigte sich eine starke elektromagnetische Signatur, die vorher unsichtbar war. An der Stelle mit der höchsten Anomalie wurden deshalb im vergangenen Jahr (2020) bodengestützte elektromagnetische Messungen auf einem quasi briefmarkengroßen Areal von nur noch einem Quadratkilometer vorgenommen. Bei der unabhängigen Auswertung dieser Daten vom Miki Projekt innerhalb von Ryberg feierten die Geologen schon einmal ein kleines Freundenfest, denn sie passen perfekt zur Norilsk-Hpyothese. In nur 150 Meter Tiefe wurde ein flachliegender Horizont von sulphidischem (mutmaßlich Cu-Ni-PGE-reichem) Erz gefunden, das sich wie ein Bodensatz entlang einer kilometerlangen horizontalen Magma-Pipe auszubreiten scheint. Thomas verwendet dafür den sonst nur Fachleuten geläufigen Begriff „Chonolith“ (siehe Abbildung 4).

Conico Eigentlich sind Fachbegriffe wie Chonolith nur etwas für geologische Experten

Abbildung 4: Eigentlich sind Fachbegriffe wie „Chonolith“ nur etwas für geologische Experten und auch die müssen meist erst nachschlagen. Aber das obige Bild verdeutlicht das Prinzip. Hochkonzentrierte sulphidische Mineralisierung hat sich als Bodensatz in einer Magma-Pipe abgesetzt. In diesen Bodensatz in nur 150 Metern Tiefe will Conico voraussichtlich ab April 2021 bohren. Nach demselben Prinzip wurden die Weltklasse-Lagerstätten rund um Norilsk gebildet.

Im Sommer 2021 wird diese geologische Rarität, die u.a. für Lagerstätten wie Duluth in den USA, Nova-Bollinger in Australien oder eben Norilsk in Russland typisch ist, erstmals durch Bohrungen getestet werden. Die Erwartungen sind gewaltig. Ein Erfolg würde Conico schlagartig auf die Shortlist der größten Bergbaugesellschaften der Welt katapultieren, ganz gewiss auch bei Anglo American (GBX: AAL), denn der britsch-amerikanische Konzern ist schon auf der Westseite von Grönland tätig und kennt das Ryberg-Projekt bestens.

Management

Chairman
Greg Solomon

Non-Executive
Doug Solomon

Non-Executive
James Richardson

Executive Director
Guy Le Page

Chief Executive Officer
Thomas Abraham-James

Dieses Profil wurde zuletzt am 5 August 2021 13:11:49 aktualisiert.
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