Sitka Gold (TSX-V: SIG; FSE: 1RF; OTCQB: SITKF) meldet frische Analyseergebnisse von den Goldbohrungen aus der Contact-Zone seines zu 100 % unternehmenseigenen RC Gold-Projekts im Yukon. Im Mittelpunkt steht Bohrloch DDRCCC-25-113, das ab 15,0 m Tiefe über 119,0 m durchschnittlich 1,01 g/t Gold durchschnitten hat – inklusive 10,7 m mit 4,10 g/t Gold, 1,2 m mit 24,80 g/t Gold sowie 1,2 m mit 12,25 g/t Gold.
Begleitend dazu meldete Sitka Gold zwei weitere Löcher. DDRCCC-25-112 ergab ab 90,0 m 223,9 m mit 0,34 g/t Gold und mehrere höhergradige Teilintervalle (u. a. 6,0 m mit 1,17 g/t und 3,9 m mit 5,51 g/t Gold). DDRCCC-25-111 lieferte 20,0 m mit 0,54 g/t Gold ab 295,0 m, einschließlich 2,0 m mit 3,68 g/t Gold. In den Bohrkernen der diesjährigen Kampagne auf dem Contact-Ziel wurde zudem wiederholt sichtbares Gold (VG) dokumentiert. Nach bisherigem Stand zeichnet sich eine mineralisierte Ausdehnung von rund 900 × 650 Meter ab – von der Oberfläche bis etwa 430 m Tiefe, in alle Richtungen offen.
Ein Blick in die Historie unterstreicht die Relevanz des Areals: 2010 wurde mit CC10-022 etwa 335 m östlich von Loch 113 ein hochgradiger Abschnitt von 1,5 m mit 147,0 g/t Gold berichtet. Zusammen mit den aktuellen Resultaten stärkt das die Hypothese einer zusammenhängenden, strukturell kontrollierten Goldvererzung im Umfeld der Zonen Contact und Pukelman.

RC Gold liegt im Clear Creek Intrusive Complex (CCIC) im Herzen des Tombstone Gold Belt, einer Region, die für sogenannte „reduced intrusion-related gold systems“ (RIRGS) bekannt ist. Die Bohrungen im Zielgebiet Contact treffen breit entwickelte, stark alterierte Metasedimente, durchzogen von Quarz-Monzonit- sowie biotit-feldspatreichen Porphyritgängen. Charakteristisch sind zentimeterstarke, geschieferte Quarzadern, in denen mehrfach sichtbares Gold beobachtet wurde – häufig vergesellschaftet mit Arsenopyrit, Bismuthinit und untergeordnet Scheelit.
Das 2025er Bohrprogramm von Sitka Gold verfolgte drei Ziele: die Erweiterung des mineralisierten Footprints der Contact-Zone, ein besseres strukturelles Verständnis mittels orientiertem Kern sowie Tests zur Verknüpfung zwischen metasedimentär und intrusional beherbergter Mineralisierung in den Zonen Contact und Pukelman. Historische Arbeiten aus den Jahren 2010/2011 hatten bereits signifikante Goldgehalte bis 450 Meter südlich der Pukelman-Intrusion nachgewiesen – ein Hinweis darauf, dass mehrere Wirtgesteine und Strukturen zur Vererzung beitragen könnten.
Programmstand und nächste Schritte bei Sitka Gold
Operativ war Sitka Gold 2025 sehr aktiv: In der Contact-Zone wurden sechs Diamantbohrungen über insgesamt 2.172 m niedergebracht, im angrenzenden Pukelman-Gebiet drei Bohrungen mit 1.876 m. Für beide Teilgebiete stehen noch mehrere Assays aus. Projektweit stehen zusätzlich die Analysen von 46 Diamantbohrungen aus den Zielen Rhosgobel, Blackjack, Saddle, Eiger, Bear Paw und MayQu aus. In Summe wurden in diesem Jahr rund 32.000 Meter an Diamantbohrungen auf RC Gold abgeschlossen – ein Umfang, der datenreiches Material für geologische Modelle und mögliche Ressourcenerweiterungen liefert.
Innerhalb der übergeordneten 1,0 km × 1,5 km Gold-in-Boden-Anomalie von Contact-Pukelman konzentrierten sich die diesjährigen Arbeiten bislang auf den Kernbereich. Die Mineralisierung bleibt in Streichrichtung und zur Tiefe offen. Sitka Gold plant, die Zwischenräume zu verdichten und die offenen Ränder mit weiteren Erweiterungsbohrungen zu prüfen. Aus Sicht der Projektentwicklung sind die oberflächennahen Abschnitte – wie in DDRCCC-25-113 – besonders aufschlussreich, weil sie die räumliche Kontinuität nahe der Oberfläche adressieren und das Verständnis der Struktur- und Gangsysteme verfeinern.
Bedeutung für das RC-Gold-Projekt im Yukon
Für Sitka Gold liefern die neuen Daten aus der Contact-Zone ein klareres geologisches Bild im CCIC und setzen positive Akzente im laufenden Jahrgang. Die >100 g/t·m aus Loch 113 – ab oberflächennahem Beginn – sind ein handfester Messwert aus Länge × Gehalt und damit ein nützlicher Marker in der Zielpriorisierung innerhalb des RC-Gold-Projekts. Gleichzeitig schaffen die mehrfachen höhergradigen Teilintervalle Anknüpfungspunkte für Anschlussbohrungen, um die Steuerung der Vererzung entlang der Strukturkorridore besser zu definieren.
Den nächsten Nachrichtenimpuls erwarten wir mit Eingang der ausstehenden Bohrergebnisse – sowohl aus Contact als auch aus Pukelman sowie den weiteren Bereichen im Clear Creek Intrusive Complex. Bis dahin zeichnen die aktuellen Resultate das Bild eines umfangreichen robusten, noch offenen Systems, das Sitka Gold mit systematischer Bohrarbeit weiter absteckt.