Technik

  • Sixth Wave Innovations meldet Corona-Schnelltest zum Patent an!

    Die Coronakrise hat weiterhin das öffentliche Leben, Wirtschaft und Aktienmärkte fest im Griff. Weder die schlussendlichen Fall- und Todeszahlen noch die tatsächlichen Auswirkungen auf die Wirtschaftsentwicklung sind bislang in ihrem Ausmaß wirklich abzuschätzen. Um einen besseren Überblick über die Lage zu erhalten und entsprechend die notwendigen Maßnahmen zu bestimmen, werden, wie die WHO kürzlich erklärte, schnelle Diagnosen / Schnelltests auf COVID-19 dringendst benötigt. Und für genau solch einen Tests hat jetzt die Nanotechnologiegesellschaft Sixth Wave Innovations (CSE SIXW / FRA AHUH) beim US-Patent- und Markenamt einen Patentantrag eingereicht!

    Bei dieser Patentanmeldung Nr. 63000977 geht es um die „Die Verwendung von molekular geprägten Polymeren zum schnellen Nachweis neu auftretender viraler Erkrankungen wie das für COVID-19 verantwortliche SARS-CoV-2-Virus“

    Mehr und schnellere Tests haben höchste Priorität

    Wie Sixth Wave in der Mitteilung von Freitag nach Börsenschluss meldete, war einer der Hauptfaktoren, der zum Ausbruch des COVID 19-Virus führte, der relative Mangel an schnellen Diagnosewerkzeugen und selbst einige Monate nach der ersten Identifizierung des Virus ist der Zugang zu solchen Tests immer noch nur sehr eingeschränkt vorhanden. Mit besseren Präventionsstrategien, wozu auch ein frühzeitiges Reaktions- und Testpotenzial gehört, können die rasche Expansion des Virus und der Mangel an medizinischen Versorgungsgütern, der jetzt aufzutreten droht bzw. bereits auftritt, effektiver eingedämmt, gehandhabt und verbessert werden.

    Schnelle Diagnosetechnologien

    Eine vielversprechende Präventionsstrategie ist der Einsatz von so genannten Rapid Diagnostic Technologies („RDTs“also Schnelldiagnose-Technologien). Sixth Waves Patentanmeldung bezieht sich nun auf die Entwicklung einer flexiblen Plattform für den schnellen Einsatz von RDTs für neue virale Bedrohungen – COVID-19 eingeschlossen. Die vom Unternehmen entwickelte AMIP-Technologie (Accelerated Detection MIP; MIP = Molecularly Imprinted Polymers) könnte alle Vorteile der herkömmlichen Diagnostiktechnologen bieten, aber in einem Bruchteil der Zeit entwickelt, bereitgestellt und skaliert werden.

    Die Sixth Wave- Lösung

    Das von Sixth Wave entwickelte AMIPs-Gerät würde eine sofortige (!) kolorimetrische Reaktion oder Farbänderung erzeugen, die das Auftreten von COVID 19 (und anderen Viren) anzeigt. Diese visuelle Bestätigung hat das Unternehmen bereits in früheren Technologien verwendet wie zum Beispiel bei Wischtüchern zur Sprengstofferkennung und Tupfern zum Nachweis bakterieller Krankheitserreger.

    Überhaupt baut die Patentanmeldung maßgeblich auf früheren Erfahrungen von Sixth Wave mit MIPs auf. Deren selektive Bindungsfähigkeiten sind in der Literatur gut dokumentiert und wurden sogar als „plastische Antikörper" bezeichnet. Und Sixth Wave hat beim Nachweis und der Bindung von Zielanalyten mittels der MIP-Technologie nachweisliche Erfolge erzielt. Das Unternehmen hat wie oben erwähnt erfolgreich einen ähnlichen MIP-basierten Schnelltest für improvisierte Sprengstoffe entwickelt (die „Explosive Detection Wipes“ oder „EDW“). Die EDW-Plattform ist sehr effektiv und einfach zu bedienen und bietet eine schnelle kolorimetrische Anzeige mehrerer Zielanalyten (36) bei Verwendung eines Einweg-Wischtuchs. Wie bei der Viruserkennungsplattform ist die Genauigkeit bei der Erkennung von Sprengstoffen von größter Bedeutung, da Leben auf dem Spiel stehen, und man hat festgestellt, dass die Technologie während des Feldeinsatzes keine falsch positiven Ergebnisse liefert.

