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Biodüngerproduzent EarthRenew (WKN A2P6MB / CSE ERTH) betreibt bereit seit Längerem die Strathmore-Anlage in der Nähe Calgary. Dabei entstehendes Gas kann das Unternehmen über eine Rolls-Royce-Turbine zur Stromgenerierung nutzen – und tut das auch bereits sehr erfolgreich! Das erste Quartal 2021 jedenfalls erbrachte eine mehr als deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres erzeugte EarthRenew so 1.016,42 MWh Strom, die für einen geschätzten Umsatzerlös von 382.928 Dollar in das Stromnetz von Alberta verkauft wurden. Im gleichen Zeitraum 2020 hatte das Unternehmen lediglich Abrechnungserlöse von 141.327 Dollar verbucht. EarthRenew erwirtschaftete im Januar und Februar 2021 zusätzliche 122.169 Dollar aus Fortis Option M-Zahlungsguthaben, sodass der Gesamtumsatz des ersten Quartals 505.097 USD betrug!

EarthRenew lässt die Anlage in Strathmore nur laufen, wenn bestimmte Mindestschwellenwerte für den Strompreis eingehalten werden, also zur Deckung des Spitzenbedarfs, sodass eine hohe Bruttomarge von 81 % für die Stromerzeugung erzielt werden konnte. Wie EarthRenew-CEO Keith Driver erläutert, ermöglichen es diese Erlöse dem Unternehmen, die Kosten im „Hauptgeschäftsfeld als Anbieter regenerativer Düngemittel/Pflanzenschutzmittel für die Landwirtschaft auszugleichen.“ Ein Vorteil, über den nicht viele junge, wachsende Unternehmen verfügen!

Man geht bei EarthRenew davon aus, dass diese starken Einnahmen des ersten Quartals 2021 beibehalten werden können, sobald man alle Vorkehrungen getroffen hat, um die kürzlich angekündigten Vereinbarungen mit Stromversorger ENEL-X und einem Kryptowährungs-Mining-Unternehmen zu bedienen.

Hinzu kommt, dass das Unternehmen nun größere Sicherheit hat, die Anlage zur Stromerzeugung langfristig betreiben zu können. Man habe von Alberta Environment and Parks (AEP) eine aktualisierte Genehmigung des Environmental Protection and Enhancement Act (Umweltschutzgesetz) für den Betrieb der Stromerzeugungsanlage am Strathmore-Standort erhalten, hieß es heute nämlich.

EarthRenew hatte das Kraftwerk bislang mit einer erweiterten EPEA-Genehmigung betrieben, die ursprünglich im Jahr 2019 auslaufen sollte, aber bis Oktober 2021 verlängert wurde. Die neue EPEA-Genehmigung ermöglicht es dem Unternehmen nun, die Stromerzeugungsanlage über einen Zeitraum von zehn Jahren bis zum 14. April 2031 zu betreiben.

Fazit:

Wir hatten schon darauf hingewiesen, dass die Stromproduktion von der Strathmore-Anlage ein schönes „Zubrot“ für EarthRenew werden könnte. Schon bei dieser vergleichsweise kleinen Anlage kommen erkleckliche Summen zusammen, die, wenn das Unternehmen seine ehrgeizigen Expansionspläne in den US-Markt erfolgreich in die Tat umsetzt, in ganz andere Dimensionen vorstoßen dürften – genau wie hoffentlich das Hauptgeschäft. Wir werden auf jeden Fall weiter über diese spannende, wenn auch noch riskante Spekulation berichten.

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