Das Hauptaugenmerk von Silver Tiger Metals Inc. (TSX.V: SLVR, FSE: 1OC, WKN: A2P4YL) liegt in diesen Tagen auf der Exploration der nördlichen und südlichen Adern im im direkten Umfeld der historischen El-Tigre-Mine im mexikanischen Bundesstaat Sonora. Sie bieten nicht nur ein erhebliches Potential für die Exploration und damit mittelfristig für die Vergrößerung der aktuellen Ressource, sondern überzeugen auch durch ihre geologischen Übereinstimmungen mit den Adern der historischen Mine. Die Arbeiten an der vorläufigen Studie zur Wirtschaftlichkeit (PEA) konnten im Hintergrund weiter vorangetrieben werden, sodass ihre Veröffentlichung noch im Lauf des dritten Quartals 2025 erwartet wird.
Silver Tiger Metals erkundet derzeit das vielversprechende Gebiet nördlich der historischen El-Tigre-Mine. Hier werden nicht nur genauere geologische Karten erstellt und Proben am Boden genommen, sondern auch die historischen Kernbohrungen erneut bewertet. Ähnliche Arbeiten sollen schon in Kürze auch im Gebiet der südlichen Adern beginnen.
Die nördlichen Adern stellen eine verwerfungsbehaftete Verschiebung der Adern der historischen El-Tigre-Mine dar und weisen dieselbe Struktur, Mineralogie und den selben Gehalt und dieselbe Ausrichtung auf wie die klar definierten Adern rund um die historische Mine. Silver Tiger hat die Kartierung der ersten zehn Kilometer dieser aussichtsreichen Struktur bereits abgeschlossen und sieht die Chance, auf diesem Teil der Liegenschaft schon im nächsten Winter mit ersten eigenen Bohrungen zu beginnen. Aktuell ist der Beginn des Winterbohrprogramms 2025 für das vierte Quartal geplant.
Auffällige und ermutigende Parallelen zwischen der historischen Mine und den nördlichen Adern
Der Bereich der nördlichen Adern verfügt über eine kombinierte Streichlänge von über zehn Kilometern, die durch Oberflächenkartierungen Bodenproben, Bohrungen und das Vorhandensein von Untertagebauwerken hauptsächlich in den Adern Fundadora, Protectora und Caleigh bestätigt wurde.
Dieses Gebiet gilt als Brachfläche, wobei 15% der kartierten Streichlänge der Adern bereits mit Bohrungen getestet wurden. Die große geologische Ähnlichkeit zu den Adern der historischen El-Tigre-Mine ist für Silver Tiger insofern von großer Bedeutung, als sich derzeit der größte Teil der Mineralressource des Unternehmens im Bereich der historischen Mine befindet.
Im Zuge der jüngsten Arbeiten wurden die Stollen vermessen und anschließend in Abständen von drei bis fünf Meter Proben aus den Adern genommen. Die Mindestlänge der Proben betrug dabei 0,50 Meter und die Proben hatten ein Gewicht von etwa drei bis fünf Kilogramm. Die Probenahme wurde entweder am Ende des Stollens oder bei Zugangsbeschränkungen aufgrund der Bodenbeschaffenheit eingestellt. Von den 110 entnommenen Splitterproben liegen bislang noch nicht alle Ergebnisse aus dem Labor vor. Die bereits vorhandenen Ergebnisse unterstreichen jedoch das Potential, das die nördlichen Adern in sich tragen.
Die Adern Caleigh, Benjamin und Fundadora belegen das außergewöhnliche Potential
Die Caleigh-Ader wurde 2020 von Silver Tiger entdeckt. Sie ist die hochgradigste der nördlichen Adern, derzeit aber nur zu rund 25% durch Bohrungen genauer erkundet. Die Bohrung DDH ET-17-144 durchschnitt dabei über 0,85 Meter mit 10.129 g/t Silberäquivalent. An der Oberfläche ist die Caleigh-Ader bislang über eine Länge von 1,2 Kilometer kartiert.
Neu entdeckt hat Silver Tiger in den vergangenen Jahren die Benjamin-Ader. Sie wurde an der Oberfläche über einen Kilometer kartiert, wobei ebenfalls nur 25% der Länge mit Bohrungen genauer erkundet wurden. Hier ergab die Bohrung DDH ET-20-193 einen Silbergehalt von 1.310 g/t über 3,0 Meter. Interessant ist die Benjamin-Ader auch deshalb, weil sie eine bedeutende Mineralisierung vom Typ Black Shale beherbergt, die auch in den Adern der El-Tigre-Mine zu finden ist.