    Zahlreiche Vorteile gegenüber vorhandenen Virennachweisemethoden

    Die von Sixth Wave vorgeschlagene AMIPs-Plattform zur COVID-19-Erkennung / das Testgerät kann man sich als ein Kartuschensystem vorstellen, bei dem Format, Erkennungsmethode und Probenahme-/Erkennungsprozess für alle Bedrohungen gleich sind. Die austauschbare Komponente wäre die molekulare Erkennungschemie, die für jede neue Bedrohung einzigartig wäre.

    Und wie das Unternehmen erläuterte, dürfte die AMIPs-Plattform eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber bestehenden Methoden zum Nachweis und zur Eindämmung von Viren bieten. Dazu gehört zu allererst die schnelle Bereitstellung. Das bedeutet, dass das AMIPs-System für eine schnelle Reaktion konzipiert wird – und so in Zukunft der erste verfügbare Diagnosetest für den Ausbruch einer neuen Virusinfektion sein soll. Ausgehend von früheren Erfahrungen des Unternehmens mit MIP-Formulierungen wird der Entwicklungszyklus eines neuen AMIPs-Produkts voraussichtlich weniger als 30 Tage (!) betragen - von der Identifizierung einer neuen viralen Bedrohung bis hin zu einem AMIPs-Erkennungsprodukt in den Händen von Gesundheitsdienstleistern an vorderster Front!

    Darüber hinaus plant Sixth Wave mit dem AMIPs-System den direkten Nachweis von Viruspartikeln. Gleichzeitig soll die AMIPs-Plattform aber auch mit dem Nachweis anderer für ein bestimmtes Virus einzigartiger Komponenten wie DNA, RNA, Proteine, kleine Moleküle und Antikörper kompatibel sein. Das würde eine „leistungsstarke und umfassende Plattform“ bieten, die Wissenschaftlern mehrere Möglichkeiten zur Erkennung eines Virus eröffnet, um die beste Leistungs- und Diagnosefähigkeit zu erzielen.

    Hinzu kommt, dass eine zweite, potenzielle Plattform für die AMIPs-Technologie so genannte Lateral-Flow-Tests wären, die ähnlich funktionieren wie ein Schwangerschaftstest. Eine kolorimetrische Reaktion würde eine schnelle, qualitative Analyse ermöglichen, ohne das Reagenzien gemischt werden müssen bzw. komplexe Maschinen oder sogar Strombedarf nötig sind, um eine schnelle, benutzerfreundliche und zuverlässige Reaktion zu erzielen. Zur Bedienung wäre nur eine geringe oder gar keine Schulung erforderlich. Ersthelfer, Pflegekräfte und sogar die Patienten selbst könnten den Test möglicherweise durchführen und innerhalb von Minuten Ergebnisse erhalten!

    Zudem wären die MIPs basierten Systeme langlebig, erschwinglich und massenproduzierbar, wären im Vergleich zu Antikörpern, die in herkömmlichen IAT-Testprodukten verwendet werden, weniger empfindlich gegenüber Temperatur und Licht.

    Und zu guter Letzt wäre die AMIPs-Plattform flexibel, skalierbar und anpassungsfähig. Das heißt, sie würde eine schnelle Neukonfiguration ermöglichen, die Überprüfung jeder Körperflüssigkeit ermöglichen, die das Virus enthält, Screenings auf mehrere Infektionen in nur einem Test und sogar die Überprüfung von Oberflächen ermöglichen, um die Ausbreitung der Kontamination zu verringern!

    Wie Sixth Wave ausführt, verspricht die Technologie, gesamte Virusklassen zu erkennen, sodass Forscher die Diagnosen ohne die eigentliche Kultivierung tatsächlicher Antigene oder Antikörper, die für einen bestimmten neuen Virusstamm spezifisch sind, einsetzen können.

    Erhebliches Kurspotenzial

    Die Ankündigung eines Schnelltests auf COVID-19, der innerhalb von Minuten Ergebnisse liefern könnte, einfach zu bedienen ist – evtl. sogar für den Hausgebrauch geeignet – und vergleichsweise kostengünstig herzustellen ist, könnte für einiges Interesse am Markt sorgen, wenn am Montag der Handel wieder anläuft und die Anleger reagieren können. Ganz abgesehen davon, dass dieser Test auch eine Plattform für die Erkennung anderer, zukünftiger Virusbedrohungen ist, wie wir sie angesichts der Vernetzung der heutigen Welt in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit wieder erleben werden.

