Das kanadische Explorationsunternehmen Terra Balcanica Resources Corp. (CSE: TERA; FRA: UB10) hat seine Kapitalerhöhung im Rahmen der Listed Issuer Financing Exemption erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt flossen 1,12 Mio. CAD in zwei Tranchen in die Firmenkasse.
In der zweiten und letzten Tranche, die nun am 13. August 2025 abgeschlossen wurde, nahm Terra 302.581 CAD ein. Dafür gab es 3.025.809 sogenannte Units zu je 0,10 CAD. Jede dieser Einheiten besteht aus einer Aktie und einem halben Optionsschein. Zwei halbe Optionsscheine ergeben ein Warrant, das innerhalb von 24 Monaten zu 0,20 CAD in eine weitere Aktie umgewandelt werden kann. Zusätzlich erhielten Vermittler für ihre Unterstützung 7.000 CAD sowie 70.000 nicht übertragbare Optionsscheine zu denselben Konditionen.
Bereits am 11. Juli 2025 war die erste Tranche mit einem Volumen von 814.914 CAD und 8.149.141 Units abgeschlossen worden. Damit ist die maximal mögliche Summe erreicht.
Bohrstart in Bosnien steht unmittelbar bevor
Laut CEO Aleksandar Mišković wird das frische Kapital direkt in die Phase-III-Bohrkampagne am Projekt Viogor-Zanik in Bosnien fließen. Diese soll in Kürze beginnen. Mišković befindet sich bereits vor Ort, um den Start der Bohrungen bei Brezani persönlich zu begleiten. Das Unternehmen rechnet in den kommenden Tagen mit einer Reihe neuer Meldungen zu den Fortschritten.
Auch ein Mitglied des Verwaltungsrats, Kim Oishi, beteiligte sich an der Finanzierung und zeichnete 25.809 Units. Dieser Insider-Deal gilt nach kanadischem Wertpapierrecht als „Transaktion mit einer nahestehenden Partei“, bleibt aber unter den Schwellenwerten, die besondere Genehmigungen erfordern.
Die unter der Listed Issuer Financing Exemption ausgegebenen Wertpapiere unterliegen in Kanada keiner Haltefrist. Lediglich die an Vermittler vergebenen Optionsscheine aus der letzten Tranche dürfen erst ab dem 14. Dezember 2025 ausgeübt werden.