Von großem Interesse ist auch die Fundadora-Ader. Sie wurde während der aktiven Zeit der El-Tigre-Mine zwischen 1892 und 1930 entdeckt und weist daher viele kleine Abbaustätten auf. Bemerkenswert ist unter diesen kleinen Abbaustätten ein über 250 Meter langer Explorationsstollen, der 1982 von Anaconda Mining angelegt wurde. Hier bestätigen die jüngsten Bohrergebnisse die hohen Gehalte, die bei den Kanalprobenahmen im Rahmen eines Erkundungsprogramms im Jahr 2020 festgestellt wurden.
Eine gute Vorstellung vom Potential dieser Ader liefert die Bohrung DDH ET-83-015. Sie ergab 2.743 g/t Silberäquivalent über eine Länge von 0,6 Meter. An der Oberfläche wurde die Fundadora-Ader über eine Länge von zwei Kilometer kartiert. Allerdings sind auch hier lediglich 15% der kartierten Gesamtlänge mit Bohrungen genauer erkundet worden.
Die südlichen Adern gelangen zunehmend in den Fokus von Silver Tiger
Auch die südlichen Adern werden derzeit für zukünftige Bohrungen vorbereitet. Hier fokussiert sich Silver Tiger auf die Adern bei Lluvia de Oro, La Mancha und El Toro. Ihre Kartierung konnte bereits auf einer Länge von 25 Kilometer abgeschlossen werden, sodass inzwischen etwa die Hälfte der Projektfläche geologisch kartiert ist. In den nächsten Wochen soll dieser Anteil auf 70% der Fläche erhöht werden.
Ebenfalls im Fokus steht die Analyse der alten Bergwerksanlagen. Sie reichen bis in eine Tiefe von 450 Meter hinab, wobei viele Adern eine Streichlänge von drei Kilometern oder mehr erreichen. Aufgrund der Tiefe der historischen Schächte und Stollen geht Silver Tiger davon aus, dass sich auch die nördlichen und südlichen Adern bis in eine Tiefe von 450 Meter erstrecken. Die hochgradigen epithermalen Adern fallen steil nach Westen ab und sind in der Regel 0,5 Meter breit. An manchen Stellen können die Adern auch bis zu fünf Meter breit sein.
Geologisch betrachtet sind diese Zielgebiete als Neuland zu bewerten, denn obwohl die Adern eine kombinierte Länge von mehr als zehn Kilometer aufweisen, wurde in diesem Teil der Liegenschaft noch keine einzige Bohrung niedergebracht. Silver Tiger hat es somit in diesem Teil des Projektgebiets mit einem vielversprechenden Greenfield-Explorationsgebiet zu tun.
Die Arbeiten an der PEA sind weitgehend abgeschlossen
Zusätzlich zur historischen Mine hat Silver Tiger über 60 kleinere Abbaustätten auf dem Projekt identifizieren können. Parallel zu den Arbeiten auf den nördlichen und südlichen Adern wird derzeit die vorläufige Studie zur Wirtschaftlichkeit (PEA) eines Bergbaus auf dem Projekt vorangetrieben. Über 90% der gemessenen und angezeigten Ressourcen des Unternehmens entfallen zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf die Adern Kelly und Sooy. Beide weisen eine kombinierte Streichlänge von zehn Kilometer auf, sind aber bislang nur zu rund 50% durch Bohrungen genauer erkundet worden.
Die Arbeiten an der Studie zur Wirtschaftlichkeit des Projekts stehen kurz vor dem Abschluss. Silver Tiger erwartet deshalb, die Ergebnisse dieser Studie noch im dritten Quartal 2025 vorlegen zu können. Im Rahmen dieser Studie konzentriert sich das Unternehmen vor allem auf die hochgradigen Ader-, Sulfid- und Schieferzonen. In Arbeit sind auch die endgültige Auslegung des Prozessablaufdiagramms und die Kostenkalkulation, wobei die Anfangskosten (CAPEX) und die Betriebsausgaben (OPEX) bereits festgelegt und die metallurgischen und geotechnischen Untersuchungen abgeschlossen sind.
Vorbereitet wird derzeit auch die Entscheidung über den Bau des Tagebauabschnitts des El Tigre-Projekts. Im Rahmen dieser Planungen wurden Kappes, Cassiday & Associates aus Reno, als externe Experten mit einer detaillierten technischen Studie und der Planung der Haufenlaugungsanlagen beauftragt. Die vorläufige technische Planung für die Haufenlaugung und die Teiche, die WSP vorgenommen hat, konnte in der Zwischenzeit erfolgreich abgeschlossen werden.
Für die investierten Anleger sind dies alles sehr gute Nachrichten. Während die fast abgeschlossene PEA schon bald wichtige wirtschaftlich bedeutende Entscheidungen ermöglichen wird, läuft die Exploration der nördlichen und südlichen Adern auf Hochtouren, was über kurz oder lang zu einer signifikanten Vergrößerung der aktuellen Ressource führen dürfte.