Sranan Gold Corp. (CSE: SRAN / FSE/Tradegate: P84) setzt die Trefferserie auf dem Tapanahony-Projekt in Suriname mit weiteren hochgradigen Goldabschnitten fort! Das Unternehmen veröffentlicht brandaktuell die letzten Analyseergebnisse des Bohrprogramms 2025 aus dem Zielgebiet Randy‘s Pit und betont, dass auch die neuen Daten die Kontinuität der Goldmineralisierung untermauern. Gleichzeitig ist der Übergang in die neue Feldsaison schon vollzogen: Mitte Januar wurden im Zielgebiet Randy‘s-Pit die Bohrungen bereits wieder aufgenommen. Ziel ist es, die hochgradigen Zonen entlang der 4,5 Kilometer langen Poeketi Shear Zone (PSZ) nach Norden auszudehnen.
Der Kern der Meldung liegt in einem weiteren hochgradigen Intervall: Sranan Gold berichtet einen Abschnitt von 10,88 g/t Gold über 1 Meter, eingebettet in 10 Meter mit 1,36 g/t Gold. Solche „Spitzenwerte“ innerhalb breiterer mineralisierter Intervalle sind in orogenen Goldsystemen nicht ungewöhnlich und können auf eine ausgeprägte Strukturkontrolle der Goldverteilung hindeuten. Für Sranan Gold sind die Ergebnisse zugleich Abschluss und Ausgangspunkt: Abschluss, weil es sich um finale Assays aus 2025 handelt – Ausgangspunkt, weil das Unternehmen daraus eine Begründung für eine Ausweitung der Bohrkampagne 2026 ableitet.
Randy‘s Pit: Finale Assays stützen Kontinuität über 900 Meter
Die jüngsten Bohrabschnitte stammen aus drei Bohrlöchern (25RADD-017 bis 25RADD-019). In allen Bohrungen wurde Goldmineralisierung bereits an der Oberfläche angetroffen – nach Unternehmensangaben in verwitterten Gängen innerhalb von Saprolith. Das ist insofern relevant, als es auf eine Mineralisierung hindeutet, die nicht erst in großer Tiefe einsetzt, sondern bereits nahe Oberfläche vorhanden ist.Randy‘s Pit: Finale Assays stützen Kontinuität über 900 Meter
Im Detail meldet Sranan Gold unter anderem für Bohrloch 25RADD-018 mehrere mineralisierte Zonen: von 0,0 bis 12,0 m mit 0,74 g/t Gold, darin 1,5 m mit 2,52 g/t; außerdem 30,0 bis 40,0 m mit 1,36 g/t Gold, darin 4,0 m mit 3,19 g/t und schließlich der hochgradige Kern von 1,0 m mit 10,88 g/t (37,0 bis 38,0 m). Bohrloch 25RADD-019 brachte unter anderem 2,0 m mit 4,36 g/t (19,0 bis 21,0 m), darin 1,0 m mit 6,77 g/t. Bohrloch 25RADD-017 wies ebenfalls oberflächennahe Mineralisierung aus (0,0 bis 7,5 m mit 0,55 g/t) sowie weitere Zonen in der Tiefe.
Damit sie das Unternehmen die Kontinuität der Goldzonen auf dem Randy‘s-Pit-Ziel über insgesamt rund 900 Meter bestätigt. Zudem bleibt das Zielgebiet nach Angaben von Sranan Gold sowohl entlang des Streichens in beide Richtungen als auch in der Tiefe offen.
2026-Programm: Bohrmeter steigen, Poeketi-Target für Q2 geplant
Mit Blick nach vorn betont Sranan Gold die operative Konsequenz aus den Ergebnissen: Das laufende Bohrprogramm 2026 auf Randys Pit wurde um 2.500 Meter erweitert und soll nun mindestens 7.500 Meter umfassen. Diese Ausweitung ist als direkte Reaktion auf die wiederholte Bestätigung hochgradiger Abschnitte und die offene Ausdehnung des Systems zu verstehen. Gleichzeitig laufen die Planungen, im zweiten Quartal 2026 auch im Zielgebiet Poeketi mit Bohrungen zu beginnen.
CEO Oscar Louzada fasst die Entwicklung seit Mitte 2025 als schnelle Fortschrittskette zusammen: von frühen Oberflächenproben mit hochgradigen „Grab Samples“ über insgesamt 4.198 Meter Diamantbohrungen auf Randy’s Pit bis hin zu einer nun „festen Grundlage“ für weitere Entdeckungen im Jahr 2026. Aus Unternehmenssicht ist entscheidend, dass aus einem frühen Explorationsansatz ein klar umrissenes Bohrprogramm geworden ist – mit einem wachsenden Bestand an „drill-ready targets“, also Zielen, die unmittelbar erbohrt werden können.
Neben den Bohrungen soll das Gesamtpotenzial des Tapanahony-Projekts 2026 systematisch weiterentwickelt werden. Sranans VP Exploration und Business Development Dennis LaPoint nennt dafür klassische Explorationsbausteine: Beprobung, Kartierung und Schürfgräben (trenching) auf dem Poeketi-Ziel sowie an zusätzlichen Scherzonen. Damit wird deutlich, dass Sranan Gold nicht ausschließlich auf Randy‘s Pit fokussiert ist, sondern entlang des strukturellen Trends weitere Zielgebiete aufbauen will.
Geologisches Modell: Scherzone als Träger eines orogenen Goldsystems
Geologisch ordnet Sranan Gold die PSZ als bedeutenden Strukturkorridor ein, der scherzonen-kontrollierte Goldmineralisierung in basaltischen Gesteinen beherbergt. Genannt werden intensive Deformation, Quarz-Karbonat-Gänge, disseminierte Sulfidmineralisierung und starke hydrothermale Alteration – Merkmale, die typisch für orogene Goldsysteme sind, die wiederum häufig für hochgradige Lagerstätten bekannt sind!
Wichtig ist dabei ein Aspekt, den das Unternehmen aus dem Bohrbild ableitet: Gold tritt sowohl in Saprolith als auch im unverwitterten Grundgebirge auf. Das deutet darauf hin, dass Goldgehalte über das Verwitterungsprofil hinweg erhalten geblieben sind. Zudem verweist Sranan Gold auf ein strukturelles Charakteristikum solcher Systeme: Die Geometrie einer Scherzone kann mehrere hochgradige „Shoots“ (erzführende Zonen) innerhalb des Korridors ausbilden. Für das Bohrdesign bedeutet das typischerweise, entlang des Streichens und in die Tiefe nach wiederkehrenden, lokal konzentrierten Hochgradbereichen zu suchen.
Sranan Gold interpretiert die 4,5 Kilometer lange Randy‘s Pit-Poeketi-Trendzone innerhalb der PSZ als Teil eines Goldsystems von Distriktgröße. Das Unternehmen sieht entlang des Trends weitere bislang ungetestete Ziele und spricht von „Blue-Sky“-Explorationspotenzial innerhalb des 29.000 Hektar großen Tapanahony-Projekts, das in einem als besonders produktiv beschriebenen handwerklichen Goldabbaugebiet in Suriname liegt.
Damit verdichtet sich das Bild: Mit den finalen Assays aus 2025 liefert Sranan Gold zusätzliche Argumente für Kontinuität und Erweiterbarkeit der Vererzung im Randy’s-Pit-Target – und verknüpft diese unmittelbar mit einem deutlich größeren Bohrprogramm 2026 sowie der geplanten Ausweitung der Arbeiten auf Poeketi und weiteren Scherzonen im Tapanahony-Projekt.