Die Analysten von Argentum Research haben die Aktie des kanadischen Goldexplorers Formation Metals (WKN A3D492 / CSE FOMO) unter Beobachtung genommen und sehen eine starke Unterbewertung des Unternehmens. Sie vergeben deshalb das Rating „Sector Outperform“ und ein Kursziel auf Sicht eines Jahres von 0,70 CAD. Vom aktuellen Kurs bei 0,385 CAD aus bedeutet das ein Kurspotenzial von rund 82%!
Formation Metals überzeugt mit Potenzial auf große Lagerstätte
Argentum ist der Ansicht, dass die Gesellschaft, die das Goldprojekt N2 im kanadischen Québec entwickelt, mit dem laufenden Bohrprogramm das Potenzial auf eine große Goldlagerstätte mit bedeutenden (Edel-) Metallvorkommen darstellen können wird.
Wie die Experten weiter ausführen, ist N2 Teil eines archaischen orogenen Goldsystems innerhalb des relativ unerforschten Turgeon-Gürtels im nördlichen Zentrum der Subprovinz Abitibi. Demzufolge weist das Projekt mehrere Vererzungszonen auf, die sich über eine Streichlänge von mindestens 2 Kilometern erstrecken und mineralisierte Quarzadern innerhalb eines felsischen Scherungssystems aufweisen.
Wie Argentum weiter ausführt, befinde sich Formation auf dem besten Weg die angestrebten 30.000 Bohrmeter abzuschließen, nachdem man 2025 die Arbeiten auf N2 aufgenommen hatte. Den Analysten zufolge konnten bereits beeindruckende Bohrergebnisse erzielt werden, darunter mehrere Abschnitte mit Goldgehalten von mehr als einer Unze je Tonne. Mitte 2026 soll bereits eine erste Ressourcenschätzung folgen, wobei Argentum der Ansicht ist, dass diese bereits mehr als 1,5 Mio. Unzen Gold aufweisen könnte – und über das Potenzial verfügt, noch deutlich zu wachsen.
Goldprojekt N2 könnte laut Argentum mehr als 1,5 Mio. Unzen liefern
In ihrem Entwicklungsmodell gehen die Experten von einem Tagebau mit drei Entwicklungsphasen aus. Die Investitionskosten für die erste Bauphase in den Jahren eins bis vier wird dabei mit 170 Mio. CAD veranschlagt, um einen Mühlendurchsatz von 360.000 Tonnen pro Jahr und eine jährliche Goldproduktion von 20.000 Unzen zu AISC (All-in Sustaining Cost) von 2,093 USD je Unze zu erreichen. Argentum veranschlagt dann in Phase zwei (Jahre 5 – 8) weitere 60 Mio. CAD, um den Mühlendurchsatz auf 720.000 Tonnen pro Jahr und die Goldproduktion auf 40.000 Unzen pro Jahr zu verdoppeln. In diesem Szenario würden die AISC bei nur 1.988 USD pro Unze liegen. Die dritte Phase für die Jahre neun bis 18 würde zusätzliche Kosten in Höhe von 200 Mio. CAD mit sich bringen, bei einer Verarbeitungskapazität der Aufbereitungsanlage von 1,8 Mio. Tonnen pro Jahr und einer jährlichen Goldproduktion von 101.000 Unzen sowie AISC von 1.933 US-Dollar pro Unze.
Die Argentum-Analysten sehen wirtschaftliche Vorteile bei einer solchen Entwicklung in drei Phasen. Bei einem langfristigen Goldpreis von 4.000 USD je Unze geht man davon aus, dass diese Mine einen Nettobarwert nach Steuern – bei einer Abzinsung von 12% – in Höhe von 335 Mio. CAD generieren würde (937 Mio. CAD bei einem NPV5%). Den internen Zinsfuß (IRR) sehen die Experten nach Steuern bei 27%. Argentum ist zudem der Ansicht, dass das Explorationspotenzial der zukünftigen Mine im aktuellen Goldpreisumfeld die Wirtschaftlichkeit des Projekts noch verbessern könnte.
Formation Metals: Drei-Phasen-Modell mit hohem wirtschaftlichem Hebel
Entsprechend betrachteten die Analysten Formation Metals als „Kauf“ uns sehen das Kursziel bei 0,70 CAD. Dieses leiten sie aus einem 0,6x-Mischmultiplikator, angewendet auf (i) 50 % des vollständig verwässerten, vollständig finanzierten NAV12 % des Unternehmens nach Steuern und (ii) 50 % einer EV/oz-In-situ-Bewertung von 1,2 Moz zu 50 US$/oz (bereinigt um Bilanzanpassungen) ab. Man betrachtet Formation Metals (WKN A3D492 / CSE FOMO) als in einer starken Ausgangsposition, um seine Strategie voranzutreiben und eine Lagerstätte von bedeutendem Umfang auf dem N2-Projekt nachzuweisen.
Argentum Research sieht als nächsten möglichen Auslöser für weitere Kursbewegungen das laufende 30.000 Meter umfassenden Bohrprogramm. Formation konzentriere sich dabei darauf, zusätzliche Mineralisierung in den Scherzonen nachzuweisen, die die N2-Lagerstätte definieren.
Das vollständige Research auf Englisch gibt es auf Research Coverage | Argentum Research