Sranan Gold legt nach: Randy’s Pit wächst um 200 Meter – 20 m mit 1,33 g/t Gold!

Goldmineralisierung Suriname; Sranan Gold

Sranan Gold (WKN A416C1 / CSE SRAN) hat auf der Randy’s-Pit-Zone einen weiteren Schritt zur Ausdehnung der bislang identifizierten Goldmineralisierung gemeldet. Den jüngsten Bohrergebnissen zufolge wurde die Vererzung um 200 Meter nach Nordwesten entlang der regionalen Poeketi Shear Zone erweitert. Damit lässt sich die Goldmineralisierung auf dem Projektgebiet nun über insgesamt 800 Meter innerhalb eines rund fünf Kilometer langen Scherzonen-Systems nachverfolgen.

Für Sranan steht damit weiter die Frage im Mittelpunkt, wie kontinuierlich die Vererzung entlang der Poeketi Shear Zone ausgebildet ist und welches zusätzliche Potenzial sich zwischen Randy’s Pit und der Poeketi Zone erschließen lässt.

Im Zentrum der neuen Ergebnisse stehen mehrere Bohrlöcher aus dem laufenden Programm 2026. Besonders hervorgehoben wird Bohrloch 26RADD-025, das 20 Meter mit 1,33 g/t Gold lieferte. Darin enthalten sind zwei hochgradigere Ein-Meter-Abschnitte mit 6,23 g/t beziehungsweise 6,66 g/t Gold. Zudem meldet Sranan Gold, dass Step-out-Bohrungen nordwestlich von Randy’s Pit die Fortsetzung der Goldmineralisierung entlang der Poeketi Shear Zone bestätigen. Das Unternehmen sieht darin ein weiteres Signal, dass das System nicht nur lokal begrenzt ist, sondern über größere Distanzen hinweg mineralisiert sein könnte.

Sranan Gold verfolgt die Poeketi Shear Zone weiter entlang des Streichens

Für Sranan Gold ist die Poeketi Shear Zone der zentrale geologische Rahmen des Projekts. Die Scherzone verbindet die Randy’s-Pit-Zone mit der Poeketi Zone und wird im Text als weitgehend ungetestet beschrieben. Gleichzeitig verweist das Unternehmen darauf, dass in beiden Bereichen weiterhin artisanal gearbeitet wird. Das gibt der laufenden Exploration einen klaren räumlichen Fokus: Es geht darum, die Goldführung entlang eines bereits mineralisierten Korridors systematisch nachzuzeichnen.

Die neuen Bohrdaten sollen genau diese Kontinuität belegen. Nach Angaben von Sranan Gold wurde die Mineralisierung nun 200 Meter weiter nach Nordwesten nachgewiesen. Bohrloch 26RADD-026 wies dort zum Beispiel 7,5 Meter mit 1,22 g/t Gold nach, während 26RADD-027 15 Metern mit 0,47 g/t Gold sowie 3 Meter mit 0,83 g/t Gold nachwies. Aus Sicht von Sranan Gold bestätigt das, dass die Poeketi Shear Zone auch in diesem Bereich goldführend bleibt.

Hinzu kommt ein weiterer geologischer Aspekt: Laut den Arbeiten von 2025 kann die Poeketi Shear Zone eine Breite von bis zu 800 Metern erreichen. Das spricht aus Sicht von Sranan Gold nicht nur für Potenzial entlang des Streichens, sondern auch quer dazu, etwa in parallelen oder subparallelen mineralisierten Zonen innerhalb des strukturellen Korridors.

Randy’s Pit liefert Sranan Gold einen breiteren mineralisierten Abschnitt

Das stärkste zusammenhängende Intervall der aktuellen Meldung stammt aus Bohrloch 26RADD-025. Dort durchteufte Sranan Gold zwischen 92,5 und 112,5 Metern 20 Meter mit 1,33 g/t Gold. Eingeschlossen waren zwei jeweils ein Meter breite Zonen mit 6,23 g/t und 6,66 g/t Gold. Darüber hinaus weist dasselbe Bohrloch weitere mineralisierte Abschnitte auf, darunter 10 Meter mit 0,40 g/t Gold, 3 Meter mit 1,11 g/t Gold, 3 Meter mit 0,68 g/t Gold und 8,5 Meter mit 0,84 g/t Gold.

Die Bedeutung dieses Bohrlochs liegt für Sranan Gold nicht nur im Gehalt, sondern vor allem in seiner Lage. 26RADD-025 wurde gezielt angesetzt, um die Erweiterung jener Goldmineralisierung im Abfallen zu prüfen, die zuvor in den tieferen Abschnitten der Bohrlöcher 25RADD-009 und 25RADD-010 durchschnitten worden war. Damit sollte untersucht werden, ob die drei bereits identifizierten, flach einfallenden Goldzonen innerhalb des strukturellen Korridors vertikale Kontinuität (in die Tiefe) aufweisen. Die neuen Daten stützen diese Interpretation aus Sicht des Unternehmens.

Sranan Gold beschreibt ein mylonitisches Scherzonen-System in Basalt

Geologisch ordnet Sranan Gold die Mineralisierung in drei mineralisierte Domänen innerhalb einer gut entwickelten mylonitischen Scherzone ein, die basaltisches Gestein durchschneidet. Charakteristisch sind Ankerit- und Serizit-Alteration sowie mäßige bis schwache Verkieselung. Sulfidmineralisierung in Form von Pyrrhotin und Pyrit tritt entlang der Scherflächen auf und ist räumlich mit der Goldmineralisierung verknüpft.

Diese Beschreibung ist für Sranan Gold wichtig, weil sie das Modell untermauert, nach dem nicht nur einzelne punktuelle Goldvorkommen vorliegen, sondern ein strukturell kontrolliertes System. Genau dieses System soll nun mit weiteren Bohrungen entlang des neu getesteten Abschnitts untersucht werden. Das Unternehmen kündigt an, entlang dieser Sektion zusätzliche Bohrungen niederzubringen, um mögliche Änderungen oder Ablenkungen der Poeketi Shear Zone besser zu erfassen.

Damit bleibt der Fokus von Sranan Gold klar auf der weiteren Nachverfolgung des weitgehend unerprobten Scherzonen-Systems. Die bisherigen Arbeiten aus Gräben und Bohrungen haben die Mineralisierung bislang über 800 Meter bestätigt. Der größere Korridor erstreckt sich jedoch über rund fünf Kilometer. Für die laufende Feldsaison 2026 bedeutet das, dass Randy’s Pit vorerst nur einen Teil des Zielsystems darstellt – und dass die nächsten Bohrungen vor allem klären sollen, wie weit und wie kontinuierlich sich die Goldführung entlang der Poeketi Shear Zone tatsächlich fortsetzt.

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