Sitka Gold (TSX-V: SIG; Frankfurt: 1RF) meldet abermals starke Bohrergebnisse vom neu entdeckten Rhosgobel-Ziel auf dem zu 100 % eigenen RC Gold-Projekt im Yukon. Die Bohrungen RCRG25-010 und -009 bestätigten die bemerkenswerte Kontinuität des Systems: DDRCRG-25-010 lieferte ab Oberfläche (!) 235,9 m mit 1,11 g/t Gold, inklusive 40,0 m mit 2,01 g/t Gold und 10,0 m mit 5,29 g/t Gold – der bislang beste Abschnitt aus dem Rhosgobel-Ziel und mit 262,6 gm (Gramm Meter) ein klarer Ausreißer nach oben. DDRCRG-25-009 kam auf 118,0 m mit 1,09 g/t Gold ab Oberfläche, inkl. 14,0 m mit 3,34 g/t. Bemerkenswert: Alle bisher in diesem Areal gebohrten 10 Diamantbohrlöcher erzielten >100 gm über rund 300 m Streichlänge!
Sitka Golds Rhosgobel-Ziel wächst rasant
2025 hat Sitka auf Rhosgobel bereits 42 Bohrlöcher mit insgesamt 12.722 Metern Länge verteilt auf rund 1,1 km Streichen fertiggestellt, wobei in 26 der noch ausstehenden 32 Löcher sichtbares Gold beobachtet wurde. Projektweit sind zudem die Untersuchungsergebnisse von weiteren 30 Diamantbohrlöchern aus den Zielen Blackjack, Saddle, Eiger, Pukelman, Contact, Bear Paw und MayQu anhängig. Insgesamt brachte Sitka in diesem Jahr rund 32.000 Bohrmeter auf RC Gold nieder, obwohl eigentlich nur 30.000 Meter geplant waren.
Nach Unternehmensangaben untermauern die Resultate die Kontinuität hochgradiger, oberflächennaher Goldwerte – und Rhosgobel zeichnet sich zunehmend als potenzielle Flaggschiff-Lagerstätte ab.

Parallel, und das kommt überraschend, gewinnt ein zweites Metall an Bedeutung: Neue Analysen aus Bohrung DDRCRG-24-002 weisen auf relevante Wolfram-Gehalte hin – bis zu 75,50 m mit 0,132 % WO₃, 6,98 m mit 0,388 % WO₃ und 0,61 m mit 4,739 % WO₃. Sichtbares Scheelit, ein verbreitetes Wolfram-Mineral, wurde bereits in vielen Bohrungen in Quarz- und Quarz-Turmalin-Adern beobachtet; schmale hochgradige Zonen sitzen in breiteren niedriger gradigen Bereichen. Das Unternehmen prüft zusätzliche Analytik, um das Nebenprodukt-Potenzial für eine künftige Goldproduktion besser zu verstehen.
Geologisch passt das Bild bei Rhosgobel
Alle 43 bisher in Rhosgobel niedergebrachten Löcher durchschnitten RIRGS-typische Mineralisierung (Quarz- bis Quarz-Turmalin-Adern, teils brekziös) in einer feldspathaltigen, megakristallinen Quarzmonzonit-Intrusion. Die Goldmineralisierung beginnt an der Oberfläche, reicht bislang in über 400 m Tiefe, ist entlang von ~1,1 km nachgewiesen und bleibt in alle Richtungen offen – eingebettet in eine 2,0 × 1,5 km große Oberflächensignatur mit Gold-in-Boden-Werten bis >500 ppb. Zudem lieferten die ersten zehn Diamantbohrlöcher – inklusive der zwei Entdeckungsbohrungen aus dem Jahr 2024 – jeweils >100 g*m.
Fazit: Rhosgobel liefert nicht nur weiterhin konsistente, oberflächennahe Goldabschnitte über signifikante Mächtigkeiten, sondern bringt nun mit Wolfram auch eine attraktive Nebenprodukt-Option ins Spiel – auch wenn ein Bohrergebnis noch keine Almonty Industries macht. Mit noch zahlreichen ausstehenden Ergebnissen – darunter 32 Löcher allein in Rhosgobel – stehen die Chancen gut, dass Sitka den Newsflow hochhält und das Ressourcen-Potenzial auf RC Gold weiter untermauert.