Am gestrigen Pfingstmontag baute Silber die Rallye der letzten Tage noch einmal aus. Das Edel- und Industriemetall kletterte noch einmal um rund 2% nach oben und näherte sich der Marke von 37 USDS pro Unze. Unter anderem ein schwächerer US-Dollar, so Marktbeobachter, beflügelt den Silberpreis. Aktuell kostet eine Unze Silber immer noch knapp 36,50 USD.
Der Silberpreis hatte erst vergangene Woche die Marke von 36 USD pro Unze überwunden und damit den höchsten Stand seit Anfang 2012 erreicht. Im gestrigen Handel ging es dann am Spotmarkt zwischenzeitlich bis auf 36,90 USD hinauf, was ein weiteres 13-Jahreshoch darstellt.
Silbers großer Bruder Gold zeigte sich einmal mehr weniger volatil und beschloss den gestrigen Handel mit 2.328,22 USD pro Unze. Der Markt wartet wohl insbesondere noch auf den Ausgang der Handelsgespräche zwischen den USA und China, die heute fortgesetzt werden.
Silber-Performance jetzt auf Goldniveau
Mit dem jüngsten Anstieg hat der Silberpreis jetzt zum Gold aufgeschlossen. Zumindest was die Performance seit Jahresbeginn 2025 angeht, liegen beide Edelmetalle nun bei etwas mehr als 26%. Trotzdem ist Silber noch immer kaum in den Fokus einer breiteren Investment-Öffentlichkeit geraten.
Viele Analysten glauben denn auch, dass das Metall noch Luft nach oben hat. Oft werden dabei 40 US-Dollar pro Unze als ein Ziel in den Raum geworfen. Das wäre noch einmal ein zweistelliger Anstieg vom aktuellen Niveau aus und dann eine hervorragende Rendite, wenn sich die Entwicklung wie erwartet bis zum Jahresende fortsetzt.
Beobachter glauben, dass der nächste Kurstreiber das anstehende Meeting der US-Notenbanker sein dürfte. Dort könnte die Fed Hinweise darauf geben, wie sie die Geldpolitik für den Rest des Jahres plant. Niedrigere Zinsen können als positiv für Silber und Gold betrachtet werden, da die Edelmetalle zwar als Sicherer Hafen betrachtet werden, aber keine Zinsen abwerfen.