    Beispiele für eine spektakuläre Kursreaktion, nachdem Unternehmen Testverfahren oder ähnliches in Bezug auf COVID-19 meldeten gab es einige. Zuletzt war das zum Beispiel die kleine Stagezero Life Sciences (WKN A2PM3Q), die innerhalb kürzester Zeit um fast 90% nach oben schoss. Natürlich ist und bleibt Sixth Wave Innovations eine „heiße“ Spekulation, auch wenn das Unternehmen mehr ist als „nur“ eine Spekulation auf einen Corona-Test, da man die MIP-Technologie auch als Extraktionsmethode im Goldsektor einsetzt und gerade erst eine Vereinbarung über die Lieferung von drei MIP-Maschinen zur Cannabisextraktion abschloss – ebenfalls äußerst aussichtsreiche Märkte.

    GOLDINVEST.de wird seine Leser auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie es mit dieser extrem spannenden, wenn auch riskanten Nanotech-Story weitergeht!

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    Euro Manganese (WKN A2N6V9 / TSXV EMN) will das Kunststück gelingen, hochreines Mangan für die Stahlherstellung und den Elektromobilitätssektor zu produzieren - ohne dafür Bergbau zu betreiben!

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    Gleich zwei Unternehmen, über die wir regelmäßig auf Goldinvest.de berichten, haben es in die Liste der Top 50-Werte der TSX-Venture Exchange geschafft: Converge Technology Solutions (CSE: CTS) und Mineral Mountain (TSXV: MMV) zählen laut der Börse Toronto zu den besten Performern des vergangenen Jahres.

  • Sixth Wave: Pilottests zur Nanotech-CBD-Extraktion erfolgreich!

    Erst gestern hatten wir unseren Lesern die Nanotech-Gesellschaft Sixth Wave Innovations (WKN A2PK5X / CSE SIXW) vorgestellt, die revolutionäre Extraktionstechnologien entwickelt, die sowohl für die Gold- als auch die THC / und CBD-Gewinnung eingesetzt werden können. Und diese Verfahren sind nach Aussage des Unternehmens den herkömmlichen Gewinnungsprozessen deutlich überlegen.

  • Sixth Wave Innovations: Nanotechnologie für Gold und Cannabis

    Die Redaktion von GOLDINVEST.de hat sich auf die Berichterstattung zu zwei großen, sehr spannenden Bereichen konzentriert: Rohstoffe (insbesondere Gold) aber auch Cannabis mit unserem Ableger www.cannabisstocks.de. Jetzt sind wir auf ein Unternehmen gestoßen, das sowohl die Goldausbringung als auch die Cannabisgewinnung revolutionieren könnte!

  • Aurora Solar: Neuer Kunde gibt Großauftrag auf

    Die Auftragseingänge reißen nicht ab: Die kanadische Aurora Solar Technologies (TSXV ACU / WKN A14T2F), ein Hersteller von Messtechnik und Software für die Solarzellenproduktion, meldet soeben einen weiteren Großauftrag für ihre DM-Messsysteme!

  • Aktie von FYI Resources im Vorfeld der Feasibility-Studie stark

    Die Aktie des australischen High Purity Alumina-Entwicklers FYI Resources (ASX: FYI; FRA: SDL) zeigt im Vorfeld der Veröffentlichung der definitiven Machbarkeitsstudie Stärke. Gestern sprang die Aktie um fast 20 Prozent von 0,063 AUD auf einen Schlusskurs von 0,072 AUD. Die Aktie notierte damit so hoch wie zuletzt Anfang November 2019. In Australien wurden im Verlauf des Montags immerhin 1,63 Mio. Aktien gehandelt, was bei dem sonst eher illiquiden Titel über dem Durchschnitt liegt. Die Bewertung von FYI beim Schlusskurs liegt bei 15,3 Mio. AUD.

  • Roskill sieht hohe Nachfrage für HPA bei Hochtechnologie

    Ein neuer Bericht des international renommierten Bergbau-Analyse-Dienstleisters Roskill widmet sich dem wachsenden Markt für hochreines Aluminiumoxid, (HPA). Roskill erwartet einen schnell wachsenden globalen Markt für HPA-Wafer für LED-Beleuchtung und -Halbleiter und bei Batterieseparatoren.

  • LeanLife Health macht sich bereit für erste Produktverkäufe

    Kein deutscher Mittelständler würde wohl auf die Idee kommen, per Pressemitteilung darüber zu informieren, dass das Unternehmen soeben eine Software für das Customer Relationship Management installiert habe. Wenn das kanadische Food-Start-Up LeanLife Health Inc. (CSE: LLP; FRA: LL1) in seiner heutigen Meldung genau über solche Interna informiert, will es in Wahrheit eine andere Botschaft senden: „Wir sind bereit für erste Produktverkäufe.“

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