Cerro De Pasco Profilbild beim Unternehmensprofil auf GOLDINVEST

Cerro de Pasco Resources Inc.

Cerro de Pasco Resources (TSXV: CDPR) konzentriert sich auf die Wiederaufbereitung bergbaulicher Althalden und Tailings im El Metalurgista-Konzessionsgebiet nahe Cerro de Pasco, Peru. Ziel ist die Gewinnung von Silber, Zink, Blei, Kupfer, Gold und Gallium sowie gleichzeitige Umweltsanierung. Das Projekt umfasst über 100 Ha mit historischen Headgrades von bis zu 10 % Cu sowie 300 g/t Ag in Tailings.

Investment Highlights

  • Weltweit bedeutende Metallressource über Tage: Cerro de Pasco Resources Inc. (CDPR) kontrolliert 100 % der Konzession El Metalurgista in Zentralperu – eine der größten oberirdischen Metallressourcen der Welt.
  • Transformative Wiederaufbereitung von Tailings: Das Quiulacocha-Projekt soll durch moderne Verfahren wertvolle Metalle zurückgewinnen und gleichzeitig eine umfassende Umweltremediation ermöglichen.
  • Nachhaltige Strategie & ESG-Fokus: CDPR verbindet wirtschaftliche Wertschöpfung mit ökologischer Verantwortung und schafft ein Modell für zirkuläres Wirtschaften in historischen Bergbauregionen.
  • Entdeckung kritischer Metalle: Die jüngsten Bohrergebnisse bestätigen hohe Konzentrationen von Silber, Zink, Blei – und erstmals auch Gallium, einem strategischen Metall für High-Tech-Anwendungen.
  • Zweites Großprojekt mit Ressourcenschätzung: Der Excelsior-Stockpile enthält 70 Mio. t gebrochenes Gestein mit bedeutenden Mengen an Zink, Blei und Silber (NI 43-101-konformer Bericht).
  • Erfahrenes Managementteam: Führende Experten mit jahrzehntelanger Erfahrung in Bergbau, Finanzierung, Umweltgeochemie und internationaler Unternehmensführung.

Unternehmen & Strategie

Cerro de Pasco Resources Inc. (TSXV: CDPR | BVL: CDPR | OTCMKTS: GPPRF | FRA: N8HP) ist ein in Kanada ansässiges Bergbauunternehmen mit Fokus auf die nachhaltige Entwicklung und Wiederaufbereitung historischer Bergbauabfälle in der peruanischen Stadt Cerro de Pasco. Die Gesellschaft besitzt zu 100 % die Konzession El Metalurgista (95,74 ha), die große Teile der ehemaligen Tailings- und Abraumlager der traditionsreichen Cerro-de-Pasco-Mine umfasst.

CDPR verfolgt eine klare Vision: den Übergang von konventionellem Bergbau zu einer modernen, zirkulären Rohstoffwirtschaft. Statt neue Minen zu erschließen, konzentriert sich das Unternehmen auf die Wiederverwertung bestehender Halden und Tailings – ein Ansatz, der ökonomische, ökologische und soziale Vorteile vereint.

Die Strategie von CDPR besteht darin, durch bewährte Technologien und Partnerschaften die enthaltenen Metalle aus den Bergbauabfällen zu gewinnen, Umweltschäden zu sanieren und langfristig wirtschaftlich tragfähige Strukturen in der Region zu schaffen. Dabei nutzt das Unternehmen bestehende Infrastruktur, minimiert Landnutzung und Energieverbrauch und positioniert sich als Vorreiter im Bereich „Urban Mining“.

Marktumfeld

Peru zählt zu den führenden Bergbaunationen weltweit – als zweitgrößter Produzent von Kupfer, Silber und Zink sowie als bedeutender Goldlieferant in Lateinamerika. Cerro de Pasco, rund 175 km nordöstlich von Lima gelegen, gilt als eine der geschichtsträchtigsten Bergbaustädte des Landes und wird oft als „Capital Minera“ bezeichnet.

Die Region verfügt über ein dichtes Netz an Straßen, Strom- und Wasserversorgung sowie über bestehende Verarbeitungsanlagen in unmittelbarer Nähe der CDPR-Konzessionen. Diese Infrastruktur bietet ideale Voraussetzungen für effiziente Reprocessing-Projekte ohne hohen Kapitaleinsatz für Neubauten.

Neben klassischen Edel- und Basismetallen rücken zunehmend sogenannte kritische Rohstoffe in den Fokus – etwa Gallium, das in Halbleitern, LED-Technologien, 5G-Anwendungen und Solarzellen eingesetzt wird. Die jüngsten Entdeckungen von Gallium im Quiulacocha-Tailingsprojekt unterstreichen die strategische Bedeutung des Standorts im globalen Kontext der Rohstoffsicherheit.

Projektportfolio

Quiulacocha Tailings Project

Projektübersicht

Das Quiulacocha-Tailingsprojekt bildet das Herzstück der Aktivitäten von Cerro de Pasco Resources. Auf einer Fläche von 57 ha innerhalb der El Metalurgista-Konzession lagern mehr als 74 Mio. t silber- und basismetallhaltige Rückstände aus über 100 Jahren Bergbaugeschichte. Diese Tailings stammen sowohl aus der frühen „Kupferära“ (1906–1965) als auch aus der späteren polymetallischen Förderperiode (1952–1992).

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(Abb. 1: Lage des Quiulacocha-Tailingsprojekts in Zentralperu)

Ressourcenpotenzial

Historische metallurgische Aufzeichnungen weisen auf rund 423 Mio. Unzen Silberäquivalent (AgEq) hin, verteilt auf Kupfer, Blei, Zink, Silber und Gold.

  • Durchschnittsgehalt Kupferära: 1,6 % Cu, 80 g/t Ag
  • Durchschnittsgehalt Polymetallära: 1,3 % Pb, 2,2 % Zn, 39 g/t Ag
    Diese Werte sind nicht NI 43-101-konform, geben jedoch einen fundierten Hinweis auf das außergewöhnliche Potenzial des Projekts.
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(Abb. 2: Lage der Projekt-Konzession)

Bohrergebnisse und Entdeckungen

Die jüngste Bohrkampagne bestätigte hochgradige Mineralisierung über mehrere Meter, darunter:

  • 37 m @ 57 g/t Ag, 1,5 % Zn, 1 % Pb
  • Galliumgehalte zwischen 35 und 141 g/t, mit durchschnittlich doppelt so hohen Werten im südlichen Teil des Areals
  • Pyritanteil von ca. 50 % der Tailings – potenziell verwertbar für die Schwefelsäureproduktion oder als Beiprodukt.

Diese Ergebnisse verdeutlichen nicht nur den metallischen Reichtum des Materials, sondern auch die Möglichkeit, kritische Metalle wie Gallium und Indium zusätzlich zu gewinnen.

Technologie und Nachhaltigkeit

Da keine konventionelle Förderung erforderlich ist, entfallen Bohren, Sprengen und Abtransport – Maßnahmen, die rund 40 % der typischen Minenkosten verursachen. CDPR setzt stattdessen auf ein niedrig-emittierendes Pumpverfahren: Submersible Pumps auf Bargen saugen die Tailings als Schlämme ab und leiten sie über schwimmende Rohrleitungen in nahegelegene Aufbereitungsanlagen. Dieses Verfahren reduziert Staub, Lärm und CO₂-Emissionen erheblich und ermöglicht kontinuierlichen 24-Stunden-Betrieb bei minimalem Eingriff in die Landschaft.

Der Ansatz verbindet wirtschaftliche Effizienz mit Umweltverträglichkeit und schafft eine Vorlage für nachhaltige Ressourcennutzung im postindustriellen Bergbau.

Excelsior Stockpile Project

Projektübersicht

Das Excelsior-Projekt konzentriert sich auf die Wiederaufbereitung von rund 70 Mio. t gelagertem Gestein aus früheren Förderperioden (1970–1996). Etwa 30 Mio. t davon liegen innerhalb der El Metalurgista-Konzession. Ziel ist es, diese bislang als „niedriggradig“ eingestuften Halden durch moderne Verfahren in marktfähige Zink- und Bleikonzentratproduktion zu überführen.

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(Abb. 3: Übersicht des Excelsior-Projektareals mit den drei Terrassenebenen)

Ressourcen und Geologie

Laut NI 43-101-konformem Bericht verfügt das Projekt über:

  • Inferred Resource: 30,1 Mio. t @ 44 g/t Ag, 0,6 % Pb, 1,5 % Zn
  • Entspricht rund 42,9 Mio. Unzen Silber, 437 kt Zink und 184 kt Blei

Das Material stammt aus dem Cerro-de-Pasco-Untertagebau und dem Raul-Rojas-Tagebau und repräsentiert ein komplexes, epithermales polymetallisches System. Die Mineralisierung besteht aus sulfidreichen Quarz-Pyrit-Erzen sowie karbonatischen Gesteinen mit Sphalerit, Galenit, Tennantit und Silbermineralen.

Nachhaltige Wertschöpfung

Die Wiederaufbereitung bereits gebrochenen Gesteins vermeidet energieintensive Bohr- und Sprengarbeiten. Dadurch sinken sowohl die Betriebskosten als auch der ökologische Fußabdruck im Vergleich zu neu erschlossenen Minen erheblich. Das Projekt steht exemplarisch für die Strategie von CDPR, historische Rückstände in ökonomisch tragfähige und zugleich umweltschonende Ressourcen umzuwandeln.

Ausblick

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Bohrungen, der Identifizierung zusätzlicher kritischer Metalle und dem Abschluss des NI 43-101-Berichts für Excelsior hat CDPR entscheidende Meilensteine erreicht.

Im Jahr 2025 erhielt das Unternehmen die endgültige Zulassung zur Notierung an der TSX Venture Exchange und begann anschließend den Handel an der Börse Lima (BVL). Dieser Schritt stärkt die Präsenz in Peru und ermöglicht den Zugang zu institutionellen Investoren, die die regionale Bedeutung von Cerro de Pasco kennen und langfristig engagiert sind.

Künftige Arbeitsschritte umfassen:

  • Erweiterte metallurgische Testreihen zur Gallium- und Pyrit-Rückgewinnung,
  • technische Studien zur Prozessoptimierung,
  • Umwelt- und Sozialprogramme in enger Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden,
  • Evaluierung zusätzlicher Partnerschaften für die Verarbeitung und Vermarktung der gewonnenen Metalle.

Durch die Kombination von wirtschaftlichem Nutzen, Umweltverantwortung und sozialer Integration will CDPR Cerro de Pasco als Vorzeigemodell für nachhaltige Bergbau-Transformation etablieren.

Management

Das Managementteam von Cerro de Pasco Resources vereint technische Exzellenz, Finanzkompetenz und ESG-Erfahrung auf höchstem Niveau.

Steven Zadka – Founder & Executive Chairman

Gründer des Unternehmens (2012) und Architekt der strategischen Neuausrichtung von Cerro de Pasco. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Bergbausektor konzentriert sich Zadka auf die Entwicklung nachhaltiger Wertschöpfungsmodelle und den Aufbau internationaler Partnerschaften.

Guy Goulet – Chief Executive Officer

Geologischer Ingenieur mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im Minenaufbau und in Unternehmensfinanzierungen. Bekannt durch die erfolgreiche Wiederinbetriebnahme der Zgounder-Silbermine in Marokko. Unter seiner Führung entwickelt CDPR das El-Metalurgista-Projekt zu einem technologisch und ökologisch führenden Beispiel für „Tailings Reprocessing“.

Manuel Rodriguez Mariategui – President & Director

Peruanischer Branchenveteran mit über 40 Jahren Führungserfahrung. Verbindet wirtschaftliche Expertise mit sozialer Verantwortung und leitet bei CDPR die ESG- und Community-Programme.

James (Jay) Cardwell – Chief Financial Officer

Über 20 Jahre CFO-Erfahrung in börsennotierten Unternehmen, verantwortlich für Finanzstrategie, Governance und Kapitalmanagement.

Dr. Bernhard Dold – Chief Technology Officer

International anerkannter Experte für Umweltgeochemie und Tailings-Remediation, Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen. Leitet die technische Entwicklung nachhaltiger Aufbereitungs- und Sanierungsmethoden.

Alfonso Palacio – Senior Project Manager

Qualified Person (NI 43-101), mit über 15 Jahren Erfahrung in Projektmanagement und geotechnischer Planung. Verantwortlich für technische Studien und Genehmigungsverfahren.

Unabhängige Direktoren

Unter Vorsitz von John G. Booth (LLM), einem erfahrenen Kapitalmarktexperten mit ESG-Schwerpunkt, ergänzt durch Pyers Griffith und Frank Hodgson, die internationale Finanz- und Governance-Kompetenz einbringen.

Fazit

Cerro de Pasco Resources Inc. positioniert sich als innovatives Bergbauunternehmen, das historische Lasten in neue Chancen verwandelt. Mit den Projekten Quiulacocha Tailings und Excelsior Stockpile verfügt das Unternehmen über zwei große, klar definierte Ressourcenquellen, die nicht nur beachtliche Mengen an Silber, Zink, Blei und Gold, sondern auch strategisch wichtige Metalle wie Gallium enthalten.

Die Verbindung aus technologischem Fortschritt, ESG-Fokus und lokaler Verankerung macht CDPR zu einem potenziellen Schlüsselakteur in der Transformation der peruanischen Bergbaulandschaft. Während traditionelle Produzenten vor wachsenden Umweltauflagen und steigenden Kosten stehen, zeigt CDPR, dass nachhaltige Metallrückgewinnung wirtschaftlich tragfähig und ökologisch sinnvoll sein kann.

Im globalen Kontext steigender Nachfrage nach kritischen Rohstoffen und nachhaltiger Lieferketten bietet Cerro de Pasco Resources Investoren die Chance, an einem Projekt teilzuhaben, das wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlichem Mehrwert verbindet – in einer Region, die sinnbildlich für die Zukunft des verantwortungsvollen Bergbaus steht.

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Medien & Bilder

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es bei Cerro de Pasco Resources?

Das Unternehmen recycelt Alt-Tailings und Stockpiles aus über 100 Jahren Bergbau auf dem El Metalurgista-Areal. Wissenschaftlich fundiert, sollen verschiedene Metalle zurückgewonnen und gleichzeitig Umweltschäden saniert werden.

Hauptmetalle sind Silber, Zink, Blei, Kupfer und Gold. Neu entdeckte Gallium-Konzentrationen könnten das Projekt signifikant wirtschaftlich verstärken.

Die Gesamtressource umfasst angeblich etwa 430 Mio oz Ag-Äquivalent in Tailings und Stockpiles mit historischen Headgrades bis zu 10 % Cu, 4 g/t Au und 300 g/t Ag.

Eine Machbarkeitsstudie (Feasibility Study) ist bis Q1 2026 geplant. Die Wiederaufbereitung soll rund 3,5 Mt/a betreiben und jährliche Einnahmen zwischen USD 145–700 M generieren. Feldbohrungen und Labortests laufen bereits.